Montag, 14. Mai 2018

Heute schon gedeeplt?

Im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL Nr.19 / 05.05.2018 steht eine Story über die frei zugängliche Übersetzungsmaschine DeepL, die früher Linguee hieß und laut SPIEGEL besser ist als Google Translate und Übersetzungsprogramme von Microsoft und Amazon Web Services. "Aber warum? Das scheint niemand wirklich erklären zu können. Die Leute von DeepL selbst, die es vielleicht könnten, schweigen. ... DeepL sei in der eng vernetzten akademischen Forschergilde der Computerlinguisten bis vor Kurzem kaum bekannt gewesen. Umso größer war in der Szene das Erstaunen über die Fähigkeiten des Programms."
DeepL steht für "Deep Learning", tiefes oder neuronales Netz. DeepL ist auch der Name einer kleinen, deutschen Firma mit Sitz in Köln, die die Übersetzungsmaschine programmiert hat. "Wenn man ein Stück Text in DeepL eintippt, gehen diese Daten erst mal nach Island, wo das Rechenzentrum der Firma steht, das pro Sekunde fünf Billiarden Rechenoperationen ausführen kann. ... Dann kommt der Satz in der gewünschten Sprache zurück auf den Bildschirm". Geld verdient die Firma mit der im März 2018 vorgestellten kostenpflichtigen Premiumversion DeepL Pro, die sich Kunden auf ihre Bedürfnisse zurechtprogrammieren lassen können.      

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