Follower

Donnerstag, 6. November 2014

Mediendaten 2013/2014 für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz liegen aktualisiert vor

Die Mediendaten Südwest für die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind aktualisiert worden. Sie sind im WWW unter http://www.mediendaten.de/service/basisdaten-medien/ abrufbar. Ergänzend stehen (unter "Service") zur Verfügung: eine Literaturdatenbank mit rund 40.000 bibliographische Angaben zu einschlägigen deutsch- und englischsprachigen Monographien, Buchbeiträgen und vor allem Zeitschriftenartikeln aus den Bereichen Kommunikations- und Medienforschung, eine umfangreiche Sammlung von Medienlinks und ein Glossar mit einem Vokabular zur Medientechnik und -forschung.

Antiquariate in Berlin 2015

Der Landesverband Berlin-Brandenburg des Börsenvereins hat eine aktualisierte Ausgabe des Verzeichnisses "Antiquariate in Berlin" als PDF-Dokument vorgelegt (http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Antiquariatsverzeichnis_2014.pdf).

Die Wienbibliothek im Wiener Rathaus - Video

http://bibliothekarisch.de/blog/2014/11/06/stadtunbekannt-die-wienbibliothek-im-wiener-rathaus/

Mittwoch, 5. November 2014

Vorträge des 15. BSZ-Kolloquiums sind online

Das 15. BSZ-Kolloquium fand am 30.09.2014 in der Universität Stuttgart statt. Sämtliche Vorträge, die dort gehalten wurden, können auf der Website des BSZ in Folienform nachgelesen werden (http://www.bsz-bw.de/kolloquium/2014.html).

Forschungsprojekt der FH Potsdam visualisiert Bestände der Deutschen Digitalen Bibliothek

Im Rahmen eines Forschungsprojektes zwischen der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) wurden interaktive Visualisierungen entwickelt, die über sieben Millionen Kulturobjekte graphisch zusammenfassen. Die Deutsche Digitale Bibliothek ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern und Kommunen, das das kulturelle und wissenschaftliche Erbe Deutschlands in einem zentralen Web-Portal unter http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de zugänglich macht. Die neuen Visualisierungen sind ab sofort online verfügbar unter http://infovis.fh-potsdam.de/ddb.

Das Forschungsprojekt der FH Potsdam hatte zum Ziel, zeitgemäße Einblicke in den Bestand der Deutschen Digitalen Bibliothek zu entwickeln. Mit Hilfe von visuellen und interaktiven Ansichten wurden die Ausmaße des Bestandes sichtbar und greifbar gemacht. Im Gegensatz zu existierenden Suchoberflächen, die wenige Objekte in Form von Ergebnislisten präsentieren, machen die vorgestellten Ansichten die Streuung vieler Objekte entlang von Zeit, Ort, Thema, Person und anderen Dimensionen sichtbar.

Neue Version des Bibliothekswertrechners online

Der Bibliothekswertrechner des Bibliotheksportals ist ab sofort in einer aktualisierten Version verfügbar. Grundlage sind die dem Rechner zugrunde gelegten Daten für 2013.

Die Idee eines Bibliothekswertrechners kommt ursprünglich aus den USA. Er wurde von der Massachusetts Library Association erstellt und für das Internet von der Chelmsford Public Library angepasst. Der Rechner wird jährlich vom Bibliotheksportal an die Gegebenheiten der Bundesrepublik Deutschland angepasst. Mithilfe des Rechners können Interessierte ermitteln, wie viel sie ungefähr durch die Nutzung einer Bibliothek sparen (http://www.bibliotheksportal.de/service/kalkulator.html).

Lausitz - Land der Sorben

Das Sorbische Institut (http://www.serbski-institut.de/) in Bautzen, das seit 1992 eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in der privatrechtlichen Organisationsform eines eingetragenen Vereins ist, erforscht Sprache, Geschichte und Kultur der Sorben in der Ober- und Niederlausitz, sammelt und archiviert die dafür notwendigen Materialien, bereitet diese für die Forschung auf und macht sie darüber hinaus der Öffentlichkeit zugänglich. Die eigenen interdisziplinären Forschungen richten sich auf die aktuelle Situation, die Spezifik und den Vergleich kleiner Sprachen und Kulturen in Europa. Die Mitarbeiter wirken somit auf die sprachliche und kulturelle Praxis der Sorben in der Lausitz gezielt ein. Sie übernehmen auch Lehraufträge an Universitäten und Hochschulen und arbeiten mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Das Institut unterhält seit 1951 die Sorbische Zentralbibliothek (http://www.serbski-institut.de/cms/de/24/Bibliothek) , deren Bestand mittlerweile auf über 100.000 Bande angewachsen ist. Ein wichtiges Produkt des Sorbischen Instituts ist die früher im Fünfjahresrhythmus veröffentlichte, inzwischen im Internet als Datenbank zugangliche Sorbische Bibliographie (http://www.serbski-institut.de/cms/de/45/Sorbische-Bibliographie-), die sich in mehrfacher Hinsicht von den anderen Landes- und Regionalbibliographien unterscheidet. Da sie nicht nur die Lusatica, d. h. die Literatur über die von den Sorