Bereits zum dritten Mal wird der europäischen Masterstudiengang
„Language and Communication Technologies“ im Rahmen des
Erasmus-Mundus-Programms gefördert. Die Europäische Union stellt für
weitere vier Jahre rund 4,3 Millionen Euro zur Verfügung, um pro Jahr
fünf Stipendien an EU-Bürger und 17 Stipendien an Nicht-EU-Bürger zu
vergeben. In dem Masterprogramm kooperiert die Universität des
Saarlandes mit sechs Hochschulen in Frankreich, Italien, Niederlande,
Malta, Spanien und Tschechien. Durch die enge Zusammenarbeit von
Uni-Lehrstühlen und außeruniversitären Forschungsinstituten zählt der
Saarbrücker Campus zu den weltweit führenden Standorten für
Computerlinguistik und Sprachtechnologie.
Die Universität des Saarlandes koordiniert den internationalen
Masterstudiengang "Language and Communication Technologies", der bereits
seit 2006 angeboten wird. Der Studiengang gibt Studentinnen und
Studenten aus der ganzen Welt die Chance, eine hochkarätige Ausbildung
in der Sprachtechnologie, Computerlinguistik und Informatik zu erhalten.
Sie lernen dort die Rechenverfahren kennen, mit denen heute nicht nur
Smartphones und „intelligente“ Lautsprecher im Haushalt, sondern auch
Autos und Fernseher zum Sprachassistenten werden. Die Sprachsteuerung
von technischen Geräten ist mittlerweile Alltag, dennoch gibt es noch
viele Forschungsfragen zu lösen, um Dialoge natürlicher wirken zu lassen
und sie mit mehr Künstlicher Intelligenz auszustatten.
Neben dem dafür nötigen Fachwissen erwerben die Masterstudierenden
Sprachkenntnisse und kulturelle Kompetenzen und können selbst
inhaltliche und geografische Schwerpunkte setzen. Die Programmteilnehmer
wählen dafür zwei Hochschulen des Konsortiums aus, das neben der
Universität des Saarlandes die Karlsuniversität in Prag (Tschechien),
die Universität des Baskenlandes in San Sebastian (Spanien), die
Université de Lorraine in Nancy (Frankreich), die Universität Trento in
Italien, die Universität Malta und die Universität Groningen
(Niederlande) umfasst. Die Studierenden werden dort in kleinen Gruppen
intensiv betreut und können bereits während des Studiums in
Forschungsprojekten mitarbeiten.
via https://idw-online.de/de/news720172
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