Montag, 4. Februar 2019

Bund plant Agentur für Museumskooperation

Das Auswärtige Amt plant in der zweiten Jahreshälfte 2019 die Gründung einer "Agentur für Internationale Museumskooperation". Ziel ist es unter anderem, deutsche Museen in den nächsten zehn Jahren gemeinsam als weltweite Akteure der internationalen Kulturarbeit erfolgreich zu platzieren. Sie sollen in ihrer "Exzellenz, Vielfalt und Innovationskraft" international sichtbarer werden und zugleich insbesondere in Afrika einen Beitrag zum Aufbau einer eigenständigen Museumslandschaft leisten.
Dabei sollen Deutschlands Mittlerorganisationen für auswärtige Kulturbeziehungen mit ihren Erfahrungen einen Beitrag leisten. Auch das Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) mit Sitz in Stuttgart, das vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert wird, sieht sich in der Pflicht.
Tatsächlich steht das IfA in seiner Arbeit für Kooperation über Grenzen hinweg. Es organisiert unter anderem Ausstellungen, die durch Städte auf der ganzen Welt touren, sowie zahlreiche begleitende Veranstaltungen. Unter dem Titel "Was kann Kultur leisten?" hat das IfA 2018 das Martin Roth Symposium in Berlin ausgerichtet, das für Museen zahlreiche Fragen wie globalen Zugang, plurale Besuchergruppen, nationales Erbe und Provenienz diskutierte.   

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