Die Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) begeht am 11. Juli 2017 mit einem Festakt
den 25. Jahrestag ihrer Gründung. Aktuelle und ehemalige Beschäftigte,
Förderinnen und Förderer sowie Freundinnen und Freunde blicken auf die
vergangenen 25 Jahre zurück und diskutieren über die künftige
Verfügbarkeit von Informationen – online und offline – in der
Wissenschaft. Den Festvortrag zum Thema „Open Access, Open Science und
wissenschaftliche Informationsinfrastruktur – Wird aus den derzeitigen
Aktivitäten etwas Brauchbares?“ hält Prof. Dr. Dr. h.c. Martin
Grötschel, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften.
Die UB wurde 1992 noch vor der Aufnahme des
Studienbetriebes als eine der wichtigsten zentralen Einrichtungen der
neugegründeten Viadrina unter der Leitung von Dr. Ulrike Eich eröffnet. Heute bietet die Bibliothek ihren Nutzerinnen und Nutzern Zugang zu über
500.000 Medien, 800 gedruckten Zeitschriften und über 15.000
elektronischen Zeitschriften und Datenbanken. Die Einrichtung ist
national und international vernetzt: Kooperationen bestehen mit
Bibliotheken des Collegium Polonicum in Słubice, der
Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań und der Universität Wrocław. In
Deutschland ist die Einrichtung in allen bibliothekarischen Netzwerken
und Diensten integriert.
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Dienstag, 6. Juni 2017
Hochschulrektorenkonferenz: Urheberrechtsreform nicht verwässern
Die von der Bundesregierung geplante Reform des Urheberrechts für die
Wissenschaft sollte nach Ansicht der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
ohne Abstriche umgesetzt werden. Vor einer Anhörung im
Bundestags-Rechtsausschuss am Montag sagte HRK-Präsident Horst Hippler
der Deutschen Presse-Agentur: "Der Regierungsentwurf weist den Weg ins
digitale Zeitalter. Im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens muss er so
erhalten bleiben, wie er ist – trotz des starken Drucks der
Verlagslobby." ...[mehr] https://heise.de/-3727028
„Medulla“ wird am Trier Center for Digital Humanities digital ediert und erschlossen
1512 war ein bedeutendes Jahr für die Stadt Trier. Am Vorabend der
Reformation fand nicht nur die erste Wallfahrt zum Heiligen Rock in den
Dom statt, sondern hier wurde auch einmalig in der Stadtgeschichte ein
Reichstag abgehalten. Der Weihbischof und Rektor der Alten Universität
Trier, Johann Enen (ca. 1480–1519), nahm diese Großereignisse zum
Anlass, um die Medulla Gestorum Treverensium zu verfassen, die nun am Trier Center for Digital Humanities (TCDH) digital ediert und
erschlossen wird.
Die Medulla, deren erste Auflage 1514 veröffentlicht wurde, ist für die Geschichtswissenschaft in vielerlei Hinsicht interessant. Enen schrieb hierin die Gründungssage der Moselstadt sowie die Chronik des Erzbistums Trier nieder. Sein Hauptwerk zählt damit zu den ersten gedruckten Stadtgeschichten Triers und bildet eine herausragende Quelle für die historische Landes-, Bistums-, und Frömmigkeitsforschung. Vor allem aber listete der Weihbischof die wichtigsten Kirchen, Klöster und Reliquien in der Moselstadt auf, weshalb die Medulla den sogenannten Heiltumsdrucken zugeordnet wird. Diese Quellengattung, deren Hochzeit mit der spätmittelalterlichen sowie frühneuzeitlichen Reliquienverehrung und Wallfahrtskonjunktur zusammenfällt, wurde historisch und philologisch bislang nur unzureichend beleuchtet.
Im Rahmen des Vorhabens „Digitale Edition und Erschließung der Medulla Gestorum Treverensium des Johann Enen (1514) als erstes Modul eines digitalen Portals der rheinischen Heiltumsdrucke“ will das TCDH den Blick nicht allein auf die Untersuchung von Enens Schrift lenken. Durch die zusätzliche Edition eines weiteren kleineren Heiltumstraktates soll bereits der Grundstein für eine umfassende, frei zugängliche Website gelegt werden, die sich mittelfristig der historischen rheinischen Wallfahrtslandschaft widmet.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Stadtbibliothek Trier, Prof. Dr. Michael Embach (Fachbereich II, Universität Trier), Prof. Dr. Wolfgang Schmid (Fachbereich III, Universität Trier), der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier sowie der Bayerischen Staatsbibliothek München durchgeführt und von der Nikolaus Koch Stiftung gefördert.
Die Medulla, deren erste Auflage 1514 veröffentlicht wurde, ist für die Geschichtswissenschaft in vielerlei Hinsicht interessant. Enen schrieb hierin die Gründungssage der Moselstadt sowie die Chronik des Erzbistums Trier nieder. Sein Hauptwerk zählt damit zu den ersten gedruckten Stadtgeschichten Triers und bildet eine herausragende Quelle für die historische Landes-, Bistums-, und Frömmigkeitsforschung. Vor allem aber listete der Weihbischof die wichtigsten Kirchen, Klöster und Reliquien in der Moselstadt auf, weshalb die Medulla den sogenannten Heiltumsdrucken zugeordnet wird. Diese Quellengattung, deren Hochzeit mit der spätmittelalterlichen sowie frühneuzeitlichen Reliquienverehrung und Wallfahrtskonjunktur zusammenfällt, wurde historisch und philologisch bislang nur unzureichend beleuchtet.
Im Rahmen des Vorhabens „Digitale Edition und Erschließung der Medulla Gestorum Treverensium des Johann Enen (1514) als erstes Modul eines digitalen Portals der rheinischen Heiltumsdrucke“ will das TCDH den Blick nicht allein auf die Untersuchung von Enens Schrift lenken. Durch die zusätzliche Edition eines weiteren kleineren Heiltumstraktates soll bereits der Grundstein für eine umfassende, frei zugängliche Website gelegt werden, die sich mittelfristig der historischen rheinischen Wallfahrtslandschaft widmet.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Stadtbibliothek Trier, Prof. Dr. Michael Embach (Fachbereich II, Universität Trier), Prof. Dr. Wolfgang Schmid (Fachbereich III, Universität Trier), der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier sowie der Bayerischen Staatsbibliothek München durchgeführt und von der Nikolaus Koch Stiftung gefördert.
„Hundert Jahre Einsamkeit“: Eine Geschichte mythischer Dimension
Vor 50 Jahren erschien
„Hundert Jahre Einsamkeit“ des Nobelpreisträgers Gabriel Garcia Márquez.
Es sollte ein Roman mythischer Dimension werden. ... [mehr] http://www.tagesspiegel.de/kultur/vor-50-jahren-erstveroeffentlicht-hundert-jahre-einsamkeit-eine-geschichte-mythischer-dimension/19861986.html
von Rüdiger Schaper
Bibliothekare zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz
Bevor im Bundestag die zweite und dritte Lesung des
Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes ansteht, beziehen die
Bibliothekare noch einmal Position – die Kritik, dass das neue Gesetz
kleine Verlage benachteilige, sei ungerechtfertigt, betonen sie. Das
geplante Gesetz ist aktuell auch Thema beim Bibliothekartag in
Frankfurt. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-bibliothekare_zum_urheberrechts-wissensgesellschafts-gesetz.1319992.html
[Infographic] America’s Most Misspelled Words
In celebration of spelling bee week, Google has posted a little chart
that shows the most searched for spelling word from each state (https://the-digital-reader.com/2017/05/31/infographic-americas-misspelled-words/).
New Finding Aid: Asian-American and Pacific-Islander Resources
The Library of Congress collects materials on most subjects, excluding
agriculture and medicine. In a collection of over 160 million items,
finding what you are looking for can be challenging. To help you better
navigate collections on Asian-American and Pacific-Islander
resources—and to commemorate Asian Pacific American Heritage Month—the
Humanities and Social Sciences Division has created a new research guide ... [mehr] http://blogs.loc.gov/loc/2017/05/new-finding-aid-asian-american-and-pacific-islander-resources/
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