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Montag, 5. August 2019

Weitere 4,3 Millionen Euro für europäisches Masterprogramm „Language and Communication Technologies“

Bereits zum dritten Mal wird der europäischen Masterstudiengang „Language and Communication Technologies“ im Rahmen des Erasmus-Mundus-Programms gefördert. Die Europäische Union stellt für weitere vier Jahre rund 4,3 Millionen Euro zur Verfügung, um pro Jahr fünf Stipendien an EU-Bürger und 17 Stipendien an Nicht-EU-Bürger zu vergeben. In dem Masterprogramm kooperiert die Universität des Saarlandes mit sechs Hochschulen in Frankreich, Italien, Niederlande, Malta, Spanien und Tschechien. Durch die enge Zusammenarbeit von Uni-Lehrstühlen und außeruniversitären Forschungsinstituten zählt der Saarbrücker Campus zu den weltweit führenden Standorten für Computerlinguistik und Sprachtechnologie.
Die Universität des Saarlandes koordiniert den internationalen Masterstudiengang "Language and Communication Technologies", der bereits seit 2006 angeboten wird. Der Studiengang gibt Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt die Chance, eine hochkarätige Ausbildung in der Sprachtechnologie, Computerlinguistik und Informatik zu erhalten. Sie lernen dort die Rechenverfahren kennen, mit denen heute nicht nur Smartphones und „intelligente“ Lautsprecher im Haushalt, sondern auch Autos und Fernseher zum Sprachassistenten werden. Die Sprachsteuerung von technischen Geräten ist mittlerweile Alltag, dennoch gibt es noch viele Forschungsfragen zu lösen, um Dialoge natürlicher wirken zu lassen und sie mit mehr Künstlicher Intelligenz auszustatten.
Neben dem dafür nötigen Fachwissen erwerben die Masterstudierenden Sprachkenntnisse und kulturelle Kompetenzen und können selbst inhaltliche und geografische Schwerpunkte setzen. Die Programmteilnehmer wählen dafür zwei Hochschulen des Konsortiums aus, das neben der Universität des Saarlandes die Karlsuniversität in Prag (Tschechien), die Universität des Baskenlandes in San Sebastian (Spanien), die Université de Lorraine in Nancy (Frankreich), die Universität Trento in Italien, die Universität Malta und die Universität Groningen (Niederlande) umfasst. Die Studierenden werden dort in kleinen Gruppen intensiv betreut und können bereits während des Studiums in Forschungsprojekten mitarbeiten. 


via https://idw-online.de/de/news720172

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