http://webdoc.sub.gwdg.de/edoc/aw/d-lib/dlib/may17/05contents.html
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Donnerstag, 18. Mai 2017
BSB München startet Zeitungsportal digiPress
Die Bayerische Staatsbibliothek erweitert ihr digitales Angebot und startet ihr Zeitungsportal digiPress. Die in digiPress präsentierten digitalisierten Printmedien reichen vom 17. Jahrhundert bis vorwiegend in die 1920er Jahre. Schwerpunkt – und gleichsam Sammlungsschwerpunkt der BSB – sind bayerische Zeitungen ab dem 17. Jahrhundert, Titel wie Revolutionszeitungen aller politischen Richtungen (1848/49), Parteizeitungen unterschiedlichster Couleur, katholische Presse in Bayern, Verbands- und Vereinszeitungen sowie humoristisch-satirische Blätter. Zahlreiche der in digiPress verfügbaren Zeitungen sind von überregionaler Bedeutung. Insgesamt umfasst der Zeitungsbestand der Bayerischen Staatsbibliothek 5.250 Zeitungstitel. Damit verfügt sie über eine der größten Zeitungssammlungen in Deutschland.
digiPress zeichnet sich durch eine hohe Nutzungsfreundlichkeit aus. So bietet das Portal einerseits eine Sortiermöglichkeit aller Titel nach dem Verbreitungsort. Andererseits ermöglicht die neue Kalenderübersicht einen datumsorientierten und damit titelübergreifenden Einstieg. Alle digitalisierten Titel können über die Titelliste einzeln aufgerufen werden und sind im Volltext komplett durchsuchbar.
Die Digitalisate lassen sich komfortabel und stufenlos zoomen und sind so besonders gut lesbar. Der Einsatz des so genannten IIIF-Standards (International Image Interoperability Framework) ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Eine weitere Möglichkeit, digiPress zu nutzen, bietet bavarikon direkt von seiner Startseite. Das Portal zu Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaates Bayern erweitert damit seinen digitalen Bestand und präsentiert erstmals eine große Sammlung historischer Zeitungen.
digiPress zeichnet sich durch eine hohe Nutzungsfreundlichkeit aus. So bietet das Portal einerseits eine Sortiermöglichkeit aller Titel nach dem Verbreitungsort. Andererseits ermöglicht die neue Kalenderübersicht einen datumsorientierten und damit titelübergreifenden Einstieg. Alle digitalisierten Titel können über die Titelliste einzeln aufgerufen werden und sind im Volltext komplett durchsuchbar.
Die Digitalisate lassen sich komfortabel und stufenlos zoomen und sind so besonders gut lesbar. Der Einsatz des so genannten IIIF-Standards (International Image Interoperability Framework) ermöglicht die Visualisierung, die Strukturierung und den Austausch digitaler Objekte zwischen Kulturinstitutionen aus aller Welt. Eine weitere Möglichkeit, digiPress zu nutzen, bietet bavarikon direkt von seiner Startseite. Das Portal zu Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaates Bayern erweitert damit seinen digitalen Bestand und präsentiert erstmals eine große Sammlung historischer Zeitungen.
Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates
... zum Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG) ‒ Drucksache 18/12329 ‒
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812378.pdf
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812378.pdf
Mittwoch, 17. Mai 2017
peDOCS erschließt Fachwissen über die Lehrerbildung aus der Schweiz
Das Portal peDOCS
erweitert sein Angebot frei zugänglicher Fachtexte aus Bildungsforschung und
Erziehungswissenschaft um mehr als 30 Jahrgänge der Schweizer Zeitschrift Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Auch kommende Ausgaben des
Fachjournals werden auf dem Open-Access-Publikationsserver zweitveröffentlicht.
Der Open-Access-Publikationsserver peDOCS, der sich auf die Bildungsforschung und die Erziehungswissenschaft konzentriert, bietet inzwischen mehr als 10.000 Fachveröffentlichungen als digitale Volltexte an. Der Server ist in das Fachportal Pädagogik, den zentralen Einstieg in die pädagogische Fachinformation, eingebunden. Die Publikationen sind dort recherchierbar. Außerdem fördert das verantwortliche Team gezielt die Indexierung der Texte in internationalen Suchmaschinen. Ihre langfristige Verfügbarkeit realisiert peDOCS durch die Vergabe einer dauerhaft stabilen Internetadresse. Zudem werden sie automatisch in das Langzeitarchiv der Deutschen Nationalbibliothek eingespeist.
