Follower

Donnerstag, 6. März 2014

Neuer Sammelband anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Abteilung Forschung und Entwicklung der SUB Göttingen

Neuroth, Heike; Lossau, Norbert; Rapp, Andrea (Hrsg.). Evolution der Informationsinfrastruktur – Kooperation zwischen Bibliothek und Wissenschaft. Glückstadt: Vwh-Verlag 2013 (in Zusammenarbeit mit dem Universitätsverlag Göttingen).

Der Sammelband ist anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Abteilung Forschung und Entwicklung der SUB Göttingen erschienen. Auf rund 360 Seiten beschäftigen sich 19 Artikel mit der Rolle von Informationsinfrastrukturen für das Wissenschaftssystem und eine zukunftsfähige Forschung. Dabei stellen sie anhand von Forschungsprojekten neue digitale Technologien und Dienste vor und diskutieren die Bedeutung von Lehre und Qualifizierung im digitalen Zeitalter. Kernstück des Bandes ist der Diskurs über die Rolle von wissenschaftlichen Bibliotheken als Schnittstelle zwischen digitaler Infrastruktur und geistes- und naturwissenschaftlicher Forschung. Die digitale Open-Access-Fassung ist für nicht-kommerzielle Zwecke im Internet erhältlich (http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2013/Neuroth_Festschrift.pdf).

FIZ Karlsruhe und DeepDyve Inc. ermöglichen Ausleihe von Online-Artikeln


Das FIZ Karlsruhe — Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und DeepDyve Inc., ein  Online-Dokumenten-Verleih für wissenschaftliche Artikel aus Forschung und Lehre, haben vereinbart, den Kunden von FIZ AutoDoc das Ausleihen von wissenschaftlichen Online-Artikeln zu ermöglichen. FIZ Karlsruhe hat den Verleih von wissenschaftlichen Artikeln über DeepDyve seit März 2014 in FIZ AutoDoc als neues Feature integriert. Zusätzlich zur Bestellung von wissenschaftlichen Publikationen als Volltext-PDFs können Kunden die Artikel von DeepDyve zu günstigeren Preisen „mieten“. Die Artikel können für 30 Tage ausgeliehen werden und in dieser Zeit mehrfach über einen Browser angezeigt, jedoch nicht gedruckt oder bearbeitet werden. Dies stellt sicher, dass keine Urheberrechte verletzt werden. Der Zugang zu DeepDyve erfolgt über das normale (kostenpflichtige) FIZ AutoDoc-Login. Mit über 10 Mio. verfügbaren Artikeln aus circa 10.000 Zeitschriften, deren Qualitätssicherung nach dem Peer-Reviewing-Verfahren erfolgt, bietet DeepDyve durch seine Zusammenarbeit mit führenden akademischen Verlagshäusern wie Reed Elsevier, Springer Science+Business Media und John Wiley & Sons eine umfassende Sammlung an wissenschaftlich relevanten, ausleihbaren Dokumenten.

Dienstag, 4. März 2014

Heimatjahrbücher des Landkreises Mayen-Koblenz in DILIBRI



In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mayen-Koblenz wurden die Jahrgänge
1982 bis 1992 des Heimatjahrbuchs
nun als Digitalisate im Portal dilibri
bereitgestellt. In den digitalisierten Bänden des Heimatjahrbuchs kann
geblättert und gelesen werden. Es ist auch möglich, einzelne Jahrgänge als PDF-Dateien herunterzuladen oder nach Stichworten zu suchen. Das rheinland-pfälzische Digitalisierungsportal stellt landeskundliche Werke zu Rheinland-Pfalz als frei zugängliche Digitalisate auf seiner Internet-Plattform zur Verfügung. So bietet "dilibri Rheinland-Pfalz" nicht zuletzt dank der Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mayen-Koblenz, regionalen Vereinen wie z.B. Eifelverein und anderen Institutionen einen Zugang zum klassischen Wissensspeicher des alten Buches und damit zur Geschichte und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz. "dilibri Rheinland-Pfalz" wird in Zusammenarbeit mit der UB Trier, den Stadtbibliotheken Koblenz, Mainz, Trier und Worms sowie der Bibliothek des Priesterseminars Trier vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz angeboten. Aktuell stehen 835.000 Scans zur Verfügung.

Literaturdatenbank DBLP der Uni Trier wächst weiter

Die Literaturdatenbank der Informatik DBLP an der Universität Trier wächst weiter. Im Januar 2014 haben die Einträge der Online-Datenbank die 2,5-Millionen-Marke geknackt. In der Datenbank sind alle wichtigen wissenschaftlichen Publikationen aufgenommen und verlinkt, die zur Informatik erschienen sind. Die digitale
Bibliothek, deren Anfänge bis 1993 zurückreichen, verzeichnet mehr als eine Million Zugriffe aus aller Welt (http://dblp.uni-trier.de/).

Neuer Rahmenvertrag zur Betreiberabgabe



Die Rechtskommission im Deutschen Bibliotheksverband hat mitgeteilt, dass seit dem 01.01.2014 ein neuer Rahmenvertrag zur Betreiberabgabe nach § 54c UrhG gilt. Bund und Länder haben den bisherigen Rahmenvertrag über die Zahlung einer pauschalen Vergütung gekündigt und einen neuen Vertrag geschlossen, dem jede Hochschule oder Bibliothek ausdrücklich beitreten muss, wenn sie selbst Kopiergeräte betreibt. Die Vergütung ist nur für solche Geräte zu entrichten, die Eigentum der Bibliothek sind und für eine öffentliche Nutzung selbst betrieben werden. Der Beitritt erfolgt durch Anmeldung bei der VG Wort. Weitere Infos stehen unter http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/vereinbarungen/2014_v2_Info_Betreiberabgabe_f%C3%BCr_Kopierger%C3%A4te.pdf bereit.

ZBW mit neuer Website

Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW)  hat ihre Website einem gründlichen Facelifting unterzogen.Das Ergebnis kann unter http://www.zbw.eu/de/ betrachtet werden.

"Humboldt-UB"-App

Seit einigen Wochen informiert die UB der Humboldt-Universität auch mit einer iPad-App zu ihrer Geschichte, zu ihren Standorten und zur Bibliothek von Jacob und Wilhelm Grimm und präsentiert zudem eine Reihe digitalisierter Texte. Die "Humboldt-UB"-App versteht sich als ein Modellprojekt, mit dem   ausprobiert werden soll, in welcher Weise UB-Informationen in einer App zur Verfügung gestellt werden können, dazu gehört auch eine Reihe von Recherchefunktionen - eine Version des Discovery-Systems PRIMUS für mobile Devices wird derzeit getestet und weiterentwickelt. Die "Humboldt-UB"-App steht im iTunes App-Store zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es wird daran gearbeitet, die App auch auf Android-Basis sowie für iPhone und mobile Windows-Versionen zur Verfügung zu stellen. Alle in der App zusammengefassten Informationen sind auch über die Webseite der UB zugänglich. Bisher erstellte  Digitalisate der UB finden sich auch auf digi-alt: Digitalisierungen der UB (http://digi-alt.ub.hu-berlin.de/viewer/).