Samstag, 29. September 2018

Der Standard: Thomas König: Open Access als moralische Ökonomie

Der kürzlich vorgebrachte „Plan S“ liefert nicht alle Antworten auf das Bestreben, Wissen zu einem öffentlichen und frei zugänglichen Gut zu machen
Da ich in den vergangenen Jahren hie und da mit Open Access zu tun hatte, war ich häufig bin einem weit verbreiteten Vorurteil unter Wissenschaftern konfrontiert: Ein Open Access publizierter Artikel muss irgendwie von schlechterer Qualität sein. Mit dieser Erfahrung bin ich nicht allein. Anlässlich des von ihm maßgeblich initiierten, kürzlich veröffentlichten „Plan S“ hat der Open Access Botschafter der Europäischen Kommission, Robert Jan Smits, denselben Vorbehalt zu entkräften versucht. . … Das ändert nichts daran, dass in all der Aufregung zwei Fragen unbeantwortet bleiben, die eigentlich diskutiert werden müssten, wenn wir über die Zukunft des akademischen Publikationswesens und seine Rolle für die Wissenschaften sprechen: welche Organisations- und Rechtsform ist am besten geeignet jene Services effizient zur Verfügung zu stellen, die für die adäquate Zirkulation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse notwendig sind? Und welchen bibliometrischen Indikatoren und Verfahren können wir vertrauen, um wissenschaftspolitisch gute Entscheidungen treffen zu können?
Siehe dazu https://derstandard.at/2000087803073/Open-Access-als-moralische-Oekonomie

via https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=47156

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