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Mittwoch, 1. Juni 2016

b.i.t.online 2 / 2016

http://www.b-i-t-online.de/heft/2016-02-index.php

Aus dem Inhalt:

Berichte über den 6. Bibliothekskongress in Leipzig

FACHBEITRÄGE: Data Librarian: Das moderne Berufsbild / Henrike Hapke; „Auf dem Weg zur eigenen Suche” – Ein Tutorial zur Inbetriebnahme einer VuFind-Demoversion / Stefan Niesner; Suchmaschinenoptimierung für öffentliche Bibliotheken am Beispiel von Google / Daniela Ulbrich

GLOSSE: Vom „Starken”, der am „mächtigsten allein” ist, zum „Schweizer Heckenschützen”: Vor 75 Jahren verbot Hitler Schillers „Wilhelm Tell” / Erlesenes von Georg Ruppelt

NACHRICHTENBEITRÄGE: Open Access Reloaded / Sven Fund; Wie funktioniert Innovation in Bibliotheken?: Bericht über das Schweizer Forschungsprojekt Innovationsmonitor für Wissenschaftliche Bibliotheken / Rudolf Mumenthaler, Ekaterina Vardanyan und Marco Balocco; Bearbeitung von E-Journals in der Fernleihe mit MyBib eDoc®3.0: Erfahrungen an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen / Kerstin Helmkamp und Reinhard Harms; Politische Prominenz diskutiert über „Bibliotheken und Politik”: 31. August bis 3. September 2016: Kongress des Schweizer Bibliotheksverbandes BIS Luzern; Medientransportanlage für den Neubau der Freiburger Universitätsbibliothek; DGI-Konferenz 2016: Erfahrung reloaded – Vom Mundaneum zum Web of Everything frei

REPORTAGEN: „Wir müssen sehen, welche Chancen Bibliotheken bieten” / Roland Koch; Langzeitarchivierung von Forschungsdaten – Bericht von der nestor-School im Februar 2016 / Irina Chaplinskaya-Sobol und Hendrik Wesner; Move and Make”: Erfolgreicher Auftakt zum Jubiläumsjahr am Department Information der HAW Hamburg / Nicole Gageur

BIBLIOTHEKSRECHT: Urheberrechtsfragen der Onlinelehre: Bericht über den Urheberrechtstag am 28. Januar 2016 in Hannover / Oliver Hinte

Kurz notiert; Rezensionen.

Alle Beiträge stehen Open Access zur Verfügung.

obv sg newsletter 1/2016

Aktuelles aus dem Österreichischen Bibliothekenverbund (OBV) Newsletter 1/2016

Aus dem Inhalt:

Verbundtag an der Wirtschaftsuniversität Wien; Vier Monate Alma-Implementierung im OBV; Neues E-Book-Datenmodell; Neue Primo-Anwender; Retrokatalogisierung des Alten Katalogs (bis 1980) der Bibliothek der Arbeiterkammer Wien: ... ist im Januar 2016 nach vier Jahren abgeschlossen worden. Für die Nutzer ist somit auch die komplette historische Literatur (ab dem 18. Jahrhundert) der Bibliothek über den Online-Katalog des AK-Bibliothekssystems und des Österreichischen Bibliothekenverbundes zugänglich. Gesamtumfang des Projekts: 151.200 Karteikarten, davon 55.400 Verweiskarten; Drei neue Verbundmitglieder im OBV: die Bibliotheken der Diözesen St.Pölten, Salzburg, Linz; Retrodigitalisierung und Publikationsserver mit Visual Library; Bibliotheksporträt: UB der Wirtschaftsuniversität Wien.

