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Montag, 6. November 2017
Wikimedia plant für die Zukunft
Mit einem neuen strategischen Plan will die Wikimedia Foundation die
Weichen für die Entwicklung der nächsten Jahre stellen. In dem nun vorgestellten Papier
stehen insbesonders zwei Motive im Vordergrund: Unter der Überschrift
"Wissen als Service" sollen neue Wege gesucht werden, wie Wissen
jenseits der strengen Enzyklopädie-Form aufbereitet werden kann. Unter
der Zielvorgabe "Wissens-Gerechtigkeit" sollen insbesondere Gruppen
gefördert werden, die bisher durch Machtstrukturen von der Teilhabe
ausgeschlossen waren.... [mehr] https://heise.de/-3879312
Donnerstag, 2. November 2017
Kitodo-Entwicklerleitfaden aktualisiert
Kitodo (bis 2016 Goobi) ist die verbreitetste quelloffene
Software zur Produktion und Präsentation von digitalen Objekten und wird im
Raum D-A-CH von rund 50 Bibliotheken und Archiven eingesetzt. Nun liegt der Leitfaden für Kitodo-Entwicklerinnen und Entwicklern in
erweiterter und aktualisierter Form vor:
https://www.kitodo.org/fileadmin/groups/kitodo/Dokumente/Kitodo-EntwicklerLeitfaden_2017-06.pdf
In dem Dokument sind die Grundsätze und Entwicklungsmethodik der kooperativen Softwareentwicklung in der Kitodo-Community beschrieben. Es umfasst die Coding Guidelines, in denen verbindliche Standards festgelegt sind, und stellt die in der Zusammenarbeit zu verwendenden Werkzeuge und Kommunikationsmittel vor.
Der Leitfaden wurde innerhalb der Community entwickelt und abgestimmt und bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins Kitodo. Key to digital objects e.V. bestätigt. Er wendet sich sowohl an individuelle Softwareentwickler, die selbst am Kitodo-Quellcode arbeiten, als auch an Entscheider, die bei der Erteilung von Entwicklungsaufträgen die Kompatibilität mit dem quelloffenen Community-Projekt Kitodo gewährleisten wollen.
Mit den klar formulierten Entwicklungsstandards und dem zentralen Release Management an der SLUB Dresden stellt die wachsende Anwender- und Entwicklergemeinschaft eine stimmige und anschlussfähige Weiterentwicklung und eine gleichbleibend hohe Code-Qualität der Software-Suite sicher.
In dem Dokument sind die Grundsätze und Entwicklungsmethodik der kooperativen Softwareentwicklung in der Kitodo-Community beschrieben. Es umfasst die Coding Guidelines, in denen verbindliche Standards festgelegt sind, und stellt die in der Zusammenarbeit zu verwendenden Werkzeuge und Kommunikationsmittel vor.
Der Leitfaden wurde innerhalb der Community entwickelt und abgestimmt und bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins Kitodo. Key to digital objects e.V. bestätigt. Er wendet sich sowohl an individuelle Softwareentwickler, die selbst am Kitodo-Quellcode arbeiten, als auch an Entscheider, die bei der Erteilung von Entwicklungsaufträgen die Kompatibilität mit dem quelloffenen Community-Projekt Kitodo gewährleisten wollen.
Mit den klar formulierten Entwicklungsstandards und dem zentralen Release Management an der SLUB Dresden stellt die wachsende Anwender- und Entwicklergemeinschaft eine stimmige und anschlussfähige Weiterentwicklung und eine gleichbleibend hohe Code-Qualität der Software-Suite sicher.
Weitere Informationen finden sich auf www.kitodo.org, Aktuelles auf https://twitter.com/kitodo_org und
den Quellcode auf https://github.com/Kitodo.
Projekt „Objekte im Netz“ der Universität Erlangen-Nürnberg und des Germanischen Nationalmuseums
Um die eigenen Sammlungen sichtbarer für Forschung und Öffentlichkeit zu machen, ihre Nutzbarkeit zu erhöhen und sie als Infrastruktur für Forschung und Lehre weiter auszubauen, entwickelt die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum (GNM) anhand von sieben FAU-Sammlungen eine gemeinsame Dokumentations- und Digitalisierungsstrategie. Ziel des Projektes ist es, die Bestände zu erfassen, digital zugänglich zu machen und zu vernetzen, mit dem Ziel, Forschung und Lehre in den Sammlungen noch weiter zu verbessern und die notwendige Diskussion über Nutzen und Herausforderungen der Digitalisierung in Sammlungen zu beschleunigen.
