Follower

Montag, 22. Mai 2017

Eric W. Steinhauer in seinem Blog über die FAZ und das Urheberrecht

"Der offene Brief der FAZ, den sie praktischerweise in ihrer eigenen Zeitung und damit im Kanal ihrer eigenen Reichweite deutlich sichtbar platziert, ist inhatlich falsch und irreführend (Warum das so ist, kann man hier nachlesen). Das freilich kann nur erkennen, wer über solide urheberrechtliche Kenntnisse verfügt und die Reformdebatte der letzten Jahre aufmerksam begleitet hat. Das können nur wenige. Sehr wenige....." (aus dem Kapselschriftenblog vom 19.05.2017)

dbv fordert ein zeitgemäßes Urheberrecht für Bildung und Forschung - Pressemitteilung vom 19.05.2017

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/archive/2017/may/article/deutscher-bibliotheksverband-ev-dbv-fordert-energisch-ein-zeitgemaesses-urheberrecht-fuer-bildun.html

Gastbeitrag: Das neue Urheberrecht will die Marktwirtschaft aushebeln

Der Gesetzentwurf entzieht Verlagen und Autoren im Wissenschafts- und Bildungsbereich ihre exklusiven Nutzungsrechte. Es soll den Zugang zu Wissen erleichtern, schont aber am Ende nur die öffentlichen Haushalte zu Lasten der Urheber. Ein Kommentar von Jan Bernd Nordemann. ... [mehr] http://www.tagesspiegel.de/politik/gastbeitrag-das-neue-urheberrecht-will-die-marktwirtschaft-aushebeln/19825274.html

Abgeordnete streiten über Regierungsentwurf

Der Bundestag hat gestern Abend [Anm.: am Abend des 18.05.2017] in erster Lesung den Entwurf des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes beraten. Die Bundesregierung war zuvor den Änderungswünschen des Bundesrats, der eine abermalige Ausweitung der bereits geplanten Urheberrechtsausnahmen empfohlen hatte, weitgehend nicht gefolgt. ... [mehr] https://www.boersenblatt.net/artikel-urheberrechts-wissensgesellschafts-gesetz__erste_lesung_im_bundestag.1317649.html

Revolution bei VG Wort: Urheber bekommen, was ihnen zusteht

Die VG Wort hat das scheinbar Unmögliche vollbracht: Ihre Mitgliederversammlung hat mit den nötigen Mehrheiten einen neuen Verteilungsplan verabschiedet, der es ermöglicht, in Zukunft die Einnahmen aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen rechtskonform an die Urheber auszuschütten, ohne die Verleger vollständig auszuschließen. Die Urheber erhalten von 2017 an grundsätzlich dieses Geld in voller Höhe, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, ihren Verlegern Anteile davon abtreten zu wollen. Diese Abtretung erfolgt freiwillig, anonym und für jedes Werk einzeln. Sie kann auch wieder rückgängig gemacht werden. ... [mehr] http://uebermedien.de/16044/revolution-bei-vg-wort-urheber-bekommen-was-ihnen-zusteht/

Donnerstag, 18. Mai 2017

Prinzessin-von-Asturien-Preis für Hispanic Society of America

Die Hispanic Society of America mit Sitz in New York erhält in diesem Jahr den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis (Premios Princesa de Asturias) in der Sparte Internationale Zusammenarbeit. Die Gesellschaft spiele eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Kunst, Traditionen und Geschichte Spaniens und Portugals sowie aller Länder, in denen heute noch Spanisch und Portugiesisch gesprochen werde, teilte die Jury am 17.05.2017 zur Begründung mit. Die 1904 gegründete Institution umfasst heute ein Museum mit einer Sammlung unter anderem von Gemälden, Kunsthandwerk, Fotografien und Landkarten sowie eine Bibliothek mit mehr als 250.000 Büchern. Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Am 08.06.2017 wird der Preisträger in der Sparte Literatur verkündet.

UB Heidelberg stellt fünftausendste Publikation auf ART-Dok ein

Die UB Heidelberg hat Mitte Mai 2017 die fünftausendste Publikation auf ART-Dok, ihrer Publikationsplattform Kunstgeschichte, eingestellt. Es handelt sich dabei um die Schrift "Das Schöne in der Gesellschaft des Spektakels. Zu Warhols Lonesome Cowboys (1968)" von Regine Prange. 

ART-Dok, der Volltextserver von arthistoricum.net, wird von der UB Heidelberg im Rahmen ihres von der DFG geförderten Fachinformationsdienstes Kunst-Fotografie-Design bereitgestellt. Die Publikationsplattform bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sowohl Erst- als auch Zweitveröffentlichungen aus dem Fachbereich Kunstgeschichte kostenlos im Sinne des Open Access zu verbreiten.