Die bereits heftig diskutierte Studie "Kompetenzen in der digitalen Welt: Konzepte und Entwicklungsperspektiven", die Birgit Eickelmann im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vorgelegt hat, kann von der Website der FES abgerufen werden. Die Studie analysiert die aktuellen Entwicklungen in den Bundesländern, bei digitalen Lehrmaterialien und in den Schulen.
Aus der Zusammenfassung:
"Für Deutschland konnten anhand der Befunde der international vergleichenden Schulleistungsstudie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) .... erhebliche Entwicklungsbedarfe festgestellt werden. Es konnte aufgezeigt werden, dass die weit verbreitete Annahme, alle Kinder und Jugendlichen verfügten als sogenannte Digital Natives über die in der digitalen Welt erforderlichen Kompetenzen, nicht zutrifft. So zeigte sich als Ergebnis der Studie neben einem insgesamt nur mittelmäßigen Abschneiden Deutschlands im internationalen Vergleich, dass 30 Prozent der Jugendlichen nicht einmal über grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit neuen Technologien und digitalen Informationen verfügen. Weiterhin konnte aufgezeigt werden, dass die ‚digitalen‘ Kompetenzen von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lagen deutlich nach unten abweichen .... Mit der vorliegenden Expertise wird mit Blick auf die Kompetenzen in der digitalen Welt nun eine erste Zwischenbilanz vorgelegt, die vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen sowohl Konzepte beschreibt, auf Erfolge hinweist als auch perspektivisch notwendige Entwicklungsperspektiven ausarbeitet. Dabei wird der Versuch unternommen, Einblicke in die aktuellen Strukturen der Förderung von Kompetenzen in der digitalen Welt auf verschiedenen Ebenen zu erfassen, erfolgreiche und erfolgversprechende Konzepte zu identifizieren sowie auf offene, bisher noch nicht oder nur ansatzweise beachtete Punkte und Herausforderungen hinzuweisen. Ziel ist es, auf diesem Wege aktuelle Maßnahmen einzuordnen und Schulen sowie der Bildungsadministration und Bildungspolitik zukunftsfähige Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen."
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Montag, 18. September 2017
Berliner Forschungsstelle "Entartete Kunst" weiter gesichert
Der Erhalt der Forschungsstelle "Entartete Kunst" an der Freien Universität (FU) Berlin ist gesichert. Die FU hat zugesagt, ab 2019 die Finanzierung zu übernehmen. Das Kulturstaatsministerium sorgt deshalb im kommenden Jahr nochmals für eine
Überbrückung. Die auf Initiative der Ferdinand-Möller-Stiftung
2003 gegründete Forschungsstelle geht den Untaten der NS-Kunstpolitik
nach. 2015 hatte die Stiftung ihre Finanzierung eingestellt, der Bund
sprang vorübergehend ein.
Can Dündar über die Türkei
Der Sieger des Duells Merkel vs. Schulz heißt Erdogan. Wenn Europa sich
jetzt von der Türkei abwendet, nimmt es die Renaissance dunkler Mächte
billigend in Kauf. Will es das?...[mehr] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/rede-von-can-duendar-zur-tuerkei-das-land-leidet-15196732.html
(ungekürzte Eröffnungsrede, die der türkische Journalist Can Dündar am 14.09.2017 auf dem „M100 Sanssouci Colloquium“ gehalten hat)
(ungekürzte Eröffnungsrede, die der türkische Journalist Can Dündar am 14.09.2017 auf dem „M100 Sanssouci Colloquium“ gehalten hat)
Fachportal Pädagogik für Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik erfindet sich neu
Das Fachportal Pädagogik präsentiert sich mit einem neuen
Internetauftritt. Die Angebote für Forscherinnen und Forscher, die
sich mit Bildung befassen, sind jetzt in drei Bereiche unterteilt:
Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Die NutzerInnen profitieren außerdem von einer für alle Endgeräte optimierten
und barrierefreien Darstellung, einer übergreifenden Suche und einer
bedarfsorientierten Navigation.
Im Bereich „Literatur“ stehen neben der FIS Bildung Literaturdatenbank mit mehr als 900.000 Nachweisen bildungsbezogener Fachliteratur weitere wissenschaftliche Datenbanken und -bestände für die Recherche zur Verfügung. Hohe Priorität hat dabei der Nachweis digitaler und insbesondere frei zugänglicher Publikationen. Sie werden unter anderem von dem Open-Access-Repositorium peDOCS bereitgestellt. Unter „Forschungsdaten“ weist das Fachportal Instrumente und Studien der Bildungsforschung nach, bereitet Informationen zum Datenmanagement auf und erläutert die Möglichkeiten, eigene Daten und Instrumente zur Nachnutzung bereitzustellen. Der Bereich „Forschungsinformation“ bietet Übersichten und Themendossiers, die die Forschungsplanung und den Forschungsprozess unterstützen.
