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Montag, 8. Juli 2019

Landesbibliothek Oldenburg bei Förderprojekten viermal erfolgreich

Vier neue Digitalisierungs- und Erhaltungsprojekte startet die Landesbibliothek Oldenburg
2019. Schwerpunkte sind historische Zeitungen und Karten. Die DFG, die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM) und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) bewilligten vier Digitalisierungs- und Erhaltungsprojekte für historische Zeitungen und Karten mit Fördermitteln in Höhe von rund 390.000 Euro. Die Landesbibliothek setzt damit ihre Doppelstrategie, wertvolle Bestände zu digitalisieren und gleichzeitig die Originale zu erhalten, erfolgreich fort.
Die historischen Kartenschätze der Landesbibliothek (insgesamt rund 4.200 Blätter) sollen
bis 2021 erstmals in der Altkartendatenbank IKAR erschlossen und im Portal
Kulturerbe.Niedersachsen.de digital sichtbar werden. Das MWK stellt dafür rund 175.000
Euro zur Verfügung. Das Pilotprojekt „Kooperative Erschließung und Digitalisierung
historischer Kartenblätter“
der Landesbibliothek Oldenburg, der GWLB Hannover und der
HAB Wolfenbüttel (insgesamt 13.000 Karten) ist der erste Baustein für die geplante „Verteilte digitale Landesbibliothek“. Eine Besonderheit innerhalb der Karten der Landesbibliothek Oldenburg bilden die Karten der Militärbibliothek. Zur Vorbereitung ihrer Katalogisierung und Digitalisierung müssen diese Blätter zunächst gereinigt und auf Schäden untersucht werden. Dafür stellen BKM und MWK im Sonderprogramm zur Bestanderhaltung weitere 25.000 Euro zur Verfügung.
Aus dem Bestand an historischen Regionalzeitungen wird die DFG die
Digitalisierung des „Jeverschen Wochenblattes“ (bis 1945) und des „Norddeutschen
Volksblattes/Republik“ (bis 1933) in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt 145.000
Euro fördern.

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