Mit dem Projekt „Objekte im Netz“, mit 553.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, wollen FAU und GNM eine Erschließungs- und Digitalisierungsstrategie sowie eine entsprechende Software-Lösung und Webauftritte für die Sammlungen der FAU entwickeln. Gerade das GNM bietet sich dafür als Partner an, da es als bedeutendes Forschungsmuseum im Bereich gängiger internationaler Dokumentationsstandards auf Expertenwissen zurückgreifen kann.
Die Sammlungen der FAU, die in dem Projekt erschlossen werden, sind die Graphische Sammlung der Universitätsbibliothek, die Medizinische Sammlung, die Paläontologische Sammlung, die Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung, die Schulgeschichtliche Sammlung sowie die Musikinstrumentensammlung. Letztere ist 2010 mit der Zusammenlegung der musikwissenschaftlichen Seminare an die Universität Würzburg übergegangen. Die FAU eignet sich für das Gemeinschaftsprojekt deshalb besonders gut, da die ausgewählten Sammlungen nicht nur unterschiedlich gut erschlossen sind, sondern sich in Bezug auf Materialität, Funktion und Herkunft stark unterscheiden.
via https://idw-online.de/de/news683645
Mit dem Projekt „Objekte im Netz“, mit 553.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, wollen FAU und GNM eine Erschließungs- und Digitalisierungsstrategie sowie eine entsprechende Software-Lösung und Webauftritte für die Sammlungen der FAU entwickeln. Gerade das GNM bietet sich dafür als Partner an, da es als bedeutendes Forschungsmuseum im Bereich gängiger internationaler Dokumentationsstandards auf Expertenwissen zurückgreifen kann.
Die Sammlungen der FAU, die in dem Projekt erschlossen werden, sind die Graphische Sammlung der Universitätsbibliothek, die Medizinische Sammlung, die Paläontologische Sammlung, die Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung, die Schulgeschichtliche Sammlung sowie die Musikinstrumentensammlung. Letztere ist 2010 mit der Zusammenlegung der musikwissenschaftlichen Seminare an die Universität Würzburg übergegangen. Die FAU eignet sich für das Gemeinschaftsprojekt deshalb besonders gut, da die ausgewählten Sammlungen nicht nur unterschiedlich gut erschlossen sind, sondern sich in Bezug auf Materialität, Funktion und Herkunft stark unterscheiden.
via https://idw-online.de/de/news683645
CIA Releases Nearly 470,000 Additional Files Recovered in May 2011 Raid on Usama Bin Ladin’s Compound
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat ein Archiv aus dem Besitz des getöteten Qaida-Chefs Osama bin Laden veröffentlicht. Das nun im Internet frei zugängliche Archiv enthält 470.000 Dateien mit schriftlichen Dokumenten und Videos.
“She tries to find a female way of being serious”
Martin Amis' less than glowing 1980 review of Joan Didion's now-canonical essay collection, The White Album
http://lithub.com/she-tries-to-find-a-female-way-of-being-serious/
A Howl Against Everything Which Kills the Spirit
On the anniversary of its publication, we look back at the 1956 New York Times article that first called attention to Ginsberg's then-controversial, now-iconic poem
http://lithub.com/a-howl-against-everything-which-kills-the-spirit/
Klassiker der Gothic Novel – Bram Stokers „Dracula“
Auch der berühmteste aller Vampire – Graf Dracula – liebte Bücher: Seine
„Freunde, die Bücher“ weckten in ihm den Wunsch, nach England zu reisen. Der
irische Schriftsteller Abraham „Bram“ Stoker, am 8. November 1847 in Dublin
geboren, verwob in seiner Schöpfung eines lebenden Toten Geschichte mit
Legenden aus Transsylvanien. Stoker schrieb „Dracula“ (1897) als Briefroman,
der die Erlebnisse der Figuren in Tagebucheinträgen, Telegrammen, Briefen,
Logbucheinträgen und Zeitungsartikeln zusammenfasst und damit der Fiktion Realismus verleiht.
Den Erfolg seines Werks erlebte Stoker nicht mehr, er starb 1912 verarmt in
London. 1922 drehte Friedrich Murnau „Nosferatu“ und geriet in einen
Urheberrechtsstreit mit Stokers Witwe, den Murnau verlor. Den Siegeszug der Figur
Dracula konnte aber nichts und niemand aufhalten. Mit einer Vielzahl von
Verfilmungen und Adaptionen gelangte sie zu Weltruhm – auch eine Form der
Unsterblichkeit. Eine Rezension aus der viktorianischen Zeit von 1897, die im Manchester Guardian erschien, macht deutlich, wie Zeitgenossen auf den Roman reagiert haben (http://lithub.com/an-1897-review-of-bram-stokers-dracula/).
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