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Freitag, 24. März 2017
Aktualisiertes Kompendium zum Internetrecht
Das Institut für Medienrecht der Universität Münster hat sein
Kompendium zum Internetrecht grundlegend überarbeitet. Mitgewirkt hat
laut dem Herausgeber Prof. Dr. Thomas Hoeren auch eine externe
Studierendengruppe, die den Text komplett auf Mängel durchgeschaut hat. Ergänzt wurden 300 Urteile, 16 neue Gesetze und diverse Gesetzesinitiativen.
Facebook führt Anfechtungstool für Falschmeldungen ein
Ein Warndreieck markiert in den USA Facebookinhalte, die im Verdacht
stehen, Fake-News zu sein. Auch in Deutschland könnten die Faktenchecks
bald eingeführt werden.... [mehr] http://www.zeit.de/digital/internet/2017-03/fake-news-facebook-warnung-kennzeichnung-posts-netzwerk
Sprechender Sprachatlas von Niederbayern geht online
Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau
stellen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Die rund 6.000 Tondokumente aus 207 niederbayerischen und 22
tschechischen Orten wurden vom Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft
der Universität Passau im Rahmen verschiedener sprachgeographischer
Projekte über mehrere Jahre zusammengetragen und wissenschaftlich
ausgewertet. Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) integrierte die
Audiodateien in 32 digitale Karten, macht damit das Angebot
über die Bayerische Landesbibliothek Online (BLO) zugänglich und sichert darüber hinaus dessen Langzeitarchivierung.
Der Sprechende Sprachatlas von Bayern startete 2006 als erstes
Audioprojekt der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO). Das digitale
Angebot wird seither kontinuierlich fortentwickelt und um weitere
bayerische Regionen erweitert.
Hochschulbibliothek Heilbronn ist „Ausgezeichnete Bibliothek“
Die Hochschulbibliothek Heilbronn hat sich als erste HAW-Bibliothek
bundesweit erfolgreich auditieren lassen und wird als „Ausgezeichnete
Bibliothek“ zertifiziert. Das schnelle Wachstum der Hochschule, die Vergrößerung auf inzwischen
vier Standorte, der Wandel im Bibliothekswesen und die damit
einhergehenden neuen Aufgaben und Dienstleistungen hatten 2014 die
Bibliotheksleitung dazu bewogen, das Projekt „Ausgezeichnete
Bibliothek“ zu starten.
Mit Unterstützung des Instituts für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung in Bibliotheken und Hochschulen (IQO) der HdM Stuttgart unter Leitung von Frau Prof. Cornelia Vonhof setzte sich Bibliotheksleiter Michael Schanbacher mit seinem dreizehnköpfigen Team folgende Projektziele:
Mit Unterstützung des Instituts für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung in Bibliotheken und Hochschulen (IQO) der HdM Stuttgart unter Leitung von Frau Prof. Cornelia Vonhof setzte sich Bibliotheksleiter Michael Schanbacher mit seinem dreizehnköpfigen Team folgende Projektziele:
- Erhöhung der Zufriedenheit von Kunden, Mitarbeitern und Träger
- Weiterentwicklung der zeitgemäßen und zukunftsfähigen Bibliotheksorganisation
- Einführung eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements
Donnerstag, 23. März 2017
Bibliothekskampagne "Netzwerk Bibliothek"
Ein wichtiges Ziel der bundesweiten
Bibliothekskampagne „Netzwerk Bibliothek“ liegt darin, die digitalen Angebote
und Bildungsprojekte von Bibliotheken in Deutschland sichtbarer zu machen
und auf diese Weise das Image von Bibliotheken in der breiten Öffentlichkeit zu
modernisieren. Ein guter Schritt auf diesem Weg ist nach bald
dreijähriger Kampagnenarbeit getan: Mehr als 1000 Bibliotheken haben sich mit
ihren digitalen Angeboten bereits auf der Website von „Netzwerk Bibliothek“
eingetragen. Das sind die Vorteile:
- Jede Bibliothek, die sich einträgt, wird auf der
Deutschlandkarte für ihre Nutzer such- und auffindbar – als lilafarbener Punkt
mit digitalen Angeboten, als grüner Punkt bei einfachem Eintrag.
- Alle Punkte zusammen zeigen eindrucksvoll, was
Bibliotheken in Deutschland leisten.
- Eingetragene Bibliotheken erhalten auf „Netzwerk
Bibliothek“ immer auch eine eigene Seite als moderne und übersichtliche
Präsentationsfläche. Dort können Bibliothek sich selbst vorstellen, ihre
digitalen Angebote, Fotos und Eckdaten wie Öffnungszeiten usw. hinterlegen, und
ihre Nutzer können sich so leicht über Ihre Angebote informieren.
