Sonntag, 13. Oktober 2019

ORCID, ein globales Phänomen?

Die Open Researcher and Contributer ID (kurz ORCID) ist im Grunde eine simple Auflistung der eigenen Publikationen. Simpel aber genial – denn die Auflistung bei ORCID ist nicht nur übersichtlicher als auf der eigenen Webseite sondern auch nachhaltiger. Die ORCID lässt sich mit den bekanntesten Zitationsdatenbanken wie Web of Science, Scopus, Google Scholar und Dimensions verknüpfen. Damit macht sie die Publikationen, und dadurch den Wissenschaftler, besser auffindbar, eindeutig identifizierbar und somit einfacher zu zitieren.
Nie wieder einen zu geringen H-Index vorfinden – mit der ORCID kein Problem! Der einzelne Wissenschaftler pflegt die ORCID selbst und dadurch auch seine Publikationen in den einschlägigen Datenbanken. Ein mehrfaches Eintragen wird überflüssig. Zusätzlich bietet ORCID die Möglichkeit, seine primären Forschungsdaten ebenfalls wie eine Publikation zu verknüpfen.

Im Rahmen der Open Access Week begrüßt die UB Chemnitz am 28.10.2019 bei der Veranstaltung „Vernetzte Forschung in einer vernetzten Welt“ Frau Britta Dreyer von der TIB Hannover mit dem Vortrag „Die Rolle der ORCID ID in der Wissenschaftskommunikation

Abstract:
Die steigende Zahl von Forschenden, das wachsende Publikationsaufkommen und die im Kontext von Open Science breiter werdende Definition von Publikationen einschließlich Forschungsdaten und Forschungssoftware verschärfen das Problem der eindeutigen Zuordnung von Forschenden zu ihrem Forschungsoutput. Bei der automatischen Erfassung und Aggregation der Publikationen kann die ORCID ID dahingehend für eine Qualitäts- und Effizienzsteigerung sorgen. Die eindeutige Identifikation der Forschenden, die persistente Verknüpfung zwischen ihnen und ihren Publikationen sowie zu weiteren Identifikatoren sind nur drei Nutzungsszenarien für die Verwendung von ORCID IDs in der Wissenschaftskommunikation. […] Das seit Mai 2016 von der DFG geförderte Projekt ORCID DE gemeinsam mit dem ORCID-Deutschland-Konsortium unterstützt die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bei der Implementierung von ORCID.


via https://blog.hrz.tu-chemnitz.de/bibo/2019/10/08/offenfueralle-die-orcid-ein-globales-phaenomen/

Schwedische Akademie: Frühere Vorsitzende gestorben

Die Literaturwissenschaftlerin Sara Danius, frühere Vorsitzende der Schwedischen Akademie, ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Sie war die erste Frau, die den Träger des Literaturnobelpreises verkündete. Danius war 2015 an die Spitze der Akademie gerückt, die den Literaturnobelpreis vergibt. Im Zuge des Akademie-Skandals um sexuelle Belästigung legte sie im April 2018 den Posten nieder, im Februar 2019 verließ sie die Akademie. Im Jahr 2014 machte sie eine Brustkrebserkrankung öffentlich.

dpa

Staatliche Kunstsammlungen Dresden geben über 12.700 Ausstellungsstücke zurück

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben im Zuge der Provenienzforschung bisher mehr als 12.700 Stücke aus ihren Museen an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben. Darunter waren fast 660 Objekte der sogenannten NS-Raubkunst. Wie der Leiter des Forschungsprojekts „Daphne“, Gilbert Lupfer, der Deutschen Presse-Agentur erläuterte, sind darunter auch über 8.100 Werke, die im Zuge von DDR-Unrecht in die Sammlungen kamen. Sie gingen nach genauer Prüfung an die früheren Besitzer zurück. In dem Projekt klären die Kunstsammlungen seit 2008 die Herkunft der seit 1933 erworbenen Ausstellungsstücke und erfassen ihre Bestände elektronisch.

dpa

LoC Blog: Columbus Day

Early in the morning of October 12, 1492, a sailor on board the Pinta sighted land, beginning a new era of European exploration and expansion. The next day, the ninety crew members of Columbus’ three-ship fleet ventured onto the Bahamian island that he named San Salvador (now Watling Island, and then called Guanahaní by the natives), ending a voyage begun nearly ten weeks earlier in Palos, Spain.

