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Donnerstag, 23. Mai 2019

Museum für "Digital Natives"

Im Rahmen des Förderprogramms "Digitale Wege ins Museum II" werden verschiedene Vermittlungsformen wie Augmented Reality, Virtual oder Mixed Reality untersucht und Medieninstallationen oder Computerspiele für die Museen entwickelt. Das Leitthema der Förderlinie ist die Öffnung der Museen für neue Publikumsschichten.  Das Ziel lautet also: die strategische Gewinnung und Bindung insbesondere von "Digital Natives".
Gemeinsam mit der Staatsgalerie Stuttgart und dem Naturkundemuseum Stuttgart erarbeitet die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart digitale Strategien und Anwendungen zur Erweiterung musealer Erfahrungen. Der Fokus liegt dabei auf einer bedeutungsvollen Museumserfahrung. Sabiha Ghellal, Professorin für Game und Experience Design an der HdM. Ghellal und Linda Pfister, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Games der HdM, betreuen die Umsetzung der Anwendungen seit November 2018. In den vergangenen Monaten wurden erste Anwendungsprototypen für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt und in Nutzertests evaluiert. In der Zusammenarbeit mit der HdM entsteht in der Staatsgalerie die "Artification", durch die Kunst mittels gamifizierter, mobiler oder locationbasierter digitaler Anwendungen spielerisch entdeckt werden soll. Im Naturkundemuseum wird die "Gamifikation" entwickelt, bei der Museumsinhalte durch digitale Spiele vermittelt werden. Besucher können demnächst mit einem Smartphone ausgestattet auf Expedition durch die Lebensräume der Erde gehen.

Mit "Digitale Wege ins Museum" hat das Land Baden-Württemberg 2017 eine deutschlandweit einzigartige Förderung auf den Weg gebracht. Das Förderprogramm ist nun in der zweiten Runde und wird für die kommenden zwei Jahre mit insgesamt 3,1 Millionen Euro vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt. Erste, im Rahmen der Initiative entwickelte Spiele und Spielprototypen wurden auf der GameZone des Internationalen Trickfilmfestivals Anfang Mai in Stuttgart ausgestellt. Darunter war "Abgetaucht - ein Fischlernspiel" oder die "Galerie der Schatten", eine VR-Anwendung zum Thema Provenienzforschung, zu der die GameZone-Besucher im Rahmen eines Nutzertests Feedback geben konnten.

Jobangebote: Google startet Stellensuch-Funktion in Deutschland

Über die normale Google-Suche können Interessenten künftig auch mit gängigen Anfragen wie "Job Webadministrator Berlin" offene Stellenangebote in einer neuen Bedienoberfläche an ihrem Wunschort finden. Der Internetkonzern hat die in den USA bereits vor zwei Jahren eingeführte spezielle Jobsuche am Mittwoch auch für Deutschland freigeschaltet.
Zum Auftakt kooperiert Google hierzulande mit Partnern etwa aus der Verlagsbranche wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) oder der Südwestdeutschen Medienholding und so mit den Stellenmärkten etwa der Süddeutschen Zeitung, der Stuttgarter Zeitung oder des Schwarzwälder Boten. Dazu kommen Jobbörsen-Anbieter und Plattformen wie Xing und Kununu, Azubi.de und Absolventa, academics und jobs.zeit.de, Monster, LinkedIn sowie Netzmarkt. Insgesamt ist die Jobsuche jetzt in 120 Ländern verfügbar, darunter auch Kanada, Großbritannien oder Spanien. ... [mehr] https://heise.de/-4428714

Prinzessin-von-Asturien-Preis für Schriftstellerin Siri Hustvedt / NZZ 22.05.2019

Die amerikanische Schriftstellerin und Essayistin Siri Hustvedt wird in diesem Jahr mit dem renommierten spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur ausgezeichnet. Die 64-Jährige mit norwegischen Wurzeln, deren Romane und Essays in 30 Sprachen übersetzt sind, wurde von einer Jury unter 28 Kandidaten aus 17 Ländern ausgewählt.
Ihr Werk sei eines der ambitioniertesten im Panorama der Gegenwartsliteratur, hiess es zur Begründung; die Autorin thematisiere «grundlegende Fragen der zeitgenössischen Ethik» und trage zum «interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaften und Geisteswissenschaften» bei. Hustvedt, die sich intensiv mit Neurowissenschaften befasst hat, ist seit 1982 mit Paul Auster verheiratet, der 2006 den spanischen Literaturpreis erhielt.
1955 in Minnesota geboren, veröffentlichte Hustvedt 1992 ihr erstes Werk, «Blindfold», das ein Jahr später in deutscher Sprache unter dem Titel «Die unsichtbare Frau» erschien. Weitere Romane sind etwa «Der Sommer ohne Männer» (2011) und «Die gleissende Welt» (2015). Anfang 2019 wurde das teilweise autobiografische Werk «Damals» auf Deutsch veröffentlicht. ... [mehr] https://www.nzz.ch/feuilleton/prinzessin-von-asturien-preis-fuer-schriftstellerin-siri-hustvedt-ld.1483779

Rangliste der Pressefreiheit 2019

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/tx_lfnews/media/Rangliste_der_Pressefreiheit_2019.pdf

Gründung eines Baukunstarchivs für Mecklenburg-Vorpommern

Die Hochschule Wismar plant in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Fachverbänden die Gründung eines Baukunstarchivs für das Land Mecklenburg-Vorpommern, das organisatorisch an der Bildungseinrichtung angesiedelt sein soll. Seit 2006 bewahrt die Hochschule den umfangreichen und baugeschichtlich bedeutenden Nachlass des Bauingenieurs Ulrich Müther auf. Derzeit werden diese Unterlagen mithilfe einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft erschlossen und wissenschaftlich bearbeitet. Die Detailplanungen für das Baukunstarchiv erfolgen in den nächsten Monaten. Hinweise auf Vor- und Nachlässe nimmt das Müther-Archiv bereits jetzt entgegen.
Aufbauend auf dem Nachlass Müthers soll ein Archiv gegründet werden, das mit einem regionalen Schwerpunkt Vor- und Nachlässe von Architekten, Stadtplanern und Bauingenieuren, aber auch weitere thematisch zugehörige Materialien sammelt. Eine solche Einrichtung, wie sie in den meisten Regionen Deutschlands bereits existiert, gibt es in Mecklenburg-Vorpommern bisher nicht.

via https://idw-online.de/de/news716185

Neu bei ANNO 2019/3

Seit dem letz­ten Über­blick Neu bei ANNO 2019/2 wur­den die fol­gen­den Zeitungen und Zeitschriften im ANNO-Portal online gestellt:

26. April 2019

Das Amtsblatt der landesfürstlichen Hauptstadt Graz 1896-1919, 1924-1934 ist online. Das kleine Volksblatt 1945-1948 ist online. Die Gegenwart 1866-1870, 1872-1877 ist online. Die Weltpresse 1947-1948 ist online. Ekstera cirkulero 1934-1935 ist online.
Das Grazer Tagblatt 1924-1934 ist online.
Die Grazer Zeitung 1823 ist online.
Ido: jurnalo por la propago ed exercado dil Internaciona Linguo 1923-1929 ist online. Informaj raportoj de Austriaj Esperanto-societoj 1934-1936 ist online.
Das Kaiserlich-königliche Marine-Normal-Verordnungsblatt 1861-1880 ist online.
Kroata Esperantisto 1909-1911 ist online. La esperantisto. Oficiala organo de Japana 1929-1934 ist online. Laborista esperantisto 1933-1935, 1937 ist online. Mondo 1927 ist online.
Das Morgenblatt für gebildete Stände 1836 ist online.
Nederlanda esperantisto 1934-1937 ist online.
Das Neue Österreich 1947-1948 ist online.
Der Niederösterreichische Grenzbote 1946-1948 ist online.
Das Post- und Telegraphen-Verordnungsblatt für das Verwaltungsgebiet des k.k. Handelsministeriums 1884-1900, 1905, 1907, 1909-1915 ist online.
Sion. Eine Stimme in der Kirche für unsere Zeit 1860 ist online.
Die Vereinigte Laibacher Zeitung 1874 ist online.
Das Verordnungsblatt des k.k. Ministeriums des Innern. Beiblatt zu dem Verordnungsblatte des k.k. Ministeriums des Innern. Angelegenheiten der staatlichen Veterinärverwaltung 1911-1916, 1918 ist online.
Das Verordnungsblatt des k.k. Justizministeriums 1885-1897, 1899-1914, 1916-1918 ist online.
Das Verordnungsblatt für das Kaiserlich-Königliche Heer 1859-1875 ist online.
Das Verordnungsblatt für das Volksschulwesen im Königreiche Böhmen 1871-1913 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder (für Siebenbürgen) 1839, 1859-1866 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder (Für Krakau) 1855-1866 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder (für die Lombardei) 1855-1858 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder (Für Niederösterreich) 1855-1865, 1868-1869 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder (für die Serbische Wojwodschaft und Temeser Banat) 1855-1860, 1863-1865 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder (für das Küstenland) 1865-1871, 1873-1877 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder: Beilage der k.k. Ungarischen Finanz-Landes-Direction zu dem Verordnungsblatte für den Dienstbereich des Österreichischen Finanzministeriums 1854-1861 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder1866-1877 ist online.
Das Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k.k. Finanzministeriums für die im Reichsrate Vertretenen Königreiche und Länder (für Venetien) 1855-1859 ist online.
Das Verordnungsblatt für die Kaiserlich-Königliche Landwehr 1870-1871, 1874-1880, 1882-1893, 1904-1906, 1910-1911 ist online.
Das Verordnungs-Blatt für Eisenbahnen und Schiffahrt: Veröffentlichungen in Tarif- und Transport-Angelegenheiten 1898-1907, 1918-1924 ist online.
Vespera horo 1910 ist online.
Der Völkische Beobachter 1938, 1940-1941, 1943-1945 ist online.
Die Wiener Geschäftszeitung 1868-1873 ist online.
Austria Esperanto-raporto 1922-1923 ist online.
Das Blatt der Hausfrau 1890-1936, 1938-1944 ist online.
Bulteno de Austria Esperantista Federacio 1936-1938 ist online. Bulteno de Centra Komitato de Sovetrespublikara Esperantista Unio 1929-1933 ist online. Bulteno de la Internacia Labor-Oficejo 1923-1932 ist online. Carinthia. Zeitschrift für Vaterlandskunde, Belehrung und Unterhaltung 1812-1813, 1815, 1819, 1825 wurde ergänzt. Cirkulero / Svisa Esperanto-Societo 1927, 1929 ist online. Das lustige Familienblatt 1936-1937 ist online. Esperanto internacia 1936-1947 ist online. German-Austria esperantisto. Organ für die internationale Hilfssprache Esperanto 1910 ist online. Harmonio 1937-1938 ist online. Helvetia 1929-1933 ist online. Hispana Esperanto 1928-1930 ist online. Hispana Esperanto-gazeto 1931-1936 ist online. Illustrirte Welt 1882-1884, 1903 ist online. Informa bulteno / Esperanta Grupo Barcelona Stelo 1928-1930 ist online

via https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=49275

Mittwoch, 22. Mai 2019

Man Booker International Prize an Jokha Alharti

Jokha Alharti hat zusammen mit ihrer Übersetzerin Marilyn Booth für "Celestial Bodies" den Man Booker International Prize erhalten. Alharti ist die erste Autorin vom arabischen Golf, nämlich aus Oman, die die renommierte Auszeichnung gewinnen konnte. 


Alharthis "kunstvolles" Werk greife "tiefgreifende Fragen von Zeit und Sterblichkeit sowie verstörende Aspekte unserer gemeinsamen Geschichte" auf, heißt es in der Mitteilung der Jury. "Ein Buch, das Kopf und Herz gleichermaßen gewinnt und es wert ist, darüber zu verweilen." Der Man Booker International Prize zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen Großbritanniens. Prämiert werden ausländische Werke, die ins Englische übersetzt wurden. Das Preisgeld beträgt 50.000 Pfund (etwa 57.000 Euro). 


via https://www.spiegel.de/kultur/literatur/man-booker-international-prize-jokha-alharthi-gewinnt-mit-celestial-bodies-a-1268558.html