Neue Funktionen bei adlr.link

Neue Funktionen sind im adlr.link-Portal (https://katalog.adlr.link/) freigeschaltet worden. Eine ausführliche Beschreibung der neuen Funktionen kann im Blog unter http://blog.adlr.link/update-neue-funktionen-bei-adlr-link/ abgerufen werden. Es handelt sich dabei um:

- Verfügbarkeitsabfrage für Bestandsliteratur: Für Bestandsliteratur kann mit einem Klick festgestellt werden, ob das gesuchte Buch auch im eigenen Bibliotheksverbund (und damit in der "Heimatbibliothek") bereits verfügbar ist.

- Anzeige von Fachdatenbanken: Eine Liste von lizenzierten und frei verfügbaren Fachdatenbanken wird direkt im adlr.link-Portal angezeigt. Mit Klick auf die jeweilige Datenbank kann diese unkompliziert für die eigenen Zwecke genutzt werden.

- Liste aller Print-Neuerscheinungen: Über das Portal kann man sich eine eigene Liste aller Neuerscheinungen bei adlr.link anzeigen lassen und gezielt in dieser suchen. Außerdem werden in Kürze diese Datensätze mit ausführlichen Inhaltsangaben ergänzt.

Weiterhin ist die Liste der verfügbaren Heimatbibliotheken aktualisiert und erweitert worden. Alle neuen Dienstleistungen können nur genutzt werden, wenn man ein registrierter Nutzer von adlr.link ist.

Neuerung in der GW-Datenbank: Exemplarzahlen

Mit dem Update der GW(= Gesamtkatalog der Wiegendrucke)-Datenbank am 31.05.2016 wurde eine Neuerung eingeführt: ein automatisierter Exemplarzähler. Am Ende jedes Datenbankeintrags (unter der Exemplarliste) findet sich nun eine formalisierte Angabe folgender Art: „Gesamtüberlieferung: 1166 Exemplare/Fragmente in öffentlichen Einrichtungen“ (http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M40784.htm - vulgo „Schedelchronik“). Mitgezählt sind auch alle institutionellen Exemplare, die als verloren/verschollen/verkauft/unsicher/ehemals gekennzeichnet sind, nicht jedoch Exemplarnachweise aus Handel und Privatbesitz.

Die Anzahl der GW-Einträge mit Links zu Online-Digitalisaten beläuft sich auf 15.339 (Stand: 31.05.2016).

Jahresbericht 2015 der DNB

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) 2015 ist erschienen. Von den Bereichen Erwerbung, Erschließung, Benutzung und Bestandserhaltung bis zur zentralen Rolle von Metadaten fasst er wichtige Themen und Projekte, Entwicklungen und Fakten des vergangenen Jahres zusammen. Die Einführung des neuen Standards RDA, das deutsch-israelische Kooperationsprojekt zur Digitalisierung von Kulturgütern und die Arbeit des Deutschen Musikarchivs zählen zu den Schwerpunktthemen. Darüber hinaus gibt es eine Rückschau auf die fachlichen und kulturellen Aktivitäten, auf die Veranstaltungen und Publikationen der DNB und nicht zuletzt auf die herausragenden Erwerbungen für die Sondersammlungen.

Kriegsalben eines Offiziers im Ersten Weltkrieg neu auf historicum.net

Ein Enkel Julius von Bernuths übergab 2015 dem Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek insgesamt sechs Fotoalben. Die Fotos zeigen den Alltag der Kriegszeit sowohl aus militärischer als auch aus ziviler Perspektive. Die Alben wurden an der Bayerischen Staatsbibliothek vollständig digitalisiert und erschlossen und sind nun im Rahmen der Themenbibliothek Erster Weltkrieg und Novemberrevolution über das Portal historicum.net erstmals öffentlich zugänglich (https://www.historicum.net/de/themen/erster-weltkrieg/quellen/kriegsalben-j-von-bernuth/). Darüber hinaus stehen die den Fotoalben beiliegenden Beschreibungen der Fotografien als Volltext zur Verfügung. Die Beschreibungen wurden vollständig transkribiert, die Ortsnamen georeferenziert und auf den Wikimedia-Toolserver (GeoHack) verlinkt.