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Freitag, 31. Januar 2020

Projektstart: Deutsche Kolonialgeschichte

Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte soll mit einem großangelegten Projekt in Berlin vorangetrieben werden. Dafür stünden in den kommenden Jahren rund drei Millionen Euro zur Verfügung, sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) bei der Präsentation des Vorhabens. Ziel sei, die Kolonialgeschichte zu dokumentieren und ihre Folgen für die Gegenwart in den Blick zu nehmen. Dazu gehöre neben Fragen der Rückgabe von Kulturgütern und der Aufarbeitung der Herkunft von Museumsbeständen auch, die Grundlagen der heutigen weltweiten Wirtschaftsbeziehungen zum Thema zu machen. Ein Beirat deutscher und internationaler Wissenschaftler unter anderem aus Namibia, der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika, begleite das Projekt, hieß es. Das Thema soll auch mit Festivals und anderen Veranstaltungen in die verschiedenen Berliner Stadtteile getragen werden.

dpa

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