Follower

Montag, 20. Juni 2016

Europäische Museen im Netz

Faces of Europe ist eine virtuelle Ausstellung der europäischen digitalen Bibliothek Europeana Collections: "Europe’s art heritage is vast and varied. But while most art lovers are familiar with artists such as Rembrandt or Munch, how much is known about Danish impressionism or Bohemian Gothic? Or the women who made a living from painting in the 16th and 17th centuries?".

Die Ausstellung ist in acht Abteilungen untergliedert: Introduction; Divinity and Discovery (sakrale Kunst aus Museen in Paris, Berlin, Mailand, Prag usw.; Baroque and Enlightenment (Kunst des Barock und der Aufklärung aus den Derby Museums/UK, Malta, dem Rijksmuseum Amsterdam, dem Prado in Madrid usw.); Revolution and War (Gemälde aus dem Louvre, dem Prado, dem Nationalmuseum in Warschau und dem Lettischen Nationalmuseum); The Inspiration of Nature (Bilder aus Bratislava, Ljubljana, Budapest, Zagreb); Academic Art and New Directions (Bilder aus Belgien und Litauen); Painting Modern Lives (Gemälde aus Paris, Oslo, Helsinki, Göteborg und Wien); Challenging Beauty and Truth (Gemälde aus Luxemburg, Bukarest, Dublin, Zypern und Tartu/Estland).

Umsatz mit E-Books in den USA sinkt 2015 gegenüber dem Vorjahr deutlich

"Im vergangenen Jahr ist in den USA der Umsatz mit E-Books gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Die Codex Group hat im April in einer Verbraucherumfrage nach den Gründen gefragt, wie das Branchenmagazin 'Publishers Weekly' berichtet. Als eine Ursache wird eine 'Digitale Ermüdung' bei den US-Lesern ausgemacht....[weiter] http://www.boersenblatt.net/artikel-konsumentenstudie_zum_leseverhalten.1170250.html

Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften online

Die Digitalisierung hat zu einem tiefgreifenden Umbruch in den Geisteswissenschaften geführt und ein ganz neues Fachgebiet, die sogenannten Digital Humanities, hervorgebracht. Nun gibt es erstmals im deutschsprachigen Raum eine Open-Access-Publikation, die sich ausschließlich diesem rasant wachsenden Forschungsfeld widmet: Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) ist letzten Freitag (am 17.06.2016) unter der Internetadresse http://www.zfdg.de an den Start gegangen. Damit ist das E-Journal nach einer einjährigen Open-Beta-Phase, in der ein Sonderband zum Thema „Grenzen und Möglichkeiten der Digital Humanities“ publiziert wurde, jetzt mit seinem vollen Angebot online.

Herausgegeben wird die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften vom Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) in Zusammenarbeit mit dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd). Die redaktionelle Leitung hat die Literaturwissenschaftlerin Constanze Baum (Forschungsverbund MWW/Wolfenbüttel).

Das Open-Access-Journal, das ausschließlich online erscheint, bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Forschungsgruppen die Möglichkeit, ihre Fragestellungen und Projekte im Kontext der Digital Humanities kostenfrei zu präsentieren und zu diskutieren. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Beiträge, die die kulturelle Überlieferung, wie sie durch die einzigartigen Bestände der Bibliotheken und Archive in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel repräsentiert wird, zum Ausgangspunkt von Forschungsfragen nehmen.

Im Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) haben sich im Herbst 2013 das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel zusammengeschlossen. Ziel von MWW ist es, die Sammlungen dieser drei Einrichtungen national wie international noch stärker in den Fokus von Wissenschaft und Öffentlichkeit zu rücken und dadurch der geisteswissenschaftlichen Forschung zukunftsweisende Impulse zu geben. Dazu wird insbesondere die Bereitstellung einer virtuellen Forschungsumgebung beitragen.

via https://idw-online.de/de/news654599

IFLA Green Library Award 2016

Erstmals wurde für 2016 der IFLA Green Library Award 2016 vergeben. Die Auszeichnung wird von de Gruyter/Saur gesponsort. Die Gewinner sind auf der Webseite von ENSULIB, der Environmental Sustainability and Libraries Special Interest Group der IFLA, dokumentiert. Dort findet sich auch die offizielle Pressemitteilung: http://www.ifla.org/node/10478.

Die "TOP TEN" unter den zahlreichen Bewerbungen - darunter auch die deutsche Bewerbung aus der Stadtbibliothek Bad Oldesloe - werden demnächst sämtlich dort vorgestellt. Mehr von ENSULIB ist auf Facebook unter https://www.facebook.com/ensulib/ zu finden.

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg58349.html

Online-Verzeichnis aller Hochschulbuchhandlungen

Die Vertriebskooperation forum independent hat in Zusammenarbeit mit Publishing Future ein neues Portal für Hochschulsortimente aufgebaut: Die Website http://www.uni-buchhandlung.de verzeichnet alle Uni-, Campus- und Fachbuchhandlungen an deutschen Hochschulstandorten.

Präsentationen der 4. DGI-Konferenz in Frankfurt/Main sind online

Vom 19.-20. Mai 2016 fand im Tagungszentrum Alte Mainzergasse in Frankfurt am Main die 4. DGI-Konferenz "Erfahrung reloaded – Vom Mundaneum zum Web of Everything" statt. Die meisten der Präsentationen, die auf der Konferenz vorgestellt wurden, sind online abrufbar (http://dgi-info.de/events/dgi-konferenz-erfahrung-reloaded-vom-mundaneum-zum-web-of-everything/).

Freitag, 17. Juni 2016

Urteil zu VG Wort hat für die Zeitungsakademie Folgen

Betroffen vom VG-Wort-Urteil ist beim BDZV (= Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger) die Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV). Wegen der weiterhin ausbleibenden Ausschüttung der Reprogelder an die Verlegerverbände auf Bundes- und Länderebene stellt die gemeinsam getragene ABZV nach 27 Jahren ihre Arbeit ein. Durch das Urteil des Bundesgerichtshofs hat die Akademie ihre finanzielle Grundlage verloren. Das Bildungswerk war Ende der achtziger Jahre gegründet worden, nachdem sich die Verlegerorganisationen gegenüber den ausschüttenden Verwertungsgesellschaften verpflichtet hatten, die Zuwendungen ausschließlich für Zwecke der journalistischen Bildung zu verwenden. Alle nach dem 05.Juli geplanten Aus- und Weiterbildungen sind abgesagt worden. Wie die ABZV dazu mitteilt, haben an den Volontärkursen und Weiterbildungsseminaren seit 1989 rund 20.000 Journalistinnen und Journalisten teilgenommen.