Samstag, 7. Dezember 2019

DNB verzichtet ab März 2020 für 2 Jahre auf Benutzungsgebühren

"Bitte beachten Sie: Ab 1. März 2020 werden für zwei Jahre die Gebühren für unsere Benutzungsausweise ausgesetzt. Eine Anmeldung und Registrierung in der Deutschen Nationalbibliothek ist weiterhin erforderlich, um die Lesesäle und die Medienausleihe nutzen zu können. Bei einer Neuanmeldung oder Ausweisverlängerung ab 1. März 2020 bekommen Sie eine kostenfreie Jahreskarte ausgestellt, Monats- und Tageskarten entfallen. Andere in der Kostenordnung aufgeführten Gebühren zum Beispiel für Auftragskopien oder Dokumentlieferungen sowie Verwaltungskostenpauschalen werden weiterhin erhoben.... " 

siehe https://www.dnb.de/DE/Benutzung/benutzung_node.html#sprg224564 

via https://archivalia.hypotheses.org/108791

DFG-Digitalisierungsprojekt 2019-2021: „Digitalisierung von Gründungsdokumenten und Statuten sowie Matrikeln und Personalverzeichnisse der baden-württembergischen Universitätsarchive

Die systematische und auftragsbezogene Digitalisierung von Archivalien am Universitätsarchiv und an der Universitätsbibliothek Tübingen erhielt 2018 eine Unterstützung seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Rahmen des Projekts „Archivische Findmittel und Quellen: Digitalisierung von Gründungsdokumenten und Statuten sowie Matrikeln und Personalverzeichnisse der baden-württembergischen Universitätsarchive Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Stuttgart und Tübingen“ im Bereich der Wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme werden die entsprechenden Tübinger Quellen nach und nach digitalisiert und online gestellt, darunter die sehr oft nachgefragten Matrikeln und Einschreibebücher (aufgrund von Schutzfristen bis zum Stichjahr 1918) sowie die ältesten und relevantesten Urkunden zur Gründungsphase der Universität 1477.
Die Darstellung der Digitalisate erfolgt nicht nur auf der jeweiligen eigenen Digitalisierungsplattform, im Fall Tübingen: DigiTue; geplant ist auch die Verknüpfung mit dem Archivportal-D sowie eine gemeinsame Präsentation auf leo bw - Landeskunde entdecken online. Zu den Zielen des gemeinsamen Vorhabens der südwestdeutschen Universitätsarchive (außer den Antragstellern präsentieren auch Karlsruhe, Konstanz und Mannheim ihre Quellen) gehört nämlich außer der digitalen, also öffentlichen und kostenlosen Präsentation der einzelnen Bestände auch ihre vergleichende Erforschung der Gründungsphasen von 1386 (Heidelberg) über 1477 (Tübingen) bis 1966 (Konstanz). Bis 2021 sollen weit über 88 000 Scans von ca. 429 Quellen zu baden-württembergischen Universitätsgeschichte online gestellt werden. Das Tübinger Teilprojekt besteht aus circa 20.000 Scans von bis 65 Archivalien in Tübingen.
Die Internetpräsenz des Projekts auf der Homepage der DFG (Projektnummer 415666607): https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/415666607?context=projekt&task=showDetail&id=415666607&

Links zu den Teilprojekten der Partner:
Universitätsarchiv Heidelberg
https://www.uni-heidelberg.de/uniarchiv/forschung/dfg-projekt.html
Universitätsarchiv Freiburg
https://www.uniarchiv.uni-freiburg.de/digitalisierung-von-archivalien-aus-universitaetsarchiven-in-baden-wuerttemberg-gefoerdert-von-der-dfg

nach einem Hinweis des Archivalia-Blogs von Klaus Graf


Österreichische Nationalbibliothek erwirbt Teil-Vorlass von Friederike Mayröcker

Die Österreichische Nationalbibliothek erwarb einen umfangreichen Teil-Vorlass von Friederike Mayröcker, die am 20. Dezember 2019 ihren 95. Geburtstag feiert. Sie zählt seit vielen Jahrzehnten zu den produktivsten und erfolgreichsten Schriftstellerinnen Österreichs, entsprechend umfangreich sind die Materialien, die sie in mehreren Tranchen übergibt: Nach Abschluss der Übernahme werden es mehrere Hundert Archivboxen sein voller Notizen, Textentwürfe, Briefe, Fotos, Zeichnungen, persönlicher Gegenstände und Widmungsexemplare von FreundInnen und WeggefährtInnen. Dieser wichtige Neuzugang wird derzeit vom Literaturachiv übernommen und umfassend dokumentiert, damit er für die Forschung und für Ausstellungen zur Verfügung steht. […]
Siehe Pressemeldung der ÖNB: https://www.onb.ac.at/ueber-uns/presse/pressemeldungen/oesterreichische-nationalbibliothek-erwirbt-bedeutenden-teil-vorlass-der-grossen-autorin-friederike-mayroecker

