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Montag, 28. Januar 2019

Harvard Acquires John Ashbery's Personal Library / Harriet Staff. In: Poetry Foundation - Originally Published: January 25th, 2019

John Ashbery's personal library, which contains approximately 5,000 volumes, "will now be getting space on the shelves at Harvard University, his alma mater," reports Jennifer Schuessler for the New York Times. More:
The university’s Houghton Library, which began acquiring the poet’s manuscripts and other papers in 1986, has announced the acquisition of the John Ashbery Reading Library, which includes more than 5,000 books of poetry, art criticism, architectural history, philosophy, religious history and cookbooks collected over the poet’s lifetime.
The collection, which was donated by Mr. Ashbery’s husband, David Kermani, convey the traces of the poet’s thought, and also of his hand. There are annotated editions of books by Boris Pasternak, Franz Kafka, Friedrich Nietzsche and others, as well as the copy of the “Oxford Book of American Verse” he used as an undergraduate, with pressed flowers used as bookmarks.
Christina Davis, the curator who will oversee the collection, called the assemblage of books “one of his consummate works of art.”
“During his lifetime,” she said, “it was also a vital artery in his writing life and served as a kind of early and intimate internet, from which he drew ideas and felicitous bits of data on a regular basis.”
Read on at the NYT.

via https://www.poetryfoundation.org/harriet/2019/01/harvard-acquires-john-ashberys-personal-library

RISE-DE - Referenzmodell für Strategieprozesse im institutionellen Forschungsdatenmanagement


Wie kann eine Einrichtung bei Aufbau oder Evaluation ihres institutionellen Forschungsdatenmanagements strategisch vorgehen? Zur Unterstützung bei dieser Herausforderung hat das BMBF-Verbundprojekt FDMentor RISE-DE entwickelt.
RISE-DE ist ein Referenzmodell für Strategieprozesse im institutionellen Forschungsdatenmanagement. RISE-DE bietet einen Bewertungsrahmen zur Selbstevaluation und Zielbestimmung und eignet sich als Werkzeug zur Gestaltung einer strukturierten, Stakeholder-orientierten Strategieentwicklung für das Forschungsdatenmanagement an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
RISE-DE basiert auf dem lose an Reifegradenmodellen orientierten RISE-Framework des DCC (RISE v1.1), wurde aber für den Einsatz in partizipativen Prozessen deutlich überarbeitet sowie inhaltlich an den deutschen Wissenschaftskontext und Entwicklungen in der guten Praxis im FDM angepasst. Eine mit Hilfe von RISE-DE erarbeitete Strategie erfüllt zugleich die von der Hochschulrektorenkonferenz und der League of European Research Universities formulierten Anforderungen.
Version 0.9 von "RISE-DE – Referenzmodell für Strategieprozesse im institutionellen Forschungsdatenmanagement" ist auf zenodo verfügbar:


Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages: Duale Berufsausbildung in Deutschland

https://www.bundestag.de/blob/589710/64c7b80131e797231cdee4c7ae8c62f3/duale-berufsbildung-data.pdf

Online-Archiv der Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste: http://www.bundestag.de/analysen

Jüdisches Großbürgertum im Portrait: Das Portal "Wer Wien prägte"

Das historische Fotoatelier Setzer-Tschiedel stellt einen weltweit einzigartigen Bestand an Portraitaufnahmen der Wiener Gesellschaft von 1911 bis 1979 ("Wer Wien prägte") dar. Nahezu alle vergleichbaren Glasplattenarchive wurden im 2. Weltkrieg oder in den 1960er und 1970er Jahren vernichtet.
Ziel des Projekts ist es, eine biographische, genealogische Aufarbeitung des Kundenkreises des Fotoateliers Setzer-Tschiedel durchzuführen. Neben jenen noch heute geläufigen Namen, wie Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Max Reinhardt, Giacomo Puccini, Richard Strauss, Maria Jeritza, um nur einige zu nennen, wurden noch circa 4.100 weitere Personen portraitiert. Während die Bilder der bekannten Persönlichkeiten immer schon breites Interesse der Öffentlichkeit auf sich zogen, zählten die heute zu Unrecht "Unbekannten" in den 1920er und 1930er Jahren ebenfalls zu den wohlhabenden Bürgern Wiens. Unter diesen Personen finden sich viele, die nach dem März 1938 aufgrund ihrer jüdischen Abstammung oder anderer Gründe entweder emigrieren mussten oder dem NS-Regime zum Opfer fielen. Mit der Vernichtung eines ganzen Segmentes der Wiener Gesellschaft gerieten auch Namen und Bilder in Vergessenheit.
Durch die wissenschaftliche Erarbeitung eines Namensregisters können nun jene Kunden des Ateliers identifiziert werden, die einst das gesellschaftliche Leben Wiens prägten und später zu NS-Opfern wurden. Diese Daten, Fakten und genealogischen Zusammenhänge werden durch dieses Projekt zugänglich und liefern somit einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der (jüdischen) Wiener Gesellschaft am Beginn des 20. Jahrhunderts. 
Ziel ist die Erstellung einer zur Ansicht frei zugänglichen, personenbezogenen Bilddatenbank, durch die den Verfolgten wieder „ein Gesicht“ gegeben und deren Geschichte und ihr Andenken bewahrt wird.