Promontory of Florida. Photoreproduction from Theodor de Bry and Charles de la Roncière, La Floride Française: Scènes de la vie Indiennes, peintes en 1564 [facsimile of the 1564 original (Paris, 1928)]. 1492: An Ongoing Voyage. Rare Book & Special Collections Division
As a reward for his valuable discovery, the Spanish crown granted Columbus the right to bear arms. His new coat of arms added the royal charges of Castile and Leon and an image of islands to his traditional family crest. Columbus further modified the design to include a continent beside the pictured islands.
Before his final voyage, the Spanish monarchs prepared a Book of Privileges, a collection of agreements showing how Columbus was remunerated for his explorations. In 1502, four copies of the book were known to exist. The Library of Congress’s copy of this work is one of the Top Treasures included in the online exhibition American Treasures of the Library of Congress.
The first recorded celebration of Columbus Day in the United States took place on October 12, 1792. Organized by the Society of St. Tammany, also known as the Columbian Order, it commemorated the 300th anniversary of Columbus’ landing.

[Christopher Columbus]. Photograph of a painting, c1908. Detroit Publishing Company. Prints & Photographs Division
The 400th anniversary of the event inspired the first official Columbus Day holiday in the United States. President Benjamin Harrison issued a proclamation in 1892, “recommending to the people the observance in all their localities of the 400th anniversary of the discovery of America…” and describing Columbus as “the pioneer of progress and enlightenment.” Since then, school programs, plays, and community festivities have been organized across the country in celebration of Columbus Day. Columbus and the Discovery of America, Imre Kiralfy’s “grand dramatic, operatic, and ballet spectacle,” is among the more elaborate tributes created for this commemoration. The World’s Columbian Exposition or Chicago’s World’s Fair, which opened in the summer of 1893, was designed to commemorate Columbus’ discovery of the New World 400 years earlier.

K.[nights] of Columbus. McGranahan & McIntyre, c1914. Panoramic Photographs. Prints & Photographs Division
In the decades that followed, the Knights of Columbus, an international Roman Catholic fraternal benefit society, lobbied state legislatures to declare October 12 a legal holiday. Colorado was the first state to do so on April 1, 1907. New York declared Columbus Day a holiday in 1909 and on October 12, 1909, New York Governor Charles Evans Hughes led a parade that included the crews of two Italian ships, several Italian-American societies, and legions of the Knights of Columbus. President Franklin Delano Roosevelt designated Columbus Day (then celebrated October 12) a national holiday in 1934.
Since 1971, when Columbus Day was designated the second Monday in October, it has been celebrated as a federal holiday. In many locations across the country Americans hold parades to commemorate the day.

Hammock. In Fernández de Oviedo y Valdés, La Historia general y natural de las Indias. (Seville, 1535). 1492: An Ongoing Voyage. Rare Book & Special Collections Division 

Oviedo came to America in 1514 and for over thirty years compiled detailed ethnographic descriptions of the goods, products, peoples, and customs of the Caribbean and Central America. The hammock was first introduced to Europeans during Columbus’ first voyage of 1492.

via https://www.loc.gov/item/today-in-history/october-12

Streaming-Kosmos im Shelfd-Podcast

Shelfd ist eine Berliner Kuratierplattform, die helfen will, aus der Materialfülle der verschiedenen Mediatheken und Streamingplattformen die passenden Videos zu finden. Wer sich für den kostenlosen Newsletter anmeldet, erhält regelmässig personalisierte, handverlesene Empfehlungen. Seit August 2019 gibt es zusätzlich den Shelfd-Podcast, der hilft, sich im vielfältigen Streaming-Angebot zurechtzufinden.

via https://blog.digithek.ch/streaming-kosmos-im-shelfd-podcast/

Illegale Buchkopien

Der Tagesspiegel berichtet unter dem Titel „Fälscher auf dem Vormarsch“ über illegale Buchkopien:
„Denn Onlinehändler wie Amazon und Ebay haben offenbar zunehmend ein Problem mit Plagiaten. „In den letzten Jahren gab es eine Explosion von Fälschungen auf den Märkten für Bestseller und Sachbücher“, beklagt der US-amerikanische Autorenverband Authors Guild, dem mehr als 10 000 Schreiber angehören. Die Buchpiraten kopieren Seite für Seite, bauen den Einband nach – und verkaufen die Fälschungen dann als Dritthändler über die Online-Marktplätze. Besorgniserregend aus Sicht der Autoren: Die Qualität der Fälschungen werde immer besser. So könnten Kunden teils kaum noch unterscheiden, ob sie ein Original oder Plagiat in der Hand halten.“
via https://blog.digithek.ch/illegale-buchkopien/

FAZ zu Open Access

Folgender Link zu Ihrer Information:
https://edition.faz.net/faz-edition/beruf-und-chance/2019-10-12/ead58fe24028de24b55668500c1bbb94?GEPC=s9
in: F.A.Z. - CAMPUS vom Samstag, den 12. OKTOBER 2019


Andreas Degkwitz

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg66842.html