Follower

Mittwoch, 11. Juni 2014

Duftender Doppelpunkt: Schwerpunkt zum Ersten Weltkrieg

Im Rahmen des Jahresschwerpunktes "Erster Weltkrieg" (http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/category/erster-weltkrieg/) wurden die Beiträge im "Duftenden Doppelpunkt" um einen Artikel bzw. um eine Literaturliste zum Thema Erster Weltkrieg und Kinder- und Jugendliteratur ergänzt (http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2014/05/27/erster-weltkrieg-kinderliteratur-jugendliteratur/).

Neues Open Access Bibliotheksjournal des VDB

Der Verein Deutscher Bibliothekare (VDB) hat während des 103. Deutschen Bibliothekartags in Bremen bei seiner Mitgliederversammlung am 5. Juni 2014 ein neues Bibliotheksjournal vorgestellt, das erstmals in diesem Herbst als Open-Access-Publikation erscheinen wird. o-bib - das offene Bibliotheksjournal: Der Name ist Programm. Beiträge werden Open Access unter einer Creative Commons Namensnennung -Lizenz (CC BY) veröffentlicht. o-bib ist offen für eine breite Palette an bibliothekarischen Themen. Beiträge können von allen interessierten Autorinnen und Autoren eingereicht werden (auf Deutsch oder Englisch). Die Texte werden ausschließlich online und frei zugänglich publiziert. o-bib erscheint viermal im Jahr. Fachbeiträge unterliegen einem Peer Review durch zwei Gutachter. Daneben veröffentlicht o-bib Berichte über Tagungen und Veranstaltungen, kleinere Beiträge über Projekte, Neuerungen etc., Rezensionen sowie in einem Verbandsteil Nachrichten aus dem Verein Deutscher Bibliothekare (VDB). o-bib wird vom VDB herausgegeben, mit Open Journals System (OJS) produziert und bei der UB der LMU München gehostet. Autorinnen und Autoren können sich für o-bib registrieren und ihre Beiträge online einreichen. Bei Interesse an der Mitarbeit (z.B. als Gutachter, Redakteur oder Layouter) wenden Sie sich bitte an die Redaktion. o-bib ist noch im Aufbau. Das erste Heft soll im Oktober/Novembe r 2014 erscheinen und einen Schwerpunkt auf Beiträge vom Bremer Bibliothekartag legen. o-bib finden Sie unter: http://www.o-bib.de Herausgeber und Redaktion: Herausgeber Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Vorsitzender VDB, UB LMU München Dr. Ulrich Hohoff, UB Augsburg Dr. Thomas Stäcker HAB Wolfenbüttel Dr. Helge Steenweg, UB Stuttgart Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger, UB Freiburg Prof. Heidrun Wiesenmüller, HdM Stuttgart

"Wissensbar" der SLUB Dresden und die UB Erlangen-Nürnberg gewinnen Best-Practice-Wettbewerb für Vermittlung von Informationskompetenz

In dem 2014 zum ersten Mal vom Deutschen Bibliotheksverband und vom Verein Deutscher Bibliothekare durchgeführten Bibliothekswettbewerb wurden am 05.06.2014 während des 103. Deutschen Bibliothekartages in Bremen die innovativsten praxistauglichen Konzepte zur Vermittlung von Informationskompetenz an Studierende und Wissenschaftler prämiert. Gleich zwei erste Preise wurden in Bremen vergeben. Sie gingen dabei an die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden und an die UB Erlangen-Nürnberg. Die SLUB Dresden überzeugte die Fachjury durch ihre "Wissensbar", in der einfach und schnell online ein individueller Beratungstermin mit den Experten der Bibliothek zu Themen wie Literatur- und Informationsrecherche, wissenschaftliches Arbeiten, Publizieren oder Datenmanagement vereinbart werden kann. Der Erlanger Beitrag zeichnete sich durch die intensive Zusammenarbeit der Universitätsbibliothek mit den anderen universitären Einrichtungen aus, durch die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit geboten wird, Erfahrungen und Kompetenzen im effizienten Recherchieren, im Open Access-Publizieren, im wissenschaftlichen Arbeiten und in der Fachkommunikation in sozialen, wissenschaftlichen Netzwerken zu gewinne

