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Montag, 31. August 2015

Buchpatenschaftsprogramm der WLB Stuttgart

Die Württembergische Landesbibliothek (WLB) Stuttgart hat - wie viele andere Bibliotheken auch - ein Patenschaftsprogramm für seltene Bücher, alte Drucke, Handschriften, Grafiken, Musikmaterialien und Dokumente der Zeitgeschichte gestartet. Die WLB stellt Auswahllisten auf ihrer Homepage bereit, aus denen Interessierte, denen der Erhalt des kulturellen und wissenschaftlichen Erbes ein Anliegen ist und die sich in der Lage sehen, abhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten einen Betrag zur Verfügung zu stellen, ein Objekt aussuchen können. Jedes durch die Hilfe des Paten gerettete Werk erhält ein Exlibris aus alterungs­beständigem Papier mit dem Namen des Sponsors. Der Name bleibt für immer mit diesem Werk und der Württembergischen Landesbibliothek verbunden.

Auf Wunsch wird der Name des Paten in einer allgemein zugänglichen Liste der Paten veröffentlicht (Patenverzeichnis). Der Pate erhält eine Einladung zum Jahresempfang der Direktion. Hier werden die durch Buchpaten geförderten Werke der Öffentlichkeit präsentiert. Auf Wunsch kann das mit der Hilfe des Paten wieder benutzbar gemachte Stück besichtigt werden. Die betreffenden Sammlungsleiter nehmen Kontakt mit den Buchpaten auf. Die WLB schickt dem Paten eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt. Spenden zur Förderung kultureller Zwecke sind steuerlich absetzbar.

Alles Wissenswerte zum Patenschaftsprogramm kann der Website der WLB Stuttgart entnommen werden.

MOOCs des Hasso-Plattner-Instituts boomen

Immer mehr Internetnutzer nehmen an kostenlosen Onlinekursen teil, um sich aktuelles universitäres Wissen zur Informationstechnologie anzueignen: Das Hasso-Plattner-Institut, Deutschlands Pionier im Bereich von „Massive Open Online Courses“ (MOOC), konnte jetzt die 200.000. Einschreibung auf seiner interaktiven Bildungsplattform https://open.HPI.de melden. Mehr als 95.000 Teilnehmende aus über 150 Ländern wurden dort seit September 2012 registriert.

OPUS 4: Neuer Teilnehmer des KOBV

Seit dem 01. August 2015 hat der KOBV eine neue OPUS-Partnerbibliothek: Die WHU - Otto Beisheim School of Management in Düsseldorf und Vallendar, hat sich für das Hosting des OPUS-Repositoriums im KOBV entschieden.

Das Hostingteam des KOBV betreut mittlerweile 37 OPUS-Instanzen und ist damit der größte Anbieter dieses Services deutschlandweit. Und die OPUS 4-Gemeinde wächst auch außerhalb des KOBVs: Anfang August sind dem KOBV insgesamt 75 Instanzen bekannt. Mehr Informationen dazu sind unter "OPUS 4-Referenzen" zu finden.

Projekt K2 - Das neue KOBV-Portal

Am 01. Juli 2015 ist die Version 1.4 des KOBV Portals unter http://portal.kobv.de für die Öffentlichkeit freigeschaltet worden. Mit diesem Release hat das neue KOBV-Portal auch eine mobile Version erhalten. Ein Schwerpunkt der Version 1.4 war die Freischaltung weiterer Ressourcen aus dem externen Index Primo Central. Es können jetzt neben frei verfügbaren Ressourcen auch lizenzpflichtige Online-Ressourcen (aus KOBV-Bibliotheken) gefunden werden.

Die Fernleihe von Zeitschriftenaufsätzen und Zeitungsartikeln ist nun ebenfalls möglich. Sie erfolgt über die bekannte Anmeldemaske der KOBV-Fernleihe.

Der Gemeinsame Verbündeindex (GVI), der die Bestände aller Bibliotheksverbünde in Deutschland zur verbundübergreifenden Recherche und Fernleihe zusammenfassen soll, ist im 2. Quartal des Jahres aufgebaut worden. Er wurde bereits in das Portal-Testsystem integriert (nach: KOBV-Newsletter Nr. 40 – Juli/August 2015).

KOBV-Newsletter Nr. 40 Juli/August 2015 erschienen

Der neue KOBV-Newsletter Nr. 40 Juli/August 2015 ist erschienen. Der Newsletter informiert alle zwei Monate über Neuigkeiten aus dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV).

In dieser Ausgabe sind folgende News enthalten: Allgemeines: Langzeitarchivierung und Forschungsdatenmanagement; Projekte und Kooperationen: Humanities Data Centre (HDC), Projekt K2 - Das neue KOBV-Portal, Servicestelle Digitalisierung (digiS) - Coding da Vinci, digiS-Förderprogramm 2016 - Ausschreibung; Hosting und Entwicklung: OPUS 4, Weiterentwicklung der Open-Source-Software; Events: Veranstaltungen: Forschungsdaten in Bibliotheken am 03. Juli 2015; Ankündigungen: digiS-Jahresveranstaltung, 16. Oktober 2015, digiS-Workshop Recht am 24.09.2015, ZIB.

Ein Gedankenexperiment zur Neuordnung des Urheberrechts - iRIGHTSinfo

Im „Berliner Gedankenexperiment zur Neuordnung des Urheberrechts“ hat sich eine kleine Gruppe von Experten verschiedenster Disziplinen ... dieser Aufgabe angenommen. Die Grundannahme für das Projekt lautete: Angenommen, wir leben in einer nicht allzu fernen Zukunft, in zirka 25 Jahren. Erstmals macht man sich Gedanken, wie ein Regelungsinstrument für den Schutz und die Verwendung kreativer Güter aussehen müsste. Wie müsste ein Regelwerk aussehen, das den vorhersehbaren Realitäten dieser Zeit gerecht wird und deren Anforderungen entspricht?

Im Ergebnis fordert das Berliner Gedankenexperiment zum Umdenken auf. Es enthält neue und neu gedachte alte Ansätze sowie Lösungsmodelle, mit denen sich die meisten der Probleme mit dem geltenden Urheberrecht vermeiden ließen.

Berliner Gedankenexperiment zur Neuordnung des Urheberrechts (PDF)

Freitag, 28. August 2015

Jahresbericht 2014 der DFG ist erschienen

Der Jahresbericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft bietet auf rund 300 Seiten einen Überblick über die Tätigkeits- und Förderschwerpunkte im Jahr 2014. In journalistisch aufbereiteten Beiträgen werden Projekte aus der Forschungs- und Infrastrukturförderung vorgestellt, die für die über 30.000 Vorhaben stehen, die im Berichtsjahr von der DFG mit insgesamt mehr als 2,8 Milliarden Euro gefördert wurden. Ein ausführlicher statistischer Teil präsentiert die wichtigsten Zahlen und Grafiken zum Förderhandeln der DFG. Der gesondert und ausschließlich in elektronischer Form vorliegende Berichtsteil „Programme und Projekte“ bietet eine Übersicht zu den bewilligten Fördermaßnahmen.

Der Jahresbericht wurde bereits am 02.07.2015 im Rahmen der Jahrespressekonferenz in Berlin vorgestellt.