Der Open-Access-Publikationsserver peDOCS, der sich auf die Bildungsforschung und die Erziehungswissenschaft konzentriert, bietet inzwischen mehr als 10.000 Fachveröffentlichungen als digitale Volltexte an. Der Server ist in das Fachportal Pädagogik, den zentralen Einstieg in die pädagogische Fachinformation, eingebunden. Die Publikationen sind dort recherchierbar. Außerdem fördert das verantwortliche Team gezielt die Indexierung der Texte in internationalen Suchmaschinen. Ihre langfristige Verfügbarkeit realisiert peDOCS durch die Vergabe einer dauerhaft stabilen Internetadresse. Zudem werden sie automatisch in das Langzeitarchiv der Deutschen Nationalbibliothek eingespeist.
Die besten Infos von McAfee und Kaspersky zu den Hackerangriffen
McAfee: Dieser neue Angriff zeigt wieder, wie wichtig ein
umfassender Endgeräteschutz ist. Wir empfehlen darüber hinaus:
• Back-Ups: Stellen Sie
sicher, dass Sie von all Ihren Daten ein Back-Up erstellen. Falls Ihr Gerät
durch Schadsoftware infiziert wird, können Sie diese neu aufsetzen und Daten
wiederherstellen.
• Führen Sie regelmäßig Updates durch:
Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand
ist. Ignorieren Sie keine Anfragen für Updates und fahren Sie Ihren Computer
auch regelmäßig herunter (denn nur so werden Updates automatisch installiert).
Weitere Informationen von
McAfee zu den Angriffen erhalten Sie unter diesen Links:
• Zu den Hintergründen des Angriffs: https://securingtomorrow.mcafee.com/executive-perspectives/wannacry-old-worms-new/
• Wie sich Endverbraucher schützen
können: https://securingtomorrow.mcafee.com/consumer/consumer-threat-notices/wannacry-ransomware-attacks/
• Umfassende Analyse des Angriffs:
https://securingtomorrow.mcafee.com/executive-perspectives/analysis-wannacry-ransomware-outbreak/
• Weitere Analyse der WannaCry
Ransomware: https://securingtomorrow.mcafee.com/mcafee-labs/analysis-wannacry-ransomware/
• Hinweise für Unternehmenskunden: https://kc.mcafee.com/corporate/index?page=content&id=KB89335
• Zum Umgang mit Ransomware: https://securingtomorrow.mcafee.com/business/stopping-ransomware-tracks/
Kaspersky: Nach Erkenntnissen von Kaspersky Lab stehen die
Wannacry-Attacken im Zusammenhang mit der Lazarus-Gruppe. Alles weitere dazu
finden Sie in folgendem Blog: https://securelist.com/blog/research/78431/wannacry-and-lazarus-group-the-missing-link/
Mehr zu Wannacry:
• https://securelist.com/blog/research/78411/wannacry-faq-what-you-need-to-know-today/
• https://securelist.com/blog/incidents/78351/wannacry-ransomware-used-in-widespread-attacks-all-over-the-world/
Mehr zu Lazarus:
• https://securelist.com/blog/sas/77908/lazarus-under-the-hood/
Mehr zu Wannacry:
• https://securelist.com/blog/research/78411/wannacry-faq-what-you-need-to-know-today/
• https://securelist.com/blog/incidents/78351/wannacry-ransomware-used-in-widespread-attacks-all-over-the-world/
Mehr zu Lazarus:
• https://securelist.com/blog/sas/77908/lazarus-under-the-hood/
via Open Password vom 17.Mai 2017
VZG Aktuell - Neues aus der Zentrale 2017-1
http://www.gbv.de/Verbundzentrale/Publikationen/broschueren/vzg-aktuell/VZG_Aktuell_2017_01.pdf
Aus dem Inhalt:
Aus dem Editorial (Reiner Diedrichs):
