Insgesamt liegen demnach alle östlichen Bundesländer über dem bundesweiten Schnitt. In den westdeutschen Bundesländern haben weniger Menschen eine mittlere oder hohe Qualifikation: in Bremen etwa 81 Prozent, in Schleswig-Holstein 87 Prozent. Bayern erzielte mit 89 Prozent die höchste Quote im westdeutschen Vergleich.
In der am Mittwoch veröffentlichten Auswertung geht es um Bildungsindikatoren, die von der OECD bereits am Dienstag auf internationaler Ebene vorgestellt worden waren (Informationen zur OECD-Studie "Education at a Glance" finden Sie hier). Die neuen Daten ermöglichen jetzt einen direkten Vergleich der Bundesländer untereinander.
Ältere Ostdeutsche besser qualifiziert
Bei einem näheren Blick auf Ostdeutschland unterscheidet sich der Bildungsstand je nach Alter deutlich: Die ältere Bevölkerung ist dort höher qualifiziert als die jüngere. Während bei den 55- bis 64-Jährigen in einigen Ländern fast alle eine mittlere oder hohe Qualifizierung besitzen, sind es bei den 25- bis 34-Jährigen zwischen 87 und 92 Prozent.
In den östlichen Ländern haben vergleichsweise viele der heute Älteren hochwertige Bildungsabschlüsse erworben, etwa im Fachschulwesen der DDR, erklären die Studienautoren den Unterschied.
Sachsen liegt regelmäßig vorn
Sachsen liegt auch in anderen Bildungsvergleichen regelmäßig vorn. Im diesjährigen arbeitgebernahen "Bildungsmonitor" erzielte das Land im Schnitt die meisten Punkte - mit deutlichem Abstand vor dem zweitplatzierten Bayern. Berlin, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen stehen nah beieinander am Schluss. ... [mehr] https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/oecd-so-steht-es-um-die-bildung-in-den-bundeslaendern-a-1286128.html
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