Nach Angaben der Staatssekretärin gibt es mehr als 96.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie über 82.000 archäologische Denkmale im Land. Mit den freigegebenen 6,5 Millionen Euro könnten 127 Vorhaben gefördert werden. Das sei wichtig, da historisch bedeutsame Monumente dadurch auch für kommende Generationen erhalten blieben. Darunter befinden sich 68 private Denkmäler, 38 kirchliche und 21 kommunale Monumente.
Gefördert werden beispielsweise Erhaltungs- und
Instandsetzungsmaßnahmen an bedeutenden Kirchenbauten. Die evangelische
Kirchengemeinde Waiblingen erhält bis zu 146.470 Euro für die Maßnahmen
Außen- und Dachsanierung von Turm und Chor an der Michaelskirche. Die
evangelische Martinskirche Langenbeutingen in
Langenbrettach-Langenbeutingen erhält bis zu 101.550 Euro für die
Instandsetzung des Turms und die evangelische Kirche in Angelbachtal bis
zu 21.820 Euro für die Innenrenovierung und Reparaturen am
Dachtragewerk.
Auch Maßnahmen an kommunalen Bauten werden
unterstützt, so zum Beispiel die Fassadensanierung des „Großen Hauses“
in Neuffen mit bis zu 28.330 Euro oder die Dach- und Fassadensanierung
von Schloß Gissigheim in Königheim-Gissigheim mit bis zu 89.980 Euro.
Für die Fassadensanierung der Killianskapelle in Wertheim wurden bis zu
84.930 Euro freigegeben. Das Jugendzentrum Knielingen in Karlsruhe
erhält für die Instandsetzung von Fassade und Dach bis zu 18.290 Euro.
Zuwendungen erhalten ebenfalls private Vorhaben,
beispielsweise der alte Badfriedhof-Blumhardt-Friedhof in Bad Boll. Hier
sollen Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten an den Gräbern
durchgeführt werden. Für die Gesamtsanierung des Gasthauses Krone in
Albstadt-Lautlingen ist ebenfalls eine Förderung vorgesehen.
Denkmalförderprogramm
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt das Denkmalförderprogramm auf und
entscheidet über die zu fördernden Maßnahmen. Anträge auf Förderung aus
Landesdenkmalmitteln sind landesweit an das Landesamt für Denkmalpflege
im Regierungspräsidium Stuttgart, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen am
Neckar zu richten.
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