via https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=50524

Italien und Deutschland wollen Kulturgüter schützen

Italien und Deutschland wollen sich gemeinsam für einen besseren Schutz von Kulturgütern einsetzen. Das haben die italienische Kulturminister Dario Franceschini und die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei einem Treffen in Rom bekräftigt. Europa müsse, so wie bereits Italien und Deutschland, ein eigenes Programm zum Schutz von Kulturgütern vor Naturkatastrophen auflegen, sagte Franceschini laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Zudem müsse die Arbeit der sogenannten Kulturblauhelme – spezielle Einheiten zum Schutz des Kulturerbes – stärker unterstützt werden. Die Minister unterschrieben außerdem eine Vereinbarung zur Neuauflage eines literarischen Übersetzerpreises, der künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen werden soll.

dpa

Peter Weibel bleibt an der Spitze des ZKM

Peter Weibel bleibt bis 31. März 2023 wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medien, ZKM. Wie das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitteilte, billigte das heute der Stiftungsrat. Weibels Zukunft war lange ungewiss. Zahlreiche Kunstschaffende und Intellektuelle hatten jedoch eine Petition für eine Vertragsverlängerung unterzeichnet. Dazu zählten Walter Smerling, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn, die Künstler Markus Lüpertz und Heinz Mack sowie der Philosoph Peter Sloterdijk. Weibel gilt als einer der wichtigsten Akteure der Medienkunst. Seit 1999 leitet der heute 75-Jährige das ZKM und gehört zu den Köpfen der Karlsruher Schlosslichtspiele, die seit 2015 mehr als 1,5 Millionen Zuschauer anlockten.

dpa

Beethovens „Unvollendete“ wird vollendet

Ein Computerprogramm soll mithilfe künstlicher Intelligenz Ludwig van Beethovens 10. Sinfonie zu Ende komponieren, die der berühmte Musiker im Alter nicht mehr abschließen konnte. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Seit dem Sommer arbeite ein internationales Team aus Musikwissenschaftlern, Komponisten und Informatikern daran, den Algorithmus so zu trainieren, dass er die fehlenden Passagen im Geiste Beethovens nachkomponiert. Die Weltneuheit soll im Beethoven-Jahr 2020 vom Beethoven-Orchester in Bonn uraufgeführt werden. Was dabei herauskommt, weiß noch keiner der Beteiligten. „Der Algorithmus ist unberechenbar, er überrascht uns jeden Tag aufs Neue“, sagte Projektkoordinator Mattias Röder, Direktor des Karajan-Instituts, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Im kommenden Jahr wird Beethovens 250. Geburtstag begangen.

dpa

MedEdPORTAL

https://www.mededportal.org/

MedEdPORTAL is an open-access journal that focuses on peer-reviewed educational resources for health professionals. Here, visitors will find a clearinghouse packed with more than 2,500 "stand-alone, complete teaching or learning modules that have been implemented and evaluated with medical or dental trainees or practitioners." Both educators and learners in the medical field are likely to find helpful resources in this large clearinghouse. The newest additions to this journal are featured on the home page, and visitors can easily search the clearinghouse by keyword to discover resources on a diverse array of topics. Examples include simulation activities for health care teams, game-based approaches to learning anatomy, computer modules on how to interpret CT scan results, and communication techniques for interacting effectively with patients and their families. MedEdPORTAL also features several resource Collections (found in the top right) on subjects such as Diversity, Inclusion, and Health Equity; Dental Education; and Opioids Education. Launched in 2005 and currently in its 15th volume, MedEdPORTAL is published by the Association of American Medical Colleges in partnership with the American Dental Education Association. 

via https://scout.wisc.edu/archives/r26978/mededportal