Und so kann man sich in das Netzwerk Bibliothek eintragen:
Und so kann man sich in das Netzwerk Bibliothek eintragen:
1. Besuchen Sie die Homepage von „Netzwerk Bibliothek“: https://netzwerk-bibliothek.de/de_DE/home 2. Rechts oben klicken Sie bitte auf „Für Bibliotheken“
3. Gehen Sie auf „Login/Registrieren“, um sich anzumelden oder neu zu
registrieren 4. Klicken Sie dann rechts oben auf „Angebote und Services
eintragen“ 5. Links oben erscheint ein Hilfstext mit weiterführenden Links 6.
Gehen Sie auf „cb-adress“ um Ihre Adresse einzutragen und ihre Angebote zu
spezifizieren 7. Nutzen Sie dafür bitte auch die bereitgestellte
„Kurzanleitung“.
NMC Horizon Report - 2017 Library Edition veröffentlicht
Am 23.03.2017 ist der Horizon Report - 2017 Library Edition
erschienen. Der renommierte englischsprachige Bericht stellt bereits zum
dritten Mal Trends, Technologien und Herausforderungen der kommenden fünf Jahre
für wissenschaftliche Bibliotheken vor (Download des Berichts http://cdn.nmc.org/media/2017-nmc-horizon-report-library-EN.pdf).
Musikhistorische Sammlung Jehle im Stauffenberg-Schloss in Lautlingen
Mein Interesse galt in erster Linie der Stauffenberg-Gedenkstätte, die sich im Schloss befindet: Die Ausstellung dokumentiert den Werdegang des Widerstandskämpfers Claus Schenk Graf von Stauffenberg, angefangen von seinen Jugendjahren, seiner Erziehung und Ausbildung, seiner Einstellung zum Nationalsozialismus bis hin zu seinem Wandel vom Befürworter zum entschiedenen Gegner der NS-Politik. Darüber hinaus wird auch die Rezeptionsgeschichte des Widerstands nach Kriegsende ausführlich beleuchtet. Neben den Ereignissen um den 20. Juli 1944 nimmt die Familiengeschichte der Stauffenbergs in der Ausstellung breiten Raum ein. Familienfotos, Briefe, Gedichte und verschiedene Objekte aus dem ehemaligen Schlosshaushalt illustrieren das Alltagsleben der Familie Stauffenberg im Lautlinger Schloss. Faszinierend war für mich vor allem, am Ort des "Geschehens" gewesen zu sein. Ich kann mir jetzt viel besser vorstellen, wie z.B die Gestapo durch das Tor in den Schlosshof fuhr und die Familie in Sippenhaft nahm. Auch die Objekte aus der Jugendzeit der Brüder Stauffenberg (wie die noch erhaltenen Ski) machen die Biographien von Claus, der noch am Abend des 20.07.1944 nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler im Hof des Bendlerblocks erschossen wurde, Berthold, der einen Monat nach seinem Bruder am 10.08.1944 in Plötzensee erhängt wurde, und Alexander ungemein anschaulich.
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| Schloss Stauffenberg in Albstadt-Lautlingen |
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| Fotos und Büsten von Claus, seinen Brüdern und seinem Vater |
Jetzt aber zur "Entdeckung", der Musikhistorischen Sammlung Jehle, die auf der Website von Albstadt vorgestellt wird (https://www.albstadt.de/Musikhistorische-Sammlung-Jehle):
"Die Musikhistorische Sammlung Jehle umfasst Streich- und Zupf-, Holz- und Blechblas- und vor allem Tasteninstrumente. Besonders schöne Stücke sind ein Cembalo des ausgehenden 17. Jahrhunderts, ein Hammerklavier (um 1780), das Mozarts Klavierbauer Johann Andreas Stein zugeschrieben wird, und ein repräsentativ gestalteter Schrankflügel aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Anhand der ausgestellten Instrumente können Besucher die Entwicklung des Klavierbaus lückenlos nachvollziehen. Im Dachgeschoß befindet sich die komplett eingerichtete Werkstatt des Geigenbauers Herbert Moritz Mönnig, der von 1934 bis 1975 im obersten Stock des Musikhauses Johannes Jehle in Ebingen gearbeitet hat. Zur Sammlung gehört eine umfangreiche Bibliothek: Noten, Liederbücher, Gesang-, Choral- und Messbücher (ab dem 16. Jahrhundert), Fachliteratur auf den Gebieten Musiktheorie, Musikgeschichte, Instrumentenbau, Instrumentenbauer , Firmengeschichte, zahlreiche Fachzeitschriften, Autographen (Kompositionen, Briefe etc.), außerdem eine umfangreiche Sammlung teils handkolorierter Bilder (ab etwa 1840). Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek."
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| Komplette Geigenbauer-Werkstatt von Herbert Moritz Mönnig |
Es gibt auch ein Bestandsverzeichnis, das bereits in der vierten Überarbeitung vorliegt (Stand: April 2015). In dem Verzeichnis sind nicht nur die historischen Musikinstrumente aufgelistet, sondern auch die umfangreichen Bibliotheksbestände. Überrascht hat mich u.a. die Vielfalt der Gesangbücher, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Das Bestandsverzeichnis kann unter https://www.albstadt.de/uploads/142996587858.11.pdf abgerufen werden.
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