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Dienstag, 10. Dezember 2019

Baden-Württemberg Spitze bei EU-Forschungsförderung

Forscherinnen und Forscher aus Baden-Württemberg haben sich im europaweiten Wettbewerb durchgesetzt und insgesamt 18 Consolidator Grants des EU-Forschungsrats (ERC) eingeworben. Damit steht das Land an der Spitze der deutschen Länder, deutlich vor Bayern (zwölf) und Nordrhein-Westfalen (sieben). Consolidator Grants bieten herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, bis zu zwei Millionen Euro für ein Forschungsprojekt für fünf Jahre einzuwerben.
18 Anträge von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg waren in der sechsten Ausschreibungsrunde dieser Förderlinie im EU-Programm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ (2014-2020) erfolgreich. 
Die Forschungsthemen der eingeworbenen Grants sind inhaltlich acht im Bereich der Lebenswissenschaften, drei in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie sieben in den Sozialwissenschaften angesiedelt. Die Vergabe von ERC-Grants in verschiedenen Kategorien setzt mittlerweile die Standards für Forschungsexzellenz in Europa. Um die baden-württembergischen Hochschulen bei der Teilnahme an den ERC-Ausschreibungen zu unterstützen, stellt das Wissenschaftsministerium jährlich Anschubmittel zur Verfügung. Für Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Pädagogische Hochschulen und die DHBW standen im Jahr 2019 für die Anbahnung eines Engagements in der europäischen Forschungsförderung insgesamt über 900.000 Euro zur Verfügung. Folgende Institutionen haben Consolidator Grants eingeworben:

Institution: Consolidator Grants:
European Molecular Biology Laboratory (EMBL, internationale Organisation mit Sitz in Heidelberg) 4
Universität Freiburg 2
Universität Heidelberg 2
Universität Mannheim  2
Universität Tübingen    2
Universität Ulm    2
Universität Konstanz 1
Universität Stuttgart 1
Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft
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