Die NutzerInnen können jetzt parallel über alle Angebotsbereiche recherchieren. Sie erhalten auf diesem Weg sämtliche Ressourcen zu ihrem Thema im Überblick. Um spezielle Bedarfe an ausländischer Literatur kümmert sich im Fachportal der DFG-geförderte Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Der kostenfreie Dienst beschafft internationale Fachliteratur und Zeitschriften. Außerdem digitalisiert er auf Anfrage urheberrechtsfreie, gedruckte Quellen. Die neue Website ist ansprechender und nutzerfreundlicher gestaltet, verfügt über eine Struktur und Navigation, die sich an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer orientiert, und passt sich gezielt an das jeweilige Endgerät an.
via https://idw-online.de/de/news681094
Im Bereich „Literatur“ stehen neben der FIS Bildung Literaturdatenbank mit mehr als 900.000 Nachweisen bildungsbezogener Fachliteratur weitere wissenschaftliche Datenbanken und -bestände für die Recherche zur Verfügung. Hohe Priorität hat dabei der Nachweis digitaler und insbesondere frei zugänglicher Publikationen. Sie werden unter anderem von dem Open-Access-Repositorium peDOCS bereitgestellt. Unter „Forschungsdaten“ weist das Fachportal Instrumente und Studien der Bildungsforschung nach, bereitet Informationen zum Datenmanagement auf und erläutert die Möglichkeiten, eigene Daten und Instrumente zur Nachnutzung bereitzustellen. Der Bereich „Forschungsinformation“ bietet Übersichten und Themendossiers, die die Forschungsplanung und den Forschungsprozess unterstützen.
Die NutzerInnen können jetzt parallel über alle Angebotsbereiche recherchieren. Sie erhalten auf diesem Weg sämtliche Ressourcen zu ihrem Thema im Überblick. Um spezielle Bedarfe an ausländischer Literatur kümmert sich im Fachportal der DFG-geförderte Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Der kostenfreie Dienst beschafft internationale Fachliteratur und Zeitschriften. Außerdem digitalisiert er auf Anfrage urheberrechtsfreie, gedruckte Quellen. Die neue Website ist ansprechender und nutzerfreundlicher gestaltet, verfügt über eine Struktur und Navigation, die sich an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer orientiert, und passt sich gezielt an das jeweilige Endgerät an.
via https://idw-online.de/de/news681094
Shortlist zum Buchblog-Award
Für den ersten Buchblog-Award (#bubla17) stehen die 14 Nominierten der
Shortlist fest − sie erhielten die meisten Stimmen in einem
Publikums-Voting. Die Sieger-Blogs werden im Rahmen der Preisverleihung
auf der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober bekannt gegeben.... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-shortlist_zum_buchblog-award.1366592.html
Donnerstag, 14. September 2017
Reform des EU-Urheberrechts
Aufgrund der bedenklichen
Entwicklungen bei der Reform des EU-Urheberrechts im Bereich Open Access und
Open Science hat eine internationale Koalition unter der Federführung von SPARC Europe den Mitgliedern des Rechtsausschusses des EU-Parlaments einen Offenen
Brief zukommen lassen. In dem Schreiben fordert die Koalition die Rücknahme von
Vorschlägen, die den Zugang zu Forschung einschränken würden sowie die
Verbesserung der Vorschläge hinsichtlich Text und Datamining, Urheberrecht im
Rahmen von Lehrtätigkeiten, Erhaltung des Kulturerbes und Zugang zu Werken für
nicht-kommerzielle Zwecke.
Der Offene Brief steht unter https://docs.google.com/document/d/1uuQOQzKtjJiH9DLh5GJreuL4-mj3PyCGDu_lJFAzmWw/edit#heading=h.5z6k7n5et72d zum Abruf bereit.
Der Offene Brief steht unter https://docs.google.com/document/d/1uuQOQzKtjJiH9DLh5GJreuL4-mj3PyCGDu_lJFAzmWw/edit#heading=h.5z6k7n5et72d zum Abruf bereit.
Archivportal-D: Vom Projektantrag über den Auf- und Ausbau zum Regelbetrieb / Wiebke Hauschildt
Als im September 2014 das Archivportal-D als von der DFG gefördertes Teilprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek online ging [Anm.: Das im Internet unter https://www.archivportal-d.de/ frei zugängliche Portal ermöglicht eine umfassende und kostenlose Recherche in Deutschlands Archiven], war eines der großen Ziele der ersten Projektphase (2012-2015) erreicht: Es war ein Portal entwickelt worden, welches einen kostenlosen, spartenspezifischen Zugang zu den archivischen Erschließungsinformationen und digitalisiertem Archivgut der Deutschen Digitalen Bibliothek ermöglichte. ... [mehr] https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/ueber-uns/aktuelles/unser-archivportal-d-vom-projektantrag-ueber-den-auf-und-ausbau-zum-regelbetrieb
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