Mittwoch, 2. August 2017

Suche nach NS-Raubgut ausgeweitet

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat 22 weiteren Projekten zur Provenienzforschung zugestimmt. In den betroffenen Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Institutionen und Archiven wird jetzt nach NS-Raubgut gesucht. Bislang werden in diesem Jahr rund 2,15 Millionen Euro Fördermittel für die Erforschung eingesetzt. Zu den neu geförderten Einrichtungen zählen unter anderem das Deutsche Theatermuseum in München und das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste wurde vor zwei Jahren in Magdeburg etabliert. Die Stiftung ist national und international der zentrale Ansprechpartner auf diesem Gebiet. Im Mittelpunkt stehen das im Nationalsozialismus entzogene Kulturgut vor allem aus jüdischem Besitz, das NS-Raubgut. Es geht zunehmend aber auch um Kulturgutverluste während der sowjetischen Besatzung in der DDR.

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