Freitag, 6. Juli 2018

Uni Mannheim auf Platz eins im DFG-Ranking der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Der Förderatlas der DFG 2018 zeigt, dass keine andere deutsche Universität von 2014 bis 2016 in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mehr DFG-Gelder eingeworben hat als die Universität Mannheim. Im übergeordneten Fachgebiet der Sozial- und Verhaltenswissenschaften hat die Universität Mannheim mit einer Fördersumme von 26,5 Millionen Euro ihr Ergebnis aus der vorherigen Förderperiode noch einmal um 2,9 Millionen Euro verbessert. 9,8 Millionen Euro der Gesamtfördersumme hat die Universität Mannheim allein in den Wirtschaftswissenschaften eingeworben und steht damit bundesweit weiterhin an der Spitze der DFG-Förderung. Im Forschungsfeld Sozialwissenschaften, das sich aus den drei Fächern Soziologie, Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaft zusammensetzt, belegt Mannheim mit 13,8 Millionen Euro Fördersumme Rang zwei, hinter der FU Berlin. 
Die Universität Mannheim profitiert bei der Förderung insbesondere von der Sichtbarkeit des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), der größten sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtung einer deutschen Universität. Mehr als 80 Forscherinnen und Forscher untersuchen am MZES soziale und politische Entwicklungen in Europa. Beispielhafte Projekte, die am MZES angesiedelt sind, sind die großangelegten Studien „German Longitudinal Election Study (GLES)“ und die Längsschnittstudie „Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries (CILS4E)“, die die Integration von Migrantinnen und Migranten in vier europäischen Ländern untersucht. Beide Studien wurden jeweils mit einem Fördervolumen von über 1 Million Euro eingeworben.
Im Bereich der Verbundprojekte wurden von 2014 bis 2016 der Sonderforschungsbereich 884 „Politische Ökonomie von Reformen“, das Graduiertenkolleg 1953 „Statistische Modellierung komplexer Systeme und Prozesse“ sowie die in der Exzellenzinitiative II geförderte Graduiertenschule GESS gefördert, in der Doktorandinnen und Doktoranden in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ausgebildet werden. 

via https://idw-online.de/de/news698977

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