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Freitag, 29. August 2014
Bibliotheksforum Bayern: Heft 3/2014 erschienen
Das Bibliotheksforum Bayern (BFB) informiert mit Fachbeiträgen und Nachrichten über alle Gebiete des öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliothekswesens in Bayern sowie aus Deutschland und der Welt. Neben der Druckausgabe wird das BFB gleichzeitig online zur Verfügung gestellt. Themen der aktuellen Ausgabe sind u.a.:
Zwischen Archivauftrag und Kundenorientierung - Nutzergesteuerte Erwerbung an der Bayerischen Staatsbibliothek | Was misst Bibliometrie? - Wissenschaftliche Veröffentlichungen und ihre Wahrnehmung | Sie schreiben, wir verlegen - Zwei Jahre FAU University Press. Das aktuelle Heft 3/2014 steht unter http://www.bibliotheksforum-bayern.de/index.php?id=125 online zur Verfügung.
Kompetenzverbund „Historische Wissenschaften München“ gegründet
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Bayerische Staatsbibliothek, das Collegium Carolinum, das Historische Kolleg, die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, die Monumenta Germaniae Historica sowie als assoziierte Partner das Institut für Zeitgeschichte und die Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU München, unterzeichneten am 04.08.2014 in Anwesenheit von Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle eine multilaterale Kooperationsvereinbarung und stärken so die Geschichtswissenschaft in München (vgl. dazu die Pressemitteilung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften vom 04.08.: https://www.idw-online.de/de/news598524).
Sonderveröffentlichung anlässlich 30 Jahre „MEDIENwissenschaft: Rezensionen/Reviews“
Zum 30-jährigen Bestehen der Zeitschrift „MEDIENwissenschaft: Rezensionen/Reviews“ haben Studierende des Seminars „Redaktionswerkstatt: Arbeitsformen medienwissenschaftlicher Publikationspraxis“ eine Sonderpublikation erarbeitet. Diese wurde als Online-Ausgabe veröffentlicht und stellt die gesamte Journalgeschichte in Schlaglichtern und Interviews dar (http://30jahremedien.blogspot.de). 1984 wurde die Zeitschrift von Prof. Dr. Thomas Koebner und Prof. Dr. em. Karl Riha in Marburg gegründet. Es war ein Versuch die Medienwissenschaft in der akademischen Öffentlichkeit zu verankern. Seitdem hat sich die Zeitschrift als kritisches Forum etabliert, das über neue fachwissenschaftliche Buchveröffentlichungen und aktuelle Forschungsfelder der Medienwissenschaft berichtet. Das Journal erscheint vierteljährlich im Marburger Schüren Verlag und ist seit 2012 zusätzlich online verfügbar (http://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0002/index).
Mittwoch, 27. August 2014
GESIS hat datorium gestartet
datorium ist ein Service von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, mit dem Forschungsdaten archiviert und zur Nachnutzung veröffentlicht werden können. datorium, das bereits im Mai 2014 an den Start gegangen ist, dient Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zur Dokumentation ihrer Forschungsdaten. Sie können ihre Daten, Metadaten und dazugehörigen Dokumente in das Repositorium einpflegen und mit relevanten Publikationen verlinken. Forscherinnen und Forscher, die eine empirische Datenerhebung durchgeführt haben, erhalten die Möglichkeit, ihre Forschungsdaten in eine sichere Umgebung hochzuladen, zu beschreiben und zeitnah der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Zur Qualitätssicherung durchlaufen sämtliche Forschungsdaten einen von GESIS durchgeführten Review-Prozess. Eine dauerhafte Lokalisierung und verlässliche Zitierbarkeit der Forschungsdaten wird durch persistente digitale Identifikatoren (DOI) gewährleistet. Nach der Veröffentlichung sind die in datorium veröffentlichten Forschungsdaten recherchierbar und beispielsweise für Sekundärstudien oder für Replikationsstudien zur Überprüfung von Forschungsergebnissen verwendbar. Gleichzeitig können Forscherinnen und Forscher selbst bestimmen, wer unter welchen Bedingungen auf ihre Daten zugreifen darf.
Antiquariat J. Voerster in Stuttgart erweitert Online-Angebot
Das auf Musik, Literatur, Philosophie und Geschichte spezialisierte Stuttgarter Antiquariat J. Voerster hat sein Internetangebot deutlich erweitert: Zusätzlich zum bestehenden Angebot "Objekt des Monats" und zu den Antiquariatskatalogen, die jeweils in gedruckter Form und als PDF zur Verfügung stehen, startete auf der Website des Antiquariats ein Online-Katalog, der eine Auswahl an hochwertigen Autographen, literarischen Werken, Musik-Literatur und Noten präsentiert. Bislang werden dort rund 700 Objekte vorgestellt. Ein kontinuierlicher Ausbau des Angebots ist vorgesehen. Das Antiquariat J. Voerster in Stuttgart besteht bereits seit 1966 und wird in zweiter Generation von Eva-Maria und Oliver Voerster geführt.
Privatkopien auch von unveröffentlichten Werken
Der Bundesgerichtshof hat in einem am 26.08.2014 veröffentlichten Urteil vom 19.03.2014 (Az.: I ZR 35/ 1 3) entschieden, dass die Schrankenbestimmung des § 53 Abs. 1 UrhG, die die Anfertigung von Kopien zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch ermöglicht, auch dann anwendbar ist, wenn das betroffene urheberrechtliche Werk (noch) nicht veröffentlicht worden ist.
Dienstag, 26. August 2014
bibnet.org bietet Suche im Bestand der eigenen Bibliothek
bibnet.org, eine frei zugängliche Referenzdatenbank für Literatur des Gesundheitswesens, die vom Schweizerischen Verein "Netzwerk Fachbibliotheken Gesundheit" betrieben wird, bietet teilnehmenden Bibliotheken neuerdings einen voreingestellten Filter, der die Suche auf den Bestand der eigenen Bibliothek einschränkt. Der dabei zum Zuge kommende Suchfilter ist IP-basiert und in dieser Form eine Neuheit im Bereich frei zugänglicher Referenzdatenbanken. Er kann optional deaktiviert werden, um die Suche auf den ganzen bibnet-Bestand (zurzeit über 1.100.000 Datensätze) auszuweiten. bibnet.org beinhaltet die Datenbanken Heclinet der TU Berlin, CC MED der ZB MED Köln, die Datenbanken der Bibliothek des Rudolfinerhauses (Wien) und der Pro Senectute Bibliothek (Zürich) sowie zahlreiche weitere Katalogisate.
Informationen dazu und zum Vorgehen für teilnehmende Bibliotheken, die den IP-basierten Default-Filter wünschen, finden sich hier: http://bibnet.org/?q=asset. Wenn eine Bibliothek die Voreinstellung auf die eigene Bestandssuche wünscht, kann sie sich über das Kontaktformular (http://bibnet.org/?q=contact) melden.
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