Mittwoch, 20. Mai 2015

Provenienzforschung in Bayern gestärkt

Bayern will die Erforschung von Nazi-Raubgut verbessern und richtet aus diesem Grund einen Forschungsverbund ein. Die öffentlichen Stellen, die in hohem Maße mit Provenienzforschung befasst sind, sollen künftig vernetzt werden. Dazu sollen wichtige Aktenbestände aus den beteiligten Einrichtungen digital erschlossen werden. Über eine Plattform werden relevante Daten und Fakten für alle beteiligten Forscher zur Verfügung stehen. Mitglieder des Verbunds sollen u.a. das Bayerische Nationalmuseum, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Bayerische Staatsbibliothek sein. Der Freistaat Bayern ist in der Herkunftsforschung besonders gefragt, weil er einst das riesige Vermögen erbte, das von der NSDAP, Adolf Hitler und anderen Nazi-Größen geraubt wurde.

Keine Kommentare: