Kulturstaatsministerin
Monika Grütters hat der Generaldirektorin der Deutschen
Nationalbibliothek, Elisabeth Niggemann, am 20. Mai 2019 das
Verdienstkreuz 1. Klasse ausgehändigt. Es wurde ihr von Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier für ihre beeindruckenden Leistungen und ihr
Engagement verliehen. Die Kulturstaatsministerin würdigte die Verdienste
Niggemanns und ihre Entschlossenheit zur Weiterentwicklung: Sie habe
frühzeitig Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung erkannt und
sich an internationalen Debatten beteiligt, die zu einer Neudefinition
des Bibliothekswesens beitrugen.
Der
Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek 2018 ist erschienen.
Schwerpunktthemen sind die erste Dauerausstellung des Deutschen
Exilarchivs 1933–1945 in seiner 70-jährigen Geschichte, neue Konzepte in
der Bestandserhaltung und die Öffnung der Gemeinsamen Normdatei (GND)
mit dem Projekt „GND für Kulturdaten“. Darüber hinaus finden sich
Berichte über Entwicklungen in den einzelnen Fachbereichen und die
Dokumentation der Arbeit der DNB in Zahlen und Fakten. Wie immer gibt es
eine Rückschau auf die fachlichen und kulturellen Höhepunkte und einen
Überblick über die Publikationen und herausragenden Neuerwerbungen.
Der Jahresbericht ist auch als Netzpublikation zum kostenfreien Download verfügbar.
Der US-Internetkonzern Google hat ein Bürogebäude in Berlin-Mitte
gekauft und will dort mehrere hundert neue Stellen schaffen. "Für uns
ist das ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin", sagte
Google-Sprecher Ralf Bremer am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.
"Berlin verfügt über eine florierende Start-up-Szene, hervorragende
Universitäten und zählt neben Hamburg und München zu den attraktivsten
Standorten in Europa." Zuvor hatte die Berliner Zeitung darüber berichtet. Das Johannishof genannte Gebäude nahe des Bahnhofs Friedrichstraße
soll den Angaben zufolge zunächst saniert werden. In der Nähe des neuen
Standorts liegt auch Googles neue Berliner Zentrale, deren Eröffnung im Januar auch von Protesten begleitet wurde. ... [mehr] https://heise.de/-4436811
Das polnische Konsortium für Hochschulbildung und Elsevier haben sich am
3. Juni [2019] auf eine neue dreijährige Nationallizenz für den Zugang zu
hochwertiger Forschung geeinigt und fördern gleichzeitig Polens Open
Access Ziele. Die neue, auf drei Jahre ausgelegte Nationallizenz "basiert auf einer
tiefgreifenden Analyse von Polens Anforderungen für den Zugang zu
Forschung und steht im Einklang mit den Präferenzen des Landes in
Hinblick auf Veröffentlichungsformen sowie mit den nationalen Plänen zur
Förderung der Forschungsqualität", wie Elsevier informiert. Über 500 Universitäten und Forschungseinrichtungen in Polen erhalten somit Zugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften auf ScienceDirect, Elseviers Plattform für Peer-Review-Literatur, sowie zu dem Research Performance Tool SciVal
als auch Scopus, der Abstrakt- und Zitationsdatenbank für
Peer-Review-Literatur. Im Rahmen der Vereinbarung wird Elsevier zudem
das polnische Konsortium unter der Leitung des Interdisciplinary Centre for Mathematical and Computational Modeling (ICM) der Universität Warschau bei Open-Access-Publikationen unterstützen.
On June 2, 1924, Congress enacted the Indian
Citizenship Act, which granted citizenship to all Native Americans born
in the U.S. The right to vote, however, was governed by state law; until
1957, some states barred Native Americans from voting. In a WPA
interview from the 1930s, Henry Mitchell describes the attitude toward
Native Americans in Maine, one of the last states to comply with the
Indian Citizenship Act:
One of the Indians went over to Old Town once to see some
official in the city hall about voting. I don’t know just what position
that official had over there, but he said to the Indian, ‘We don’t want
you people over here. You have your own elections over on the island,
and if you want to vote, go over there.’ Just why the Indians shouldn’t vote is something I can’t understand.
