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Sonntag, 8. Dezember 2019

Libanese spendet ersteigerten Hitler-Besitz an Israel

Er wollte nicht, dass die Sachen in die falschen Hände geraten: Ein libanesischer Geschäftsmann, der bei einer Versteigerung in München Gegenstände aus dem Besitz von Adolf Hitler für 600.000 Euro gekauft hat, ist in Israel mit höchsten Ehren empfangen worden. Abdallah Chatila, der die Objekte gezielt für Israel ersteigert hatte, traf den Staatspräsidenten Reuven Rivlin in Jerusalem. Die Versteigerung von Gegenständen aus dem Besitz ranghoher Nazis im vergangenen Monat hatte Kritik auch von Seiten jüdischer Organisationen ausgelöst. Der in der Schweiz lebende Libanese hatte insgesamt zehn Gegenstände erworben, darunter Hitlers Faltzylinder, eine Ausgabe von „Mein Kampf“, eine Zigarrenkiste, Briefe und eine Schreibmaschine. Die Objekte sollen in der Gedenkstätte Yad Vashem aufbewahrt, aber vorerst nicht ausgestellt werden.

dpa

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