YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=5XbTxaEnJb8
Indien gedenkt am indischen
Librarians‘ Day am 9.08 dem 125. Geburtstag seines berühmten Begründers der
Bibliothekswissenschaft S. R. Ranganathan. Der Großvater des
Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar hat 1932 die „fünf Gesetze der Bibliothekswissenschaft“
veröffentlicht, die bis heute weltweit unvergessen sind: 1. Bücher sind zum
Benutzen da, 2. Jedem Buch seinen Leser, 3. Jedem Leser sein Buch, 4. Die Zeit
des Lesers sparen, 5. Eine Bibliothek ist ein wachsender Organismus.
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Freitag, 21. Juli 2017
Man muss Hölderlin vor seinen Bewunderern in Schutz nehmen / Denis Scheck
Hölderlin? Der Kult um den „umnachteten Dichter“ im Turm ist schwer
erträglich. Aber man muss Hölderlin vor seinen Bewunderern schützen.
Denn manchmal erscheint seine Sprache als die einzig mögliche.... [mehr] https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article166755273/Man-muss-Hoelderlin-vor-seinen-Bewunderern-in-Schutz-nehmen.html
Austausch von kriminologischen Literaturdaten vereinbart
Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) in Trier und die Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) in
Wiesbaden arbeiten künftig zusammen. Beide Einrichtungen verfügen über
Literatur-Datenbanken, die für ihre Fachgebiete von großer Bedeutung
sind: PSYNDEX für die Psychologie, KrimLit für
kriminologisch-forensische Forschungsfragen. Die präzise Angabe von
Autoren, Schlagworten, kurzen Zusammenfassungen und weiteren
Informationen ermöglicht es Nutzern, schnell relevante Literatur zu
finden. In einem Kooperationsvertrag wurde nun festgehalten, dass das ZPID und
die KrimZ Nachweise bedeutender Zeitschriftenartikel austauschen werden. Die Datenbank PSYNDEX enthält neben Nachweisen psychologischer
Literatur, auch fachübergreifende Nachweise wie aus der Kriminologie.
Klemperer digital
De Gruyter und der Aufbau Verlag haben eine
Lizenzvereinbarung zur Publikation der Klemperer-Tagebücher
abgeschlossen. Für beide ist es ein Mammutprojekt und eine Premiere:
Bei De Gruyter sollen Victor Klemperers Erinnerungen zum ersten Mal
vollständig und ungekürzt in einer Datenbank veröffentlicht werden. Insgesamt mehr als 11.000 Seiten würden digitalisiert werden. Fertig sein soll die Datenbank spätestens Anfang 2019.
Drei Bibliotheken geben über 80 Bücher an Berliner Freimaurerloge zurück
Die in Berlin ansässige Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ (GNML) erhält über 80 vom NS-Regime geraubte Bücher von der UB Leipzig, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zurück.
Seit 2003 sucht die Bayerische Staatsbibliothek nach NS-Raubgut in ihren Beständen: So erhielt 2007 das Thomas-Mann-Archiv Zürich 78 Bände aus der Bibliothek des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers. Die Förderung durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste trägt seit 2013 sehr dazu bei, Recherchen voranzutreiben und Rückgaben zügig durchzuführen: 2015 gab sie das Plocker Pontifikale, das älteste polnische Pontifikale, an die katholische Kirche in Polen zurück. Vor wenigen Wochen erst restituierte die BSB gemeinsam mit der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 44 Werke an die Nachkommen des Münchner Orientalisten Prof. Karl Süßheim.
Die UB Leipzig hat mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien in einem Projekt von 2009-2011 systematisch nach unrechtmäßig erworbenen oder übernommenen Beständen aus der Zeit von 1933-1973 gesucht. Dabei konnten ca. 5000 Bände mit Verdacht auf NS-Raubgut ermittelt werden. Viele Rückgaben konnten getätigt werden. Eine eigene Datenbank der ermittelten Titel mit ihren individuellen Merkmalen, eine Ausstellung und zahlreiche Restitutionen sind Ergebnisse des Projekts. Die Erforschung der Provenienzen gehört weiterhin zu den ständigen Aufgaben der UB Leipzig.
Seit gut zehn Jahren arbeitet die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) mit Büchern, die als „Raubgut“ in der Zeit des Nationalsozialismus ihren verfolgten und ermordeten, meist jüdischen Eigentümern weggenommen wurden. Ziel ist die Rückgabe der Bücher an ihre Eigentümer. Bisher konnten über 600 Bücher an Institutionen und an Erben von Privatpersonen zurückgegeben werden.
Die Datenbank http://lootedculturalassets.de/ vermittelt einen Einblick in geklärte und noch ungeklärte Fälle.
Seit 2003 sucht die Bayerische Staatsbibliothek nach NS-Raubgut in ihren Beständen: So erhielt 2007 das Thomas-Mann-Archiv Zürich 78 Bände aus der Bibliothek des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers. Die Förderung durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste trägt seit 2013 sehr dazu bei, Recherchen voranzutreiben und Rückgaben zügig durchzuführen: 2015 gab sie das Plocker Pontifikale, das älteste polnische Pontifikale, an die katholische Kirche in Polen zurück. Vor wenigen Wochen erst restituierte die BSB gemeinsam mit der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 44 Werke an die Nachkommen des Münchner Orientalisten Prof. Karl Süßheim.