Native Americans During Mathematics Class, Indian School, Carlisle, Pennsylvania. Frances Benjamin Johnston, photographer, 1901. Johnston (Frances Benjamin) Collection. Prints & Photographs DivisionPreviously, the Dawes Severalty Act (1887) had shaped U.S. policy
towards Native Americans. In accordance with its terms, and hoping to
turn Indians into farmers, the federal government redistributed tribal
lands to heads of families in 160-acre allotments. Unclaimed or
“surplus” land was sold, and the proceeds used to establish Indian schools
where Native-American children learned reading, writing, and the
domestic and social systems of white America. By 1932, the sale of both
unclaimed land and allotted acreage resulted in the loss of two-thirds
of the 138 million acres that Native Americans had held prior to the
Dawes Act. In addition to the extension of voting rights to Native Americans,
the Secretary of the Interior commissioned the Institute for Government
Research to assess the impact of the Dawes Act. Completed in 1928, the Meriam ReportExternal described how government policy oppressed Native Americans and destroyed their culture and society. The poverty and exploitation resulting from the paternalistic Dawes
Act spurred passage of the 1934 Indian Reorganization Act. This
legislation promoted Native-American autonomy by prohibiting allotment
of tribal lands, returning some surplus land, and urging tribes to
engage in active self-government. Rather than imposing the legislation
on Native Americans, individual tribes were allowed to accept or reject
the Indian Reorganization Act. From 1934 to 1953, the U.S. government
invested in the development of infrastructure, health care, and
education, and the quality of life on Indian lands improved. With the
aid of federal courts and the government, over two million acres of land
were returned to various tribes.
Photographs from American Indians of the Pacific Northwest External: Salish Man Named Paul Challae and Small Child External, Montana, date unknown.Salish Man and Woman Sitting on Rocks External, Montana [?], date unknown. Salish Woman and Children External, St. Ignatius Mission, Montana. 1924.American Indians of the Pacific Northwest External
integrates over 2,300 photographs and 7,700 pages of text relating to
Native Americans of two cultural areas of the Pacific Northwest. Many
aspects of life and work — including housing, clothing, crafts,
transportation, education, and employment, are illustrated in this
collection drawn from the extensive holdings of the University of
Washington Libraries, the Cheney Cowles Museum/Eastern Washington State
Historical Society, and the Museum of History and Industry in Seattle.
„The BFI is releasing its entire archive dating from 1895
to 1901, the year of Victoria’s death, comprising more than 500 films,
on its subscription streaming service BFI Player. Some are seconds long,
others are mini-epics of slapstick comedy, special effects, chase
sequences, travel films and newsreels, including scenes from the Boer
War that were returned to England, processed and screened almost as
quickly as the newspapers could report it.“
Das Jahr 2018 war für die Onleihe Rheinland-Pfalz ein besonders erfolgreiches Jahr. Erstmals stieg die Zahl der Entleihungen auf über eine Million. Mit 1.139.000 Entleihungen ist die Ausleihe nochmal um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer stieg um rund 10 Prozent auf nunmehr 25.700. Das lässt den Schluss zu, dass diejenigen, die E-Medien nutzen, diese mit zunehmender Gewöhnung intensiver nutzen, mehr Medien ausleihen. Die beliebtesten Medien sind die E-Books, gefolgt von den E-Zeitschriften und E-Audios. 2018 gaben die Verbundbibliotheken, unterstützt mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz, fast 250.000 Euro für den Kauf neuer Medien aus. Ende des Jahres 2018 war der Bestand auf 93.611 Medien angewachsen. Bei der Titelanzahl liegt die Zahl bei rund 55.000, da begehrte Titel in größerer Zahl bereitgestellt werden. Es fehlen leider viele aktuelle Titel, da große Verlagsgruppen wie Random House, Holtzbrinck und Bonnier entschieden haben, Neuerscheinungen erst mit einer Verzögerung von bis zu einem Jahr den Bibliotheken als E-Medium für die Ausleihe zur Verfügung zu stellen. Neu dem Verbund beigetreten sind mit der Stadtbücherei Wolfstein (Kreis Kusel) und der Gemeindebücherei Thaleischweiler-Fröschen (Kreis Südwestpfalz) zwei kleine nebenamtliche Bibliotheken, die über das LBZ der Onleihe angeschlossen sind. Insgesamt beteiligen sich landesweit nun 77 Bibliotheken an der Onleihe RLP.