Mittwoch, 8. August 2018

Neues aus bavarikon

NEU in bavarikon sind folgende Angebote: 

1914 setzte auch in Bayern ein Währungsverfall ein, der 1923 im völligen Zusammenbruch des Geldwesens endete. Die erhaltenen Scheine sind eine wichtige Quelle für Orts- und Heimatgeschichte mit ihren Abbildungen von Ortschaften und Sehenswürdigkeiten und ein wichtiges Zeugnis für die lokalen Bemühungen, mit der deutschen Inflation umzugehen. Zu diesem Thema hat der Partner von bavarikon, die HVB Stiftung Geldscheinsammlung, eine virtuelle Ausstellung  erarbeitet. Die HVB Stiftung besitzt eine der weltweit bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen an Geldscheinen und Banknoten.

Die Archäologische Staatssammlung in München ist Bayerns zentrales Archäologie-Museum und verwahrt gut 20 Millionen archäologische Objekte aus allen Epochen von der Steinzeit bis in die Neuzeit. Inzwischen ist der Bestand der Institution in bavarikon auf über 1.100 spannende Stücke angewachsen: Fingerringe und Gemmen, Statuetten, Funde aus Gräberfeldern, Münzen, wunderschöner Schmuck und vieles mehr. Die Objekte sind thematisch in Sammlungen gruppiert, die interessante Informationen zum Kontext und der Historie der Objekte vermitteln. Im Lauf der folgenden Monate werden weitere 7.000 Fundstücke hinzukommen, so dass in bavarikon ein nahezu flächendeckendes Bild archäologischer Funde Bayerns präsentiert werden kann.

Gerade ist in Bamberg die Ausstellung „Ausgezeichnet: UNESCO Memory of the World“ rund um die Reichenauer Prachthandschriften aus dem Bestand der Staatsbibliothek Bamberg zu Ende gegangen. Diese Handschriften, darunter die berühmte „Bamberger Apokalypse“ (Msc.Bibl.140) oder das „Lorscher Arzneibuch“ (Msc.med.1), wurden von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Ein weiteres Beispiel ist die prächtig illuminierte Handschrift „Canticum canticorum glossatum“ (Msc.Bibl.22), die aus der Zeit um das Jahr 1000 stammt und Kommentare zu den Büchern Daniel und zum Hohelied aus dem Alten Testament enthält. Diese drei und vier weitere herausragende Handschriften aus bayerischen Bibliotheken, die in das UNESCO-Memory-of-the-World-Programme aufgenommen wurden, können in bavarikon betrachtet werden.

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