Die UB Leipzig hat mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien in einem Projekt von 2009-2011 systematisch nach unrechtmäßig erworbenen oder übernommenen Beständen aus der Zeit von 1933-1973 gesucht. Dabei konnten ca. 5000 Bände mit Verdacht auf NS-Raubgut ermittelt werden. Viele Rückgaben konnten getätigt werden. Eine eigene Datenbank der ermittelten Titel mit ihren individuellen Merkmalen, eine Ausstellung und zahlreiche Restitutionen sind Ergebnisse des Projekts. Die Erforschung der Provenienzen gehört weiterhin zu den ständigen Aufgaben der UB Leipzig.
Seit gut zehn Jahren arbeitet die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) mit Büchern, die als „Raubgut“ in der Zeit des Nationalsozialismus ihren verfolgten und ermordeten, meist jüdischen Eigentümern weggenommen wurden. Ziel ist die Rückgabe der Bücher an ihre Eigentümer. Bisher konnten über 600 Bücher an Institutionen und an Erben von Privatpersonen zurückgegeben werden.
Die Datenbank http://lootedculturalassets.de/ vermittelt einen Einblick in geklärte und noch ungeklärte Fälle.
Mittwoch, 19. Juli 2017
kiz Ulm: Jahresbericht 2016
https://oparu.uni-ulm.de/xmlui/handle/123456789/4431
Der Jahresbericht des kiz Ulm für das zurückliegende Jahr 2016 ist erschienen. In dem umfangreichen Bericht informiert das kiz über Neuerungen rund um seine Dienstleistungen, über Projekte, an denen es derzeit arbeitet, um sein Angebot weiter auszubauen und stetig zu verbessern. Auch über Themen der Organisationsentwicklung wird intensiv berichtet.
Der Jahresbericht des kiz Ulm für das zurückliegende Jahr 2016 ist erschienen. In dem umfangreichen Bericht informiert das kiz über Neuerungen rund um seine Dienstleistungen, über Projekte, an denen es derzeit arbeitet, um sein Angebot weiter auszubauen und stetig zu verbessern. Auch über Themen der Organisationsentwicklung wird intensiv berichtet.
18. BSZ-Kolloquium am 19.09.2017 in der Universität Stuttgart
Das Kolloquium findet statt im Hörsaal M17.02 (Keplerstraße 17) am Dienstag, den 19.09.2017, 9:30 Uhr – 16:00 Uhr.
Programm:
10:30 Uhr Begrüßung: Dr. Helge Steenweg, Universitätsbibliothek Stuttgart, Dr. Ralf Goebel, Direktor des BSZ
10:50 Uhr BSZ-GBV-Kooperation: Robert Zepf, Direktor der Universitätsbibliothek Rostock
11:15 Uhr K10plus: Cornelia Katz, BSZ
11:45 Uhr E-Book Pool und EBM-Tool: Michaela Sieber, BSZ
12:10 Uhr Firmenausstellung / Mittagspause
13:30 Uhr Einführung der Open-Source-Software Koha am Goethe-Institut: Holger Moos, Goethe Institut, Zentrale München
14:00 Uhr Webarchivierung: Renate Hannemann, BSZ
14:20 Uhr Firmenausstellung / Kaffeepause
15:00 Uhr Digitalisierung as a Service: Steffen Hankiewicz, Intranda GmbH / Christof Mainberger, BSZ
15:20 Uhr Ein kostenfreier Index für den SWB - K10plus Zentral: Dr. Ralf Goebel, Direktor des BSZ
15:40 Uhr Diskussion
Programmänderungen, Anmeldeformular, Lageplan und weitere Hinweise unter:
https://www.bsz-bw.de/kolloquium/2017.html
In den Pausen stehen die Mitarbeiterinnen des BSZ für Informationen und Gespräche zur Verfügung.
9. aDIS / BMS Anwendertreffen am Mittwoch, den 20.09.2017, in der Universitätsbibliothek Stuttgart
OPUS-Anwendertreffen am Montag, den 18.09.2017, im Zentralkatalog Baden-Württemberg, Gaisburgstraße 4a in Stuttgart-Mitte
Programm:
10:30 Uhr Begrüßung: Dr. Helge Steenweg, Universitätsbibliothek Stuttgart, Dr. Ralf Goebel, Direktor des BSZ
10:50 Uhr BSZ-GBV-Kooperation: Robert Zepf, Direktor der Universitätsbibliothek Rostock
11:15 Uhr K10plus: Cornelia Katz, BSZ
11:45 Uhr E-Book Pool und EBM-Tool: Michaela Sieber, BSZ
12:10 Uhr Firmenausstellung / Mittagspause
13:30 Uhr Einführung der Open-Source-Software Koha am Goethe-Institut: Holger Moos, Goethe Institut, Zentrale München
14:00 Uhr Webarchivierung: Renate Hannemann, BSZ
14:20 Uhr Firmenausstellung / Kaffeepause
15:00 Uhr Digitalisierung as a Service: Steffen Hankiewicz, Intranda GmbH / Christof Mainberger, BSZ
15:20 Uhr Ein kostenfreier Index für den SWB - K10plus Zentral: Dr. Ralf Goebel, Direktor des BSZ
15:40 Uhr Diskussion
Programmänderungen, Anmeldeformular, Lageplan und weitere Hinweise unter:
https://www.bsz-bw.de/kolloquium/2017.html
In den Pausen stehen die Mitarbeiterinnen des BSZ für Informationen und Gespräche zur Verfügung.
9. aDIS / BMS Anwendertreffen am Mittwoch, den 20.09.2017, in der Universitätsbibliothek Stuttgart
OPUS-Anwendertreffen am Montag, den 18.09.2017, im Zentralkatalog Baden-Württemberg, Gaisburgstraße 4a in Stuttgart-Mitte
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