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Freitag, 29. Januar 2016

Projekt Digitalisierung regionaler Zeitungen aus der Zeit des WK I in Hessen wird fortgesetzt

Nach Abschluss der ersten Projektphase, in der sieben HeBIS-Bibliotheken gemeinsam mit der HeBIS-Verbundzentrale eine Präsentation historischer Zeitungen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs in Angriff genommen haben (http://sammlungen.hebis.de/1914), konnten die Regionalzeitungen des Jahrgangs 1914 angeboten werden. Nun hat das Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen eine Weiterförderung des Projektes bewilligt. Aus den Jahrgängen 1915 bis 1917 werden sechs für die hessische Region jeweils bedeutende Zeitungen digitalisiert. Der Jahrgang 1918 wird vollständig digitalisiert. Das Projekt soll zu Beginn des Jahres 2017 abgeschlossen sein.

Weitere Infos stehen unter http://www.hebis.de/de/1ueber_uns/projekte/1914/1914_regionalzeitungen.php bereit (via HeBIScocktail Ausgabe 1-2016).

Neue Gütesiegel für Buchhandlungen

Nachdem im vergangenen Jahr erstmals 108 Buchhandlungen aus Deutschland mit dem Deutschen Buchhandlungspreis geehrt worden sind, geht die Auszeichnung nun in die zweite Runde. In diesem Jahr gibt es zusätzlich zu den bisherigen Kategorien, ein undotiertes Gütesiegel für Buchhandlungen mit einem Jahresumsatz über eine Million Euro...[weiter] http://www.boersenblatt.net/artikel-deutscher_buchhandelspreis_2016.1092234.html

Rechtsprechung im Internet

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat in Zusammenarbeit mit der juris GmbH den Bürgerinnen und Bürgern ausgewählte Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, der obersten Gerichtshöfe des Bundes sowie des Bundespatentgerichts ab dem Jahr 2010 kostenfrei zur Verfügung gestellt (http://www.rechtsprechung-im-internet.de/).

Die Zukunft der Bibliotheken

Die Bibliotheken in Deutschland stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, demografischer Wandel und Zuwanderung sind nur einige davon. Das klassische Buchangebot reicht längst nicht mehr aus, um weiterhin für alle aktiven wie potentiellen Nutzer attraktiv zu sein. Öffentliche Bibliotheken müssen ihr Angebot ständig um neue, insbesondere digitale Medienangebote erweitern. Um mehr über die Wünsche und Erwartungen von Nutzern und Nicht-Nutzern öffentlicher Bibliotheken zu erfahren, beauftragte die ekz.bibliotheksservice GmbH das Institut für Demoskopie Allensbach mit einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung zur Zukunft der Bibliotheken in Deutschland. Die Studie steht auf der Website des Allensbacher Instituts zum Abruf zur Verfügung.

Nachlass des Komponisten Theodor Kirchner digitalisiert

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule (MHL) Lübeck hat am 27.01.2016 den digitalisierten Nachlass des Komponisten Theodor Fürchtegott Kirchner präsentiert. Rund 9.000 Seiten aus der Sammlung des Instituts sind auf der Website unter http://www.brahms-institut.de/web/bihl_digital/kirchner.html verfügbar und geben Einblick in die Werkstatt des bedeutenden, weitgehend unbekannten Komponisten.

Theodor Fürchtegott Kirchner (1823–1903), Zeitgenosse und Freund von Johannes Brahms, gehörte zu den produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Neben einigen Liedern, einem Streichquartett und kleineren Kammermusikwerken widmete er mit über 1.000 Einzelstücken den größten Teil seines Schaffens dem Klavier. Rund 9.000 Einzelseiten aus seinem Nachlass wurden nun über ein Jahr lang bibliothekarisch erschlossen und digitalisiert.

Textbuch zum Reformationsjubiläum 2017 kostenfrei als E-Book

Disputationen: Reflexionen zum Reformationsjubiläum 2017. Hrsg. von Olaf Zimmermann und Theo Geissler. erw. und aktual. 2. Auflage 2015. 200 Seiten. ISBN 978-3-934868-29-8. Print = Euro 14,80 / E-Book = Euro 0,00.

als E-Book kostenlos verfügbar unter http://www.kulturrat.de/dokumente/buecher/apuk-10-neu.pdf

Mit Texten von: Petra Bahr, Heinrich Bedford-Strohm, Wolfgang Böhmer, André Brie, Tom Buhrow, Udo Dahmen, Stephan Dorgerloh, Markus Dröge, Torsten Ehrke, Volker Faigle, Kerstin Griese, Hermann Gröhe, Thies Gundlach, Dieter Georg Herbst, Wolfgang Huber, Margot Käßmann, Stephan J. Kramer, Michael Kretschmer, Cornelia Kulawik, Sabine Kunst, Hartmut Lehmann, Volker Leppin, Athina Lexutt, Arne Lietz, Hiltrud Lotze, Christoph Markschies, Reinhard Kardinal Marx, Christoph Matschie, Regine Möbius, Johann Michael Möller, Michael Müller, Bernd Neumann, Cornelia Pieper, Peter Reifenberg, Stefan Rhein, Georg Ruppelt, Stephan Schaede, Heinz Schilling, Carsten »Storch« Schmelzer, André Schmitz, Friedrich Schorlemmer, Irmgard Schwaetzer, Thomas Sternberg, Rupert Graf Strachwitz, Johannes Süßmann, Gabriele Schulz, Peter Tauber, Wolfgang Thierse, Ellen Ueberschär, Olaf Zimmermann und Stefan Zowislo.

Donnerstag, 28. Januar 2016

PUBLISSO vereint Open-Access-Veröffentlichungen der ZB MED

Bereits am 21.10.2015 präsentierte ZB MED - Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften sein neues Open-Access-Publikationsportal PUBLISSO. Das Portal vereint die Angebote von ZB MED im Bereich Digitales Publizieren und Open Access. WissenschaftlerInnen und informationswissenschaftlich Tätige finden unter der Domain http://www.publisso.de Informationen zur Publikation von Artikeln, Kongressbeiträgen, Videos, Büchern und Forschungsdaten. Außerdem ist ein umfassendes Beratungsangebot Teil der neuen Plattform.

Zu den Lebenswissenschaften zählen die Fachgebiete Medizin, Gesundheitswesen, Ernährung, Umwelt- und Agrarwissenschaften. Hauptziel der ZB MED ist es, Forschende und Studierende in diesen Disziplinen sowie MultiplikatorInnen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dazu bietet ZB MED Literatur und Fachinformation in digitaler und gedruckter Form vor Ort und über das semantikbasierte Suchportal LIVIVO an. Mit PUBLISSO steht ein eigenes Open-Access-Portal zur Verfügung. Zur dauerhaften Auffindbarkeit von Aufsätzen und Forschungsdaten vergibt es Digital Object Identifier (DOI) (via BIBLIOTHEKSDIENST 50. 2016. H.1.S.142-143).