"...die Arbeiten zur Zusammenführung der Verbunddatenbanken des SWB und des GBV zum neuen K10Plus werden zunehmend konkret und auch nach außen sichtbar. Das neue gemeinsame Intern- und Katalogisierungsformat konnte im Wesentlichen fertiggestellt werden, so dass die ersten notwendigen Anpassungen an die Verbunddaten erfolgen können. Eine Projektübersicht und die Grundzüge des gemeinsamen Katalogisierungsformates wurden den Mitgliedern der GBV-Arbeitsgruppen UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB anlässlich eines ersten Treffens in Stuttgart vorgestellt. Ein Folgetreffen ist für Oktober 2017 in Göttingen geplant. In den vielen gemeinsamen Sitzungen von BSZ und VZG zeigte sich sehr deutlich, dass neben den technischen Problemstellungen auch die „kulturellen“ Unterschiede eine
erhebliche Rolle bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Systems spielen. Die Zeit, die notwendig ist, um ein gemeinsames Verständnis für die Abläufe und Zusammenhänge in einem Verbundsystem zu entwickeln, wurde anfangs doch erheblich unterschätzt. Insbesondere das Erkennen unterschiedlicher impliziter Annahmen zu an sich gleichen Begriffen und Vorgängen stellt sich als langwieriger aber für den Erfolg des Projektes maßgeblicher Prozess heraus. Das von BSZ und VZG entwickelte E-Book Management Tool (EBM-Tool) entwickelt sich zu einem sehr erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt. Mittlerweile nutzen mehr als 100 Bibliotheken aus dem SWB und dem GBV das Tool zur Verwaltung ihrer E-Book-Paket-Lizenzen. Der E-Book-Pool kann dagegen seine Vorteile erst im neuen gemeinsamen Verbundsystem zur Geltung bringen...."
Aktuelle Informationen aus dem GBV
Die nächste Verbundkonferenz wird am 7. September 2017 von der Gottfried Wilhelm
Leibniz Bibliothek (GWLB) Hannover ausgerichtet.
Verbundsystem
Stand der Zusammenarbeit von BSZ und VZG: Seit November 2016 wurde intensiv an dem einheitlichen Katalogisierungsformat für die gemeinsame Datenbank gearbeitet. Für die Formatdefinition der Titel-, Lokal-, Exemplar- und Sacherschließungsdaten ist ein Abschluss Ende Mai und für die Normdaten Ende Juni geplant. Parallel zur weiteren Formatdefinition wird die Arbeit an der Konfiguration der gemeinsamen Testdatenbank fortgesetzt. Dieses wurde im März als komplett leere CBS-Installation aufgesetzt und wird sukzessive mit entsprechenden Daten gefüllt. Ebenfalls parallel laufen die Vorbereitungen für die Erzeugung der IMDFelder und Verlagerung der Formalschlagworte in den RAK-Daten. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Harmonisierung der Codes aus den beiden Verbunddatenbanken und wird die Deduplizierung von Titelsätzen erleichtern. Nach der weitgehenden Fertigstellung der Formatdefinition werden in beiden Verbundzentralen die Programmierarbeiten für die Umsetzung des bestehenden Formates in das Zielformat der gemeinsamen Datenbank K10plus erfolgen. Mitte März fand ein erstes Treffen der Arbeitsgruppen für die Formalerschließung in Stuttgart statt, auf dem die Mitglieder der GBV-Arbeitsgruppen: UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB über den Projektstand, die sich ergebenden Änderungen im künftigen Katalogisierungsformat und die künftige Gremienstruktur informiert wurden. Neben dem Kennenlernen der Mitglieder der drei Arbeitsgruppen stand eine gegenseitige Information über die bisherigen Arbeitsfelder und Arbeitsweise auf der Tagesordnung. Diskutiert wurde auch über die gemeinsame Erstellung der Handbücher für die Katalogisierung. Es fand ein Priorisierung der Themen und Benennung der für diese Themen zuständigen Mitglieder aus den AGs statt.
Das EBM-Tool ermöglicht es den Bibliotheken, über ein Webformular die Bestellungen zur Einspielung von Metadaten von E-Book-Paketen und Lizenznachweisen in die jeweilige Verbunddatenbank zu melden. Grundsätzlich wird hiermit die Verwaltung von E-Book-Metadaten, Paketen und Lizenzen verbessert und beschleunigt.
Der von VZG und BSZ gemeinsam betriebene E-Book-Pool ist inzwischen in Produktion
gegangen und steht ab sofort für die Nutzung über WinIBW Broadcast-Search zur Verfügung. Metadaten von E-Book-Paketen aus dem Pool können auf Anfrage für Bibliotheken unabhängig von der Verbundzugehörigkeit in Marc21 zur Verfügung gestellt werden.
Die CBDZ ist eine Kooperation der drei Verbünde BSZ, GBV und hbz. Ex Libris stellt mit der
Alma Network Zone die technische Infrastruktur der CBDZ bereit. Im Dezember haben das BSZ und die VZG auch die formale Vereinbarung zum Betrieb der CBDZ mit ExLibris unterzeichnet. Das BSZ hat mit der Universitätsbibliothek Mannheim die erste Universität in Deutschland an die Common Bibliographic Data Zone (CBDZ) angeschlossen.
Digitale Bibliothek
In DANTE (https://dante.gbv.de) werden Terminologien, Vokabulare und Normdaten abgelegt, welche bisher gar nicht oder nur eingeschränkt über Live-Schnittstellen online erreichbar waren. Aktuell wurde beispielsweise die Basisklassifikation importiert und kann nun sowohl über die öffentliche Benutzeroberfläche als auch über die API genutzt werden. Mit der Zentralisierung der Normdaten soll die bisher noch verbreitete, oftmals mehrfache lokale Haltung von Normdaten und Vokabularen aufgelöst werden.
Metadatenaustauschformat JSKOS
JSKOS (https://gbv.github.io/jskos/jskos) definiert eine JavaScript Object Notation (JSON)-Struktur, um Wissensorganisationssysteme (KOS) zu codieren, also Klassifikationen, Thesauri und Normvokabulare. Der Hauptteil von JSKOS ist mit dem Simple Knowledge Organization System (SKOS) und der JavaScript Object Notation für verknüpfte Daten (JSON-LD) kompatibel. JSKOS kann jedoch ohne Erfahrung mit einer dieser Technologien eingesetzt werden.
GBV | Kartenspeicher
Mit dem GBV | Kartenspeicher (http://kartenspeicher.gbv.de) wird ... der Versuch unternommen, die aus den jeweiligen Einzelportallösungen bekannten Such- und Darstellungsfunktionen in ein einfaches digitales Werkzeug zu überführen. Ermöglicht werden sollen die Recherche und Präsentation von Kartenbeständen über verschiedene Such- und Filterkomponenten, per Zeitstrahl-Navigation, Altkarten-Darstellung mit Overlay sowie einer Trefferliste mit Kartenvorschau. Der Zugriff auf ein erweitertes Metadatenset, ein hochauflösendes Zoomtool und die Möglichkeit zum Download von Daten der Georeferenzierung runden den Dienst ab. Als Frameworks kommen TYPO3 und OpenLayers zum Einsatz, als Backend wird ein Solr-Server eingesetzt.
Discovery-Systeme
GBV-Zentral; Suchmaschinen Hosting; Discovery-Service
BibSearch: der Discovery Service der UB Weimar (Kerstin Bauer, Frank Simon-Ritz und Heidi Traeger, UB Weimar)
Lokale Bibliothekssysteme
Projektbeteiligungen
Neues DFG-Projekt gestartet: *metrics – MEasuring The Reliability and Perceptions of Indicators for Interactions with sCientific ProductS (Michael Kusche, VZG Göttingen)
Kurzmitteilungen
Das DFG-Projekt LaZAR (Webplattform für die Bearbeitung, Publikation und Langzeitarchivierung der regionalwissenschaftlichen Forschungsdaten), einem Kooperationsprojekt vom Institut für Slawistik und Kaukasusstudien der Universität Jena, der TIB und der VZG wurde nach erfolgreicher Evaluation der 1. Projektphase um weitere 2 Jahre verlängert.