Dienstag, 10. Juni 2014

EU-Generalanwalt: Bibliotheken dürfen einzelne Werke digitalisieren

Darf eine Bibliothek ein Werk aus ihrem Bestand digitalisieren und auf Terminals zum Lesen anbieten, obwohl der Rechteinhaber das nicht gestattet? Darum geht es in einem Streit zwischen der TU Darmstadt und dem Verlag Eugen Ulmer KG, der inzwischen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH, Az. C-117/13) gelandet ist. Auslöser ist das Buch „Einführung in die Neuere Geschichte“ von Winfried Schulze. Die Uni scannte es und stellte es ihren Besuchern zum Lesen auf Terminals zur Verfügung. Dort konnten sie auch Ausdrucke anfertigen und das Buch auf einen USB-Stick kopieren. Der Verlag wollte das digitale Kopieren verbieten und bot alternativ Lizenzen für eine E-Book-Version an, worauf die TU jedoch nicht einging. In einem Rechtsgutachten vertritt der Generalanwalt beim EuGH nun die Meinung, EU-Staaten dürften Bibliotheken erlauben, Werke gegen den Willen des Rechteinhabers zu digitalisieren, etwa wenn sie alt und empfindlich sind oder wenn zahlreiche Studierende nur auf wenige Exemplare zugreifen können, sodass diese durch das Kopieren beschädigt werden könnten. Diese Kopien dürften an speziellen Leseplätzen genutzt werden. Das Angebot eines Lizenzvertrages ändere daran nichts. Etwas anderes sei es, wenn zwischen den Parteien bereits ein solcher Vertrag besteht. Auch das Ausdrucken solcher digitalisierten Werke könne im Rahmen der Privatkopie zulässig sein, da man in diesem Zusammenhang nicht von einer massenhaften Vervielfältigung ausgehen könne. Etwas anderes sei allerdings das Kopieren der digitalen Version auf einen USB-Stick: Das sei für eine Privatkopie zwar nützlich, aber nicht erforderlich und gehe über die den Bibliotheken zugestandenen Sonderrechte hinaus (nach: heise online vom 05.06.2014).

Wer geschützte Werke im Web nur betrachtet, verstößt nicht gegen das Urheberrecht

Wenn ein Webnutzer ein urheberrechtlich geschütztes Werk auf einer Webseite betrachtet, muss er dafür keine gesonderte Lizenz erwerben. Das ist die Quintessenz eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Rechtsstreit zwischen der Public Relations Consultants Association (PRCA) und der Newspaper Licensing Agency (NLA). Die Kopien auf dem Bildschirm und im Cache der Festplatte eines Computers, die für das Betrachten einer Webseite erstellt werden, erfüllen nach Ansicht der Richter die Voraussetzungen, um vom Schutz der europäischen Urheberrechtsrichtlinie ausgenommen zu werden. Schließlich seien diese vorübergehend, flüchtig oder begleitend und ein integraler und wesentlicher Teil eines technischen Verfahrens (nach: heise online vom 06.06.2014).

Geschäftsbücher des Kunsthändlers Adolf Weinmüller sind online

Seit Ende Mai sind sämtliche überlieferte Kataloge des Auktionshauses Weinmüller der Jahre 1936 bis 1944 über die Datenbank http://www.lostart.de öffentlich einsehbar. Es handelt sich dabei um Informationen aus 93 annotierten Katalogen, solchen also, in denen handschriftlich Einlieferer, Verkaufspreis und Käufer vermerkt sind. Sie umfassen vollständig die 33 Münchner Versteigerungen des Hauses Weinmüller von 1936 bis 1943 und - zum großen Teil - die achtzehn Wiener Auktionen bis 1944.

Montag, 2. Juni 2014

Neuer Verbund geisteswissenschaftlicher Forschuntg

Das DLA Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel forschen gemeinsam zu epochenübergreifenden Fragen der Geisteswissenschaften. Der Forschungsverbund unter dem Kürzel MWW wird vom Bundeswissenschaftsministerium finanziert. Der Wissenschaftsrat hatte diese Forschungskooperation 2011 in einem Gutachten angeregt. MWW wird in der ersten Phase mit zehn Millionen Euro gefördert. Die drei Themen der ersten Phase: Autorenbibliotheken, das Autorenporträt als ikonische Autorisierung und Präsentationsmodi kanonischer Werke.