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Montag, 3. Juni 2019

Bundesverdienstkreuz für Elisabeth Niggemann

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat der Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek, Elisabeth Niggemann, am 20. Mai 2019 das Verdienstkreuz 1. Klasse ausgehändigt. Es wurde ihr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihre beeindruckenden Leistungen und ihr Engagement verliehen. Die Kulturstaatsministerin würdigte die Verdienste Niggemanns und ihre Entschlossenheit zur Weiterentwicklung: Sie habe frühzeitig Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung erkannt und sich an internationalen Debatten beteiligt, die zu einer Neudefinition des Bibliothekswesens beitrugen.

Die Deutsche Nationalbibliothek im Jahr 2018

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2018 ist erschienen. Schwerpunktthemen sind die erste Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 in seiner 70-jährigen Geschichte, neue Konzepte in der Bestandserhaltung und die Öffnung der Gemeinsamen Normdatei (GND) mit dem Projekt „GND für Kulturdaten“. Darüber hinaus finden sich Berichte über Entwicklungen in den einzelnen Fachbereichen und die Dokumentation der Arbeit der DNB in Zahlen und Fakten. Wie immer gibt es eine Rückschau auf die fachlichen und kulturellen Höhepunkte und einen Überblick über die Publikationen und herausragenden Neuerwerbungen. Der Jahresbericht ist auch als Netzpublikation zum kostenfreien Download verfügbar.

Neues Google-Büro in Berlin – "Klares Bekenntnis zum Standort"

Der US-Internetkonzern Google hat ein Bürogebäude in Berlin-Mitte gekauft und will dort mehrere hundert neue Stellen schaffen. "Für uns ist das ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin", sagte Google-Sprecher Ralf Bremer am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Berlin verfügt über eine florierende Start-up-Szene, hervorragende Universitäten und zählt neben Hamburg und München zu den attraktivsten Standorten in Europa." Zuvor hatte die Berliner Zeitung darüber berichtet.
Das Johannishof genannte Gebäude nahe des Bahnhofs Friedrichstraße soll den Angaben zufolge zunächst saniert werden. In der Nähe des neuen Standorts liegt auch Googles neue Berliner Zentrale, deren Eröffnung im Januar auch von Protesten begleitet wurde. ... [mehr] https://heise.de/-4436811

Elsevier vereinbart Nationallizenz in Polen

Das polnische Konsortium für Hochschulbildung und Elsevier haben sich am 3. Juni [2019] auf eine neue dreijährige Nationallizenz für den Zugang zu hochwertiger Forschung geeinigt und fördern gleichzeitig Polens Open Access Ziele.
Die neue, auf drei Jahre ausgelegte Nationallizenz "basiert auf einer tiefgreifenden Analyse von Polens Anforderungen für den Zugang zu Forschung und steht im Einklang mit den Präferenzen des Landes in Hinblick auf Veröffentlichungsformen sowie mit den nationalen Plänen zur Förderung der Forschungsqualität", wie Elsevier informiert.
Über 500 Universitäten und Forschungseinrichtungen in Polen erhalten somit Zugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften auf ScienceDirect, Elseviers Plattform für Peer-Review-Literatur, sowie zu dem Research Performance Tool SciVal als auch Scopus, der Abstrakt- und Zitationsdatenbank für Peer-Review-Literatur. Im Rahmen der Vereinbarung wird Elsevier zudem das polnische Konsortium unter der Leitung des Interdisciplinary Centre for Mathematical and Computational Modeling (ICM) der Universität Warschau bei Open-Access-Publikationen unterstützen.

via https://www.boersenblatt.net/2019-06-03-artikel-zugang_zu_forschungsliteratur.1667077.html

LoC Blog: Indian Citizenship Act

On June 2, 1924, Congress enacted the Indian Citizenship Act, which granted citizenship to all Native Americans born in the U.S. The right to vote, however, was governed by state law; until 1957, some states barred Native Americans from voting. In a WPA interview from the 1930s, Henry Mitchell describes the attitude toward Native Americans in Maine, one of the last states to comply with the Indian Citizenship Act:
One of the Indians went over to Old Town once to see some official in the city hall about voting. I don’t know just what position that official had over there, but he said to the Indian, ‘We don’t want you people over here. You have your own elections over on the island, and if you want to vote, go over there.’
Just why the Indians shouldn’t vote is something I can’t understand.
“The Life of Henry Mitchell.” Robert Grady, interviewer; Old Town, Maine, ca. 1938-1939. American Life Histories: Manuscripts from the Federal Writers’ Project, 1936 to 1940. Manuscript Division