Aus dem Inhalt:
Aus dem Editorial (Reiner Diedrichs):
"...die Arbeiten zur Zusammenführung der Verbunddatenbanken des SWB und des GBV zum neuen K10Plus werden zunehmend konkret und auch nach außen sichtbar. Das neue gemeinsame Intern- und Katalogisierungsformat konnte im Wesentlichen fertiggestellt werden, so dass die ersten notwendigen Anpassungen an die Verbunddaten erfolgen können. Eine Projektübersicht und die Grundzüge des gemeinsamen Katalogisierungsformates wurden den Mitgliedern der GBV-Arbeitsgruppen UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB anlässlich eines ersten Treffens in Stuttgart vorgestellt. Ein Folgetreffen ist für Oktober 2017 in Göttingen geplant. In den vielen gemeinsamen Sitzungen von BSZ und VZG zeigte sich sehr deutlich, dass neben den technischen Problemstellungen auch die „kulturellen“ Unterschiede eine
erhebliche Rolle bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Systems spielen. Die Zeit, die notwendig ist, um ein gemeinsames Verständnis für die Abläufe und Zusammenhänge in einem Verbundsystem zu entwickeln, wurde anfangs doch erheblich unterschätzt. Insbesondere das Erkennen unterschiedlicher impliziter Annahmen zu an sich gleichen Begriffen und Vorgängen stellt sich als langwieriger aber für den Erfolg des Projektes maßgeblicher Prozess heraus. Das von BSZ und VZG entwickelte E-Book Management Tool (EBM-Tool) entwickelt sich zu einem sehr erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt. Mittlerweile nutzen mehr als 100 Bibliotheken aus dem SWB und dem GBV das Tool zur Verwaltung ihrer E-Book-Paket-Lizenzen. Der E-Book-Pool kann dagegen seine Vorteile erst im neuen gemeinsamen Verbundsystem zur Geltung bringen...."
Aktuelle Informationen aus dem GBV
Die nächste Verbundkonferenz wird am 7. September 2017 von der Gottfried Wilhelm
Leibniz Bibliothek (GWLB) Hannover ausgerichtet.
Verbundsystem
Stand der Zusammenarbeit von BSZ und VZG: Seit November 2016 wurde intensiv an dem einheitlichen Katalogisierungsformat für die gemeinsame Datenbank gearbeitet. Für die Formatdefinition der Titel-, Lokal-, Exemplar- und Sacherschließungsdaten ist ein Abschluss Ende Mai und für die Normdaten Ende Juni geplant. Parallel zur weiteren Formatdefinition wird die Arbeit an der Konfiguration der gemeinsamen Testdatenbank fortgesetzt. Dieses wurde im März als komplett leere CBS-Installation aufgesetzt und wird sukzessive mit entsprechenden Daten gefüllt. Ebenfalls parallel laufen die Vorbereitungen für die Erzeugung der IMDFelder und Verlagerung der Formalschlagworte in den RAK-Daten. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Harmonisierung der Codes aus den beiden Verbunddatenbanken und wird die Deduplizierung von Titelsätzen erleichtern. Nach der weitgehenden Fertigstellung der Formatdefinition werden in beiden Verbundzentralen die Programmierarbeiten für die Umsetzung des bestehenden Formates in das Zielformat der gemeinsamen Datenbank K10plus erfolgen. Mitte März fand ein erstes Treffen der Arbeitsgruppen für die Formalerschließung in Stuttgart statt, auf dem die Mitglieder der GBV-Arbeitsgruppen: UAG Monographien und UAG Zeitschriften sowie der Katalog-AG des SWB über den Projektstand, die sich ergebenden Änderungen im künftigen Katalogisierungsformat und die künftige Gremienstruktur informiert wurden. Neben dem Kennenlernen der Mitglieder der drei Arbeitsgruppen stand eine gegenseitige Information über die bisherigen Arbeitsfelder und Arbeitsweise auf der Tagesordnung. Diskutiert wurde auch über die gemeinsame Erstellung der Handbücher für die Katalogisierung. Es fand ein Priorisierung der Themen und Benennung der für diese Themen zuständigen Mitglieder aus den AGs statt.
Das EBM-Tool ermöglicht es den Bibliotheken, über ein Webformular die Bestellungen zur Einspielung von Metadaten von E-Book-Paketen und Lizenznachweisen in die jeweilige Verbunddatenbank zu melden. Grundsätzlich wird hiermit die Verwaltung von E-Book-Metadaten, Paketen und Lizenzen verbessert und beschleunigt.
Der von VZG und BSZ gemeinsam betriebene E-Book-Pool ist inzwischen in Produktion
gegangen und steht ab sofort für die Nutzung über WinIBW Broadcast-Search zur Verfügung. Metadaten von E-Book-Paketen aus dem Pool können auf Anfrage für Bibliotheken unabhängig von der Verbundzugehörigkeit in Marc21 zur Verfügung gestellt werden.
Die CBDZ ist eine Kooperation der drei Verbünde BSZ, GBV und hbz. Ex Libris stellt mit der
Alma Network Zone die technische Infrastruktur der CBDZ bereit. Im Dezember haben das BSZ und die VZG auch die formale Vereinbarung zum Betrieb der CBDZ mit ExLibris unterzeichnet. Das BSZ hat mit der Universitätsbibliothek Mannheim die erste Universität in Deutschland an die Common Bibliographic Data Zone (CBDZ) angeschlossen.
Digitale Bibliothek
In DANTE (https://dante.gbv.de) werden Terminologien, Vokabulare und Normdaten abgelegt, welche bisher gar nicht oder nur eingeschränkt über Live-Schnittstellen online erreichbar waren. Aktuell wurde beispielsweise die Basisklassifikation importiert und kann nun sowohl über die öffentliche Benutzeroberfläche als auch über die API genutzt werden. Mit der Zentralisierung der Normdaten soll die bisher noch verbreitete, oftmals mehrfache lokale Haltung von Normdaten und Vokabularen aufgelöst werden.
Metadatenaustauschformat JSKOS
JSKOS (https://gbv.github.io/jskos/jskos) definiert eine JavaScript Object Notation (JSON)-Struktur, um Wissensorganisationssysteme (KOS) zu codieren, also Klassifikationen, Thesauri und Normvokabulare. Der Hauptteil von JSKOS ist mit dem Simple Knowledge Organization System (SKOS) und der JavaScript Object Notation für verknüpfte Daten (JSON-LD) kompatibel. JSKOS kann jedoch ohne Erfahrung mit einer dieser Technologien eingesetzt werden.
GBV | Kartenspeicher
Mit dem GBV | Kartenspeicher (http://kartenspeicher.gbv.de) wird ... der Versuch unternommen, die aus den jeweiligen Einzelportallösungen bekannten Such- und Darstellungsfunktionen in ein einfaches digitales Werkzeug zu überführen. Ermöglicht werden sollen die Recherche und Präsentation von Kartenbeständen über verschiedene Such- und Filterkomponenten, per Zeitstrahl-Navigation, Altkarten-Darstellung mit Overlay sowie einer Trefferliste mit Kartenvorschau. Der Zugriff auf ein erweitertes Metadatenset, ein hochauflösendes Zoomtool und die Möglichkeit zum Download von Daten der Georeferenzierung runden den Dienst ab. Als Frameworks kommen TYPO3 und OpenLayers zum Einsatz, als Backend wird ein Solr-Server eingesetzt.
Discovery-Systeme
GBV-Zentral; Suchmaschinen Hosting; Discovery-Service
BibSearch: der Discovery Service der UB Weimar (Kerstin Bauer, Frank Simon-Ritz und Heidi Traeger, UB Weimar)
Lokale Bibliothekssysteme
Projektbeteiligungen
Neues DFG-Projekt gestartet: *metrics – MEasuring The Reliability and Perceptions of Indicators for Interactions with sCientific ProductS (Michael Kusche, VZG Göttingen)
Kurzmitteilungen
Das DFG-Projekt LaZAR (Webplattform für die Bearbeitung, Publikation und Langzeitarchivierung der regionalwissenschaftlichen Forschungsdaten), einem Kooperationsprojekt vom Institut für Slawistik und Kaukasusstudien der Universität Jena, der TIB und der VZG wurde nach erfolgreicher Evaluation der 1. Projektphase um weitere 2 Jahre verlängert.
HeBIScocktail Ausg. 2017-2
http://www.hebis.de/de/1cocktail/cocktail_index2008.php?ausgabe=2017-2
Aus dem Inhalt:
30 Jahre HeBIS-KAT - Datenbank mit Perspektive
Neues HeBIS-Verbundmitglied: Fritz-Bauer-Institut Frankfurt/Main
HeBIS auf dem Bibliothekartag 2017
Aus dem Inhalt:
30 Jahre HeBIS-KAT - Datenbank mit Perspektive
Neues HeBIS-Verbundmitglied: Fritz-Bauer-Institut Frankfurt/Main
HeBIS auf dem Bibliothekartag 2017
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