In Deutschland entscheiden sich die meisten Anfänger im
Hochschulbereich für ein Fach in den Feldern Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik (MINT). Mit einem Anteil von 40 Prozent
im Jahr 2017 bei den Bachelor und gleichwertigen beruflichen Programmen
nimmt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich den Spitzenplatz
ein. Auf dem zweiten Platz folgen Österreich, Griechenland und Südkorea
mit jeweils 34 Prozent. Der Durchschnittswert liegt bei 27 Prozent. Das
geht aus dem Bericht "Bildung auf einen Blick 2019" der Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.
Für die seit 1996 erstellte Übersicht
untersucht die OECD die Bildungssysteme in den 36 Mitgliedsländern
sowie zehn Partnerstaaten. Demnach haben 35 Prozent der Bürger mit
Hochschulbildung einen MINT-Abschluss, im Schnitt der betrachteten
Staaten sind es 25 Prozent. 26 Prozent der Berufstätigen mit
Tertiärbildung haben ihr Studium hierzulande in den Bereichen
Ingenieurwesen, Fertigung und Bau, wobei nur Österreich hier noch vor
Deutschland liegt. 2017 erwarben noch 22 Prozent aller deutschen
Hochschulabsolventen einen Abschluss in diesen von der Wirtschaft
gefragten Fächern. ... [mehr] https://heise.de/-4520470
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