http://www.bibliotheken-nrw.de/fileadmin/Dateien/Daten/ProLibris/170623_ProLibris-Inhaltsverz_Doppelseite.pdf
Aus dem Inhalt:
DENKANSTÖSSE
Der Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen - wo viel Licht ist, ist starker Schatten. S.52-54
ENTDECKUNGEN
Feldmann, Reinhard. "Schicht im Schacht - historische Bestände in der ULB Münster". S.86-90
Schmitz, Wolfgang. "Bibliotheksgesellschaft aus Köln besuchte die ewige Stadt". S.91-93
Kein Beitrag ist online frei im Volltext zugänglich.
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Dienstag, 4. Juli 2017
Woher Trump sein Wrestling-Video hat
Ein von US-Präsident Donald Trump über Twitter publiziertes Video sorgt
für Aufregung. Zu sehen ist ein Mann mit dem Kopf von Donald Trump der
auf einer Wrestling-Veranstaltung einen Mann mit CNN-Logo als Kopf
niederwirft und verprügelt. Es handelt sich um eine leicht abgeänderte
Version eines Videos, das ein Reddit-Nutzer vor einigen Tagen verbreitet
hatte. Eine Ur-Version des Videos stammt aus dem Jahr 2007, als Trump
an der Wrestling-Show „Battle of the Billionaires“ teilnahm (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/donald-trump-das-meme-zum-pruegelvideo-kommt-urspruenglich-von-reddit-nutzer-a-1155647.html).
Reform mit Ausnahme: Ein unnötiges Geschenk für Zeitungsverlage
Die jetzt beschlossene Reform am Urheberrecht soll Bildung und
Wissenschaft dienen, doch Zeitungs- und Zeitschriftenartikel wurden
dabei ohne triftigen Grund weitgehend ausgenommen. Das hat die Reform
beschädigt, kommentiert Céline Lalé.... [mehr] https://irights.info/artikel/kommentar-urhwissg-ausnahme-zeitungsartikel/28599
These beautiful books are actually podcasts
I’m head over heels in love with Seung Tae Oh’s
latest art project, a clever reimagination of popular podcasts as
physical objects. Currently pursuing his MA in product design at the Royal College of Art, Oh turned two podcasts into books, filling them with items that bring their episodes to life. ... [mehr] https://thenextweb.com/dd/2017/07/03/beautiful-books-actually-podcasts/
World War I: Film Series Explores the European View of the Conflict
When the Library began its work on “Echoes of the Great War: American Experiences of World War I,”
there was, as with all exhibitions, a question of scope. How could an
institution with a collection as comprehensive as the Library’s
determine a focus for a topic as vast as World War I? What would we
display, and what stories could we tell in a limited space? ... [mehr] http://blogs.loc.gov/loc/2017/07/world-war-i-film-series-explores-the-european-view-of-the-conflict/
Montag, 3. Juli 2017
Research Collection: die neue Publikationsplattform der ETH Zürich
Die Research Collection ist die neue
Publikationsplattform der ETH Zürich und beinhaltet den Forschungsoutput der
Hochschule. Sie dient den Mitarbeitenden der ETH Zürich als Single Point of
Access für die Dokumentation, Publikation und Archivierung ihrer
wissenschaftlichen Ergebnisse. Die Research Collection (http://www.research-collection.ethz.ch/) ist also gleichzeitig: - Publikationsverzeichnis, - Open
Access Repository und - Forschungsdaten-Repository.
Mitarbeitende der ETH Zürich, die in der Research Collection
publizieren, profitieren unter anderem von folgenden Features: - Automatischer Import neuer Publikationen aus Web of Science und Scopus, - Indexierung in Google Scholar, - Anzeige
der Copyright-Richtlinien von Zeitschriften.
Ein Überblick über sämtliche Funktionen ist auf der Website der ETH-Bibliothek unter http://www.library.ethz.ch/de/Dienstleistungen/Publizieren-registrieren-verwalten/Research-Collection erhältlich.
Bibliotheken begrüßen Urheberrechtsreform - dbv-Pressemitteilung vom 30.06.2017
Der Bundestag hat heute [Anm.: am 30.06.2017] eine grundlegende Reform der
urheberrechtlichen Regelungen für Forschung und Lehre verabschiedet. Damit wird
die dringend notwendige Rechtssicherheit für Lehrende, Studierende,
Universitäten und Bibliotheken geschaffen.
Das Gesetz strukturiert die gesetzlichen Schranken für
Bildung, Wissenschaft und Forschung grundlegend neu und wird von den
Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen und Bibliotheken einhellig begrüßt. Er
regelt deutlich klarer als bisher, welche urheberrechtlich geschützten Werke an
Universitäten und Bildungseinrichtungen erlaubnisfrei genutzt werden dürfen.
Bei den in der Praxis sehr wichtigen digitalen Semesterapparaten wird es keinen
Lizenzvorrang geben, so dass Dozenten nicht aufwändig prüfen müssen, ob ein
„angemessenes Lizenzangebot“ vorliegt.
Eine Reihe von Detailregelungen erlauben es den
Bibliotheken, künftig noch effizienter und nutzerfreundlicher zu arbeiten.
„Fernleihen und Kopienversand sind endlich in praktikabler Form lizenzfrei auch
per E-Mail möglich und nicht mehr nur ‚per Post oder Fax‘ wie es im alten
Gesetz hieß“, erläutert Petra Hätscher, Direktorin des Kommunikations-,
Informations-, Medienzentrums der Universität Konstanz und Mitglied im
Bundesvorstand des dbv. „Auch die immer wichtiger werdende Langzeitarchivierung
von digitalen Medien wurde auf die notwendige gesetzliche Grundlage gestellt.
Es ist jetzt erstmalig klar bestimmt, dass zum Bestand einer Bibliothek auch
die Medien gehören, die die Bibliothek lizenziert hat.“
Die Bibliotheken begrüßen ausdrücklich, dass die
zusätzlichen Rechte nicht einseitig zu Lasten der Autoren und Verlage
eingeräumt werden. Jede zusätzliche Nutzung wird den Urhebern angemessen über
Verwertungsgesellschaften vergütet, um ein für alle Beteiligten fairen
Ausgleich zu ermöglichen.
Bei aller grundsätzlichen Freude bedauern die
Bibliotheken aber auch, dass die Möglichkeiten der überregionalen
Literaturversorgung teilweise deutlich eingeschränkt werden. Ein
Dokumentenversand zu gewerblichen Zwecken ist künftig nur noch erlaubt, wenn es
eine passende Lizenz dafür gibt. Lehre aus und Forschung mit Tageszeitungen und
Publikumszeitschriften, zu denen es keine Lizenzangebote gibt, werden sogar
drastisch eingeschränkt: Ganze Artikel dürfen hier nicht mehr genutzt oder
verschickt werden. „Das dürfte insbesondere die Geschichts-, Sozial- und Medienwissenschaften sehr treffen“, erläutert
Armin Talke, Vorsitzender der Rechtskommission des Bibliotheksverbands.
„Die Reform ermöglicht, dass in Deutschland Bildung, Forschung, Lehre und Unterricht auch
zukünftig ihren gesicherten Platz in der modernen Wissensgesellschaft haben.
Wie bei jedem mühsam gefundenen Kompromiss hätten wir aber auch einige Punkte
aus unserer Perspektive gerne anders geregelt gesehen. Insgesamt jedoch gibt es
deutlich mehr Licht als Schatten“, so Barbara Lison, Bundesvorsitzende des
Deutschen Bibliotheksverbandes.
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