Native Americans During Mathematics Class, Indian School, Carlisle, Pennsylvania. Frances Benjamin Johnston, photographer, 1901. Johnston (Frances Benjamin) Collection. Prints & Photographs Division
Previously, the Dawes Severalty Act (1887) had shaped U.S. policy towards Native Americans. In accordance with its terms, and hoping to turn Indians into farmers, the federal government redistributed tribal lands to heads of families in 160-acre allotments. Unclaimed or “surplus” land was sold, and the proceeds used to establish Indian schools where Native-American children learned reading, writing, and the domestic and social systems of white America. By 1932, the sale of both unclaimed land and allotted acreage resulted in the loss of two-thirds of the 138 million acres that Native Americans had held prior to the Dawes Act.
In addition to the extension of voting rights to Native Americans, the Secretary of the Interior commissioned the Institute for Government Research to assess the impact of the Dawes Act. Completed in 1928, the Meriam ReportExternal described how government policy oppressed Native Americans and destroyed their culture and society.
The poverty and exploitation resulting from the paternalistic Dawes Act spurred passage of the 1934 Indian Reorganization Act. This legislation promoted Native-American autonomy by prohibiting allotment of tribal lands, returning some surplus land, and urging tribes to engage in active self-government. Rather than imposing the legislation on Native Americans, individual tribes were allowed to accept or reject the Indian Reorganization Act. From 1934 to 1953, the U.S. government invested in the development of infrastructure, health care, and education, and the quality of life on Indian lands improved. With the aid of federal courts and the government, over two million acres of land were returned to various tribes.
Photographs from American Indians of the Pacific Northwest External:

Salish Man Named Paul Challae and Small Child External, Montana, date unknown.
Salish Man and Woman Sitting on Rocks External, Montana [?], date unknown.
Salish Woman and Children External, St. Ignatius Mission, Montana. 1924.
American Indians of the Pacific Northwest External integrates over 2,300 photographs and 7,700 pages of text relating to Native Americans of two cultural areas of the Pacific Northwest. Many aspects of life and work — including housing, clothing, crafts, transportation, education, and employment, are illustrated in this collection drawn from the extensive holdings of the University of Washington Libraries, the Cheney Cowles Museum/Eastern Washington State Historical Society, and the Museum of History and Industry in Seattle.

via https://www.loc.gov/item/today-in-history/june-02#indian-citizenship-act

BFI veröffentlicht frühe Stummfilme online

Das British Film Institute (BFI) veröffentlicht 500 frühe Stummfilme online (via Researchbuzz: Firehose und theartnewspaper.com):
„The BFI is releasing its entire archive dating from 1895 to 1901, the year of Victoria’s death, comprising more than 500 films, on its subscription streaming service BFI Player. Some are seconds long, others are mini-epics of slapstick comedy, special effects, chase sequences, travel films and newsreels, including scenes from the Boer War that were returned to England, processed and screened almost as quickly as the newspapers could report it.“
via https://blog.digithek.ch/bfi-veroeffentlicht-fruehe-stummfilme-online/

Sonntag, 2. Juni 2019

Onleihe Rheinland-Pfalz knackt 2018 Millionengrenze

Das Jahr 2018 war für die Onleihe Rheinland-Pfalz ein besonders erfolgreiches Jahr. Erstmals stieg die Zahl der Entleihungen auf über eine Million. Mit 1.139.000 Entleihungen ist die Ausleihe nochmal um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer stieg um rund 10 Prozent auf nunmehr 25.700. Das lässt den Schluss zu, dass diejenigen, die E-Medien nutzen, diese mit zunehmender Gewöhnung intensiver nutzen, mehr Medien ausleihen. Die beliebtesten Medien sind die E-Books, gefolgt von den E-Zeitschriften und E-Audios. 2018 gaben die Verbundbibliotheken, unterstützt mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz, fast 250.000 Euro für den Kauf neuer Medien aus. Ende des Jahres 2018 war der Bestand auf 93.611 Medien angewachsen. Bei der Titelanzahl liegt die Zahl bei rund 55.000, da begehrte Titel in größerer Zahl bereitgestellt werden. Es fehlen leider viele aktuelle Titel, da große Verlagsgruppen wie Random House, Holtzbrinck und Bonnier entschieden haben, Neuerscheinungen erst mit einer Verzögerung von bis zu einem Jahr den Bibliotheken als E-Medium für die Ausleihe zur Verfügung zu stellen. Neu dem Verbund beigetreten sind mit der Stadtbücherei Wolfstein (Kreis Kusel) und der Gemeindebücherei Thaleischweiler-Fröschen (Kreis Südwestpfalz) zwei kleine nebenamtliche Bibliotheken, die über das LBZ der Onleihe angeschlossen sind. Insgesamt beteiligen sich landesweit nun 77 Bibliotheken an der Onleihe RLP.