Donnerstag, 21. Juni 2018

Projektergebnisse zur Aufarbeitung der Nachkriegsgeschichte des BMI und MdI

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ) haben mitgeteilt: Die drei Einrichtungen haben am 20.06.2018 im BMI in Berlin das Buch „Hüter der Ordnung - Die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin nach dem Nationalsozialismus“ (Hg. Frank Bösch und Andreas Wirsching) vorgestellt. Das Buch fasst die Ergebnisse eines knapp vierjährigen Forschungsprojekts zusammen, in dem die Geschichte des Bundesinnenministeriums (BMI) und des Ministeriums des Innern der DDR (MdI) erstmals systematisch untersucht wurde. Der Band stellt dar, mit welchem Personal beide Ministerien nach 1949 aufgebaut wurden, welche Prägungen die Bediensteten hatten und wie sich dies auf die Arbeit der Behörden auswirkte.

Informationen zum Forschungsprojekt:
Der circa 830-seitige bebilderte Band mit dem Titel „Hüter der Ordnung. Die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin nach dem Nationalsozialismus“ ist im Wallstein-Verlag erschienen.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden sich auf der Website des ZZF Potsdam:
https://zzf-potsdam.de/sites/default/files/news/PDFs/180518_hueter_der_ordnung_z...
Weitere Monographien und Aufsätze zu verschiedenen Schwerpunktthemen sind geplant. Informationen dazu finden sich auf der Webseite der Forschungsgruppe:
https://geschichte-innenministerien.de/
Begleitend zum Forschungsprojekt haben Studierende des Studiengangs Public History der Freien Universität Berlin und des ZZF Potsdam die virtuelle Ausstellung „Kontinuitäten, Brüche, Neuanfang. Umgang mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Innenministerien 1949 bis 1970“ entworfen, die im Internet zu finden ist unter: http://ausstellung.geschichte-innenministerien.de/ 


via https://idw-online.de/de/news697909

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