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Sonntag, 10. Juni 2018
Keine Gendersterne im Duden
Das Gendersternchen wird vorerst nicht in den Duden aufgenommen. Die Entwicklung beim Thema "geschlechtergerechte Sprache" sei noch nicht so weit gediehen, dass das Regelwerk geändert werden sollte, entschied der Rat für deutsche Rechtschreibung. Das Sternchen etwa bei "Kolleg*innen" soll verdeutlichen, dass auch Personen angesprochen sind, die sich nicht eindeutig mit den Begriffen Mann oder Frau beschreiben lassen.
Samstag, 9. Juni 2018
Spitzenwerte für die Hochschule Karlsruhe bei internationalem Hochschulranking
Die Hochschule Karlsruhe nahm auch in diesem Jahr als eine der wenigen
Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg am
internationalen Hochschulranking U-Multirank teil und unterstreicht
damit den hohen Stellenwert, den die Internationalisierung an der
Hochschule einnimmt. U-Multirank wird seit 2014 durchgeführt und durch
die EU gefördert. Jährlich beteiligen sich fast 1 500 Hochschulen aus 99
Ländern am Ranking, das durch eine Vielzahl an Indikatoren einen
differenzierten Blick auf die Stärken der einzelnen Hochschulen
ermöglicht.
Die Hochschule Karlsruhe erreichte beim diesjährigen Ranking Spitzenwerte in Bezug auf die Internationalität, Forschung und Einbettung der Hochschule in die Region. Insgesamt sechs Bestnoten in diesen Kategorien sowie drei weitere gute Bewertungen für die Forschung zeigen, dass sich die Hochschule auf einem sehr guten Weg bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele befindet.
Der multidimensionale Ansatz des Rankings ermöglicht den Nutzern eine Steuerung nach eigener Interessenslage, indem einzelne Kriterien ausgewählt werden können. So lassen sich auch Hochschulen mit ähnlichem Profil vergleichen. Statt verschiedene Institutionen in Form von TOP-Listen aufzureihen, werden bei U-Multirank Indikatoren in den einzelnen Kategorien (Lernen und Lehren, Forschung, Wissenstransfer, internationale Ausrichtung, regionales Engagement) fünf verschiedenen Leistungsgruppen (von „sehr gut“ bis „schwach“) zugeordnet. Die Bewertung erfolgt auf Basis von Beurteilungen durch die eigenen Studierenden sowie über Daten, die von den Hochschulen selbst zur Verfügung gestellt werden. Das Portal kann im Web unter https://www.umultirank.org/ aufgerufen werden.
via https://idw-online.de/de/news696914
Die Hochschule Karlsruhe erreichte beim diesjährigen Ranking Spitzenwerte in Bezug auf die Internationalität, Forschung und Einbettung der Hochschule in die Region. Insgesamt sechs Bestnoten in diesen Kategorien sowie drei weitere gute Bewertungen für die Forschung zeigen, dass sich die Hochschule auf einem sehr guten Weg bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele befindet.
Der multidimensionale Ansatz des Rankings ermöglicht den Nutzern eine Steuerung nach eigener Interessenslage, indem einzelne Kriterien ausgewählt werden können. So lassen sich auch Hochschulen mit ähnlichem Profil vergleichen. Statt verschiedene Institutionen in Form von TOP-Listen aufzureihen, werden bei U-Multirank Indikatoren in den einzelnen Kategorien (Lernen und Lehren, Forschung, Wissenstransfer, internationale Ausrichtung, regionales Engagement) fünf verschiedenen Leistungsgruppen (von „sehr gut“ bis „schwach“) zugeordnet. Die Bewertung erfolgt auf Basis von Beurteilungen durch die eigenen Studierenden sowie über Daten, die von den Hochschulen selbst zur Verfügung gestellt werden. Das Portal kann im Web unter https://www.umultirank.org/ aufgerufen werden.
via https://idw-online.de/de/news696914
Die Datensammlung der Geheimdienste im Kalten Krieg
Wie Geheimdienste im Kalten Krieg elektronische Systeme genutzt
haben, um Daten verdächtig erscheinender Personen und Organisationen zu
sammeln, erforscht das Team eines neuen Projekts an der Ruhr-Universität
Bochum. Im Fokus stehen vor allem die gesellschaftlichen Reaktionen auf
die Praktiken des westdeutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz und
des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA. Die Deutsche
Forschungsgemeinschaft fördert das Vorhaben, das sich auf die Zeit von
Ende der 1960er-Jahre bis Ende der 1980er-Jahre konzentriert, mit
461.000 Euro von Juni 2018 bis August 2021.
via https://idw-online.de/de/news696864
via https://idw-online.de/de/news696864
Peter Thiel über DSGVO: Europas Eingeständnis der Niederlage
Der US-amerikanische Tech-Investor Peter Thiel sieht die
EU-Datenschutzregeln der DSGVO als ein Eingeständnis der Niederlage
Europas in der Internet-Industrie – wie es einst die Berliner Mauer für
das sozialistische System gewesen sei. Die seit 25. Mai greifende
Datenschutzgrundverordnung sei "ein ganz dummes Eigentor", sagte der
Milliardär Thiel am Dienstagabend in Berlin. Sie treffe – "so wie jede
Regulierung mit schwerer Hand" – kleine europäische Start-ups härter als
große US-Konzerne. "Sie kommt mir vor wie eine viel inkompetentere
Version der großen chinesischen Firewall", sagte Thiel in Anspielung auf
die Internet-Zensur in China.
"Ich frage mich, ob die DSGVO ein Eingeständnis der europäischen Niederlage ist – dass Europa nicht in der Lage ist, so viele erfolgreiche Tech-Unternehmen in die Welt zu setzen wie die USA", erklärte Thiel. Deshalb fühle er sich an die Berliner Mauer erinnert: "Die war ein Eingeständnis, dass das Modell nicht funktionierte und die Leute flüchten wollten."
Das größte Problem für europäische Start-ups sieht Thiel in der
Kultur: "Irgendwie ist es in Europa, in Deutschland, in Berlin nicht
akzeptabel, ambitioniert oder mutig zu sein." Es fehle nicht an Bildung,
Kapital, Talent oder harter Arbeit. "Es ist das Fehlen von Ambition."
Berlin sei zwar ein Ort, wo man Spaß haben könne: "Die Schlangen vor
Nachtclubs sind so lang wie einst für Brot in der ehemaligen
Sowjetunion." Aber es sei auch eher ein Ort, wo man bequem in Ruhestand
gehen könne, als ein globales Unternehmen auf die Beine zu stellen,
sagte er bei einem Empfang zur Digitalkonferenz Axel Springer NOAH
Berlin. ... [mehr] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Peter-Thiel-ueber-DSGVO-Europas-Eingestaendnis-der-Niederlage-wie-Berliner-Mauer-4069987.html
"Ich frage mich, ob die DSGVO ein Eingeständnis der europäischen Niederlage ist – dass Europa nicht in der Lage ist, so viele erfolgreiche Tech-Unternehmen in die Welt zu setzen wie die USA", erklärte Thiel. Deshalb fühle er sich an die Berliner Mauer erinnert: "Die war ein Eingeständnis, dass das Modell nicht funktionierte und die Leute flüchten wollten."
Ingeborg-Bachmann-Preis: Die Schriftsteller stehen jetzt fest
Die 14 Autoren und Autorinnen, die auf den 42. Tagen der
deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt lesen werden, stehen nun fest.
Vom 04. bis 08. Juli (2018) werden sie ihre neuen Werke präsentieren. Die Schriftsteller sind:
Die Jury hat in diesem Jahr zwei neue Mitglieder erhalten: Nora Gomringer und Insa Wilke kommen für Meike Feßmann und Sandra Kegel, die die Jury verlassen haben. Gomringer hat den Bachmann-Hauptpreis im Jahr 2015 gewonnen.
Insgesamt werden folgende Preise vergeben:
- Bov Bjerg
- Martina Clavadetscher
- Özlem Özgül Dündar
- Raphaela Edelbauer
- Stephan Groetzner
- Joshua Groß
- Ally Klein
- Stephan Lohse
- Lennardt Loß
- Tanja Maljartschuk
- Anselm Neft
- Jakob Nolte
- Coranna T. Sievers
- Anna Stern
Die Jury hat in diesem Jahr zwei neue Mitglieder erhalten: Nora Gomringer und Insa Wilke kommen für Meike Feßmann und Sandra Kegel, die die Jury verlassen haben. Gomringer hat den Bachmann-Hauptpreis im Jahr 2015 gewonnen.
Insgesamt werden folgende Preise vergeben:
- Ingeborg-Bachmann-Preis: Gestiftet von der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee in der Höhe von 25.000 Euro
- Deutschlandfunk-Preis: Gestiftet von Deutschlandradio in der Höhe von 12.500 Euro
- Kelag-Preis: Gestiftet von der Kärntner-Elektrizitäts-Aktiengesellschaft in der Höhe von 10.000 Euro
- 3sat-Preis: Gestiftet von 3sat, dem Gemeinschaftsprogramm der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ZDF, ORF, SRG und ARD in der Höhe von 7.500 Euro
- BKS-Bank-Publikumspreis: Gestiftet von der BKS-Bank in der Höhe von 7.000 Euro
- Stadtschreiberstipendium: Seit 2009 vergibt die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee ein Stadtschreiberstipendium in der Höhe von 5.000 Euro. Stadtschreiberin oder Stadtschreiber wird die Gewinnerin oder der Gewinner des BKS-Bank-Publikumpreises.
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