Digitaler Zutritt in neue Museumswelten: Programm "Digitale Wege ins Museum"

Das Badische Landesmuseum geht online. Denn das Museum im Karlsruher Schloss will seine Exponate künftig auch virtuell zur Schau stellen. In der Regel können Museen nur einen Bruchteil ihrer Sammlungen ausstellen – in den Depots lagern gut 500 000 Objekte, doch derzeit können im Schloss nur etwa 13 000 Exponate besichtigt werden. Das soll sich im Juli ändern. Dann wird das Haus für regionale Kulturgeschichte erstmals eine sogenannte Expothek präsentieren. 
Die bisherige Schausammlung Ur- und Frühgeschichte werde im Sommer auch online nutzbar sein, als neu gestaltete Präsentation mit dem Titel „Archäologie in Baden“, kündigt der Museumsdirektor Eckart Köhne an. Dazu benötigten Besucher einen Nutzerausweis, eine Art digitale Eintrittskarte. Das Karlsruher Pilotprojekt­ wird dabei aus Landesmitteln im Rahmen des Programms „Digitale Wege ins Museum“ gefördert – so wie weitere Vorhaben der insgesamt zwölf Landesmuseen in Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Mannheim und Konstanz.
„Auf diese Weise wird Besuchern der Zugang zu ihrem eigenen kulturellen Erbe noch weiter geöffnet“, sagt Köhne. „Jedes Objekt wird erreichbar.“ So werden in der Sammlung Ur- und Frühgeschichte Fundstücke von der rechten Talseite des Oberrheingrabens gezeigt. Diese stellen die frühe Kulturgeschichte Badens anhand aus­gewählter Fundstücke vom Neandertaler bis zu den frühen Germanen dar. Sie reicht vom altsteinzeitlichen Faustkeil über Tongefäße bis hin zu Schmuck aus der Urnenfelderzeit. Die Sammlung, die vor allem aus Grabungsfunden besteht und derzeit wegen­ Umbauarbeiten nicht zugänglich ist, umfasst etwa 1500 Exponate. Ein kleiner Teil werde weiterhin „im Bereich der klassischen Vitrinen-Präsentation zugänglich sein“, so Köhne.
Museumsbesucher zu Nutzern machen – so lautet die Grundidee, die hinter der Expothek steckt. Damit werde es erstmals in einem großen, kulturgeschichtlichen Museum möglich sein, „wie in einer Bibliothek oder dem Lesesaal eines Archivs Zugang zu allen realen Sammlungsobjekten zu erhalten“, erklärt Köhne. Denn mit der Expo­thek seien alle Objekte digital über die Museumsdatenbank erschließbar. Auch könne man künftig über ein Smartphone aus der hinterlegten Datenbank weitere Informationen zu den Exponaten abrufen. Köhne kündigte zudem an, dass zwei digitale Kuratoren eingestellt werden, die dann mit interessierten Bürgern das Projekt gestalten. „Für uns ist die neu gestaltete Schausammlung ein Testlauf für unser künftiges Museumskonzept“, sagt der Museumsdirektor. ... [mehr] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.badisches-landesmuseums-digitaler-zutritt-in-neue-museumswelten.4d9e768f-5f0e-4965-9a45-d41042e9f45c.html

LoC Blog: The David P. Boder Collection

January 27 is International Holocaust Remembrance Day—to honor the millions of victims of the Holocaust and Nazism, to promote educational programs and events, and to prevent further genocide. The resolution, passed in 2005 by the United Nations General Assembly, condemns religious persecution and intolerance, rejects all forms of Holocaust denial, and encourages UN member states to commemorate and renew commitments to end humanitarian injustices worldwide.
January 27 is also the day in 1945 that Auschwitz, a major concentration camp located in German-occupied Poland, was liberated by the Soviet Union.
Beyond the many news broadcasts related to World War II subjects in the NBC Radio Collection and other radio news collections, the Recorded Sound Section also holds a fascinating and important set of interviews with Holocaust survivors conducted by David Boder, a Russian Jewish immigrant to the US who was a psychologist and professor at the Illinois Institute of Technology. Boder traveled to Europe in July 1946 and over the course of the next several months recorded 130 interviews with displaced persons throughout France, Switzerland, Italy, and Germany. Boder conducted the interviews in nine different languages and recorded a great variety of experiences, including those of children and teenagers, as well as the stories of non-Jewish displaced persons. In total, he recorded over ninety hours of audio on two hundred magnetic wire spools.

Wall of Remembrance at the U.S. National Holocaust Museum, Washington, D.C.
Carol Highsmith. Wall of  Remembrance at the U.S. National Holocaust Museum, Washington, D.C. Library of Congress Prints & Photographs Division.

Boder’s interviews provide us with one of the earliest records of the experiences of Holocaust survivors and result both from his professional interest in the psychological effects of serious trauma as well as from his conviction that the American public should have a better understanding of what happened to victims of the Holocaust and displaced persons throughout Europe.
In his lifetime, Boder transcribed, translated into English, and self-published seventy of the interviews. The University of Illinois Press published eight of the interviews in 1949 in a volume titled I Did Not Interview the Dead. By 2009, the Illinois Institute of Technology was able to transcribe and translate all of the interviews, as well as to create original-language transcripts for the seventy completed by Boder.
The recordings and can be found in the Online Catalog and listened to in the Recorded Sound Research Center, and are also available with transcripts on the Illinois Institute of Technology’s Voices of the Holocaust website.
For more information on International Holocaust Remembrance Day, see the United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia. Read more about David Boder and the Displaced Persons Interview Project on Voices of the Holocaust and in Alan Rosen’s The Wonder of Their Voices: The 1946 Holocaust Interviews of David Boder (New York: Oxford University Press, 2010).

via https://blogs.loc.gov/now-see-hear/2019/01/remembering-the-holocaust-the-david-p-boder-collection/