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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Ein gesundes und glückliches neues Jahr

wünscht Ihnen allen Horst Hilger

A History of US Public Libraries

http://dp.la/exhibitions/exhibits/show/history-us-public-libraries

"Book mobiles, cute kids at summer reading programs, even a librarian on horseback - this exhibition from D(igital)P(ublic)L(ibrary)(of)A(merica) has it all. In addition to the warm fuzzies, however, the show also delves into some of the stickier issues in the history of US libraries, such as how librarianship came to be a woman-dominated profession, but with more men in management positions, or segregation in some libraries. In the 'Profession for Women' theme, it's pointed out that the American Library Association, founded in 1876, did not elect its first woman president, Theresa Elmendorf, until 1911. Another section of the exhibition documents the Tougaloo Nine, who attempted to use the white-only Jackson, Mississippi, public library on March 27, 1961, and were arrested for disorderly conduct. The Conclusion section briefly covers some 21st century trends in libraries, such as the impact of the Internet or the transformation of physical spaces in libraries to become 'Third Spaces' - places that are neither work nor home, where people can gather, interact, and create, including computer workstations arranged to permit collaboration, maker spaces, and cafes" (via The Scout Report - Volume 21, Number 47).

Blog zur Digitalisierung des Kulturerbes ethnischer Minderheiten

Das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg hat in einer Inetbib-Mail vom 11.12.2015 auf das neu gegründete englischsprachige Weblog "Minorities Records" innerhalb des Blognetzwerks Hypotheses.org aufmerksam gemacht (http://minorecs.hypotheses.org/).

Das Blog fungiert als Kommunikationsinfrastruktur für Bibliothekare, Archivare und Geisteswissenschaftler, die am Prozess der Digitalisierung des Kulturerbes historischer ethnischer Minderheiten aktiv beteiligt sind. Minorities Records ermöglicht die multimediale Präsentation von Projekten, die Ankündigung wissenschaftlicher Veranstaltungen, die Bereitstellung von Informationen über neue Technologien, die Initiierung von Diskussionen zu neuen Strategiekonzepten sowie Netzwerkbildungen zum Zweck internationaler Kooperationen. Außerhalb der Fachcommunity zielt das Blog darauf, den Anspruch einer ethnischen Minderheit auf die Digitalisierung ihres Kulturerbes zu artikulieren und politische Entscheidungsträger, Medienvertreter als auch die Öffentlichkeit auf dieses Desiderat aufmerksam zu machen. Ausgangspunkt der Konzepierung dieser Diskussionsplattform war der von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderte Workshop "Digitizing German-language cultural heritage from Eastern Europe", der am 27. und 28. April 2015 am IOS in Regensburg stattgefunden hat.

Forscher dürfen Anne Franks Tagebücher nutzen

Textpassagen aus den Tagebüchern von Anne Frank dürfen für wissenschaftliche Zwecke kopiert und veröffentlicht werden: Die Freiheit der Wissenschaft habe Vorrang vor dem Urheberrecht, urteilte das Landgericht Amsterdam am Dienstag in einem Zivilverfahren in erster Instanz....[weiter] http://www.boersenblatt.net/artikel-wissenschaft_hat_vorrang_vor_urheberrecht.1073523.html

Übergabe des Sondersammelgebietes Technikgeschichte der SLUB Dresden an die Bibliothek des Deutschen Museums

Seit 1998 betreut die SLUB Dresden das Sondersammelgebiet Technikgeschichte. Sie erhielt dafür jährlich Fördermittel der Deutsche Forschungsgemeinschaft zum Erwerb ausländischer Zeitschriften, Monographien und Mikroformen. Zum Jahresende 2015 endet die DFG-Förderung. Daher wird die Bearbeitung des Fachkatalogs Technikgeschichte durch die SLUB am 31.12.2015 nach Abschluss des Berichtsjahres beendet.

Ab 2016 stellt die SLUB Dresden das Sondersammelgebiet Technikgeschichte ein und übergibt die Bearbeitung des Fachkatalogs Technikgeschichte einschließlich der vorhandenen 166.000 Titelnachweise an die Bibliothek des Deutschen Museums in München. Dort ist die weitere Erschließungsarbeit im Rahmen des Fachinformationsdienstes Geschichtswissenschaft im Bereich Technikgeschichte vorgesehen. Der Zugriff auf das neue Datenbank-Angebot wird weiterhin möglich sein (via http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2015/12/10/ueberfuehrung-des-sondersammelgebietes-technikgeschichte/).

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Buch und Bibliothek 11/2015

Aus dem Inhalt (in Auswahl): Ein Streifzug durch den IFLA-Weltkongress in Kapstadt; Uni-Bibliothek Konstanz wieder geöffnet; 100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte (Christian Westerhoff); Plädoyer für eine Kooperation zur dauerhaften Nutzung bibliografischer Datenbestände: Urheberrechtliche Verwertungsgesellschaften und Nationalbibliotheken sollten zusammenarbeiten (Wolfgang Ziebarth); Nicht anfassen! Oder doch? Neues 3-D-Präsentationssystem ermöglicht virtuelles Blättern in dreidimensional animierten Büchern (Steffen Heizereder); SCHWERPUNKT: Datenschutz; Das Herz der Universität schlägt wieder: Freiburger UB nach sechs Jahren Bauzeit eröffnet - 53 Millionen Euro Kosten / Modernes Medienzentrum integriert (Elisabeth Weidling).

Projektplan für Umstieg auf Alma im Österreichischen Bibliothekenverbund (OBV)

Nach der Entscheidung für das neue, konsortiale Bibliotheksverwaltungssystem Alma wurde der Projektplan für den Umstieg auf der Vollversammlung des Österreichischen Bibliothekenverbundes (OBV) am 21.11.2015 an der Wirtschaftsuniversität Wien vorgestellt.

Der Wechsel wird in drei Phasen erfolgen: 1. Konzeption, 2. Implementierung und 3. Betrieb. Die Projektleitung liegt bei der Herstellerfirma Ex Libris ebenso wie bei der Österreichischen Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG). Die Konzeptionsphase umfasst das 1. Halbjahr 2016 und ist der Konkretisierung und Spezifizierung der Konzeptanforderungen gewidmet: Verbundarchitektur, Normdaten, ZDB, Datenschutz, Migration / Parallelbetrieb und konsortiale Funktionalitäten.

Die Implementierungsphase beginnt im Juli 2016 mit einem halben Jahr vorbereitender Aktivitäten (Testumgebung, Training, Studium Dokumentation, Überprüfung von Arbeitsabläufen und Daten). Danach erfolgt ab Januar 2017 die eigentliche Implementierung in drei Gruppen: Einzelne Verbundteilnehmerbibliotheken starten zeitlich versetzt mit der Implementierung. Daneben wird im Januar 2017 mit der Implementierung der zentralen Services an der OBVSG begonnen. Für diese Tätigkeit sind 15 Monate veranschlagt.

Die letzte Phase sieht die Inbetriebnahme der drei Gruppen von Bibliotheken - wiederum zeitlich versetzt - vor. Mit dem 2. Quartal 2018 sollen die zentralen Services folgen. Zu allen Zeiten muss der Parallelbetreib mit Aleph vollständig gewährleistet bleiben, selbstverständlich auch nach dem Umstieg (via https://www.obvsg.at/fileadmin/files/obvsg/news/newsletter-obvsg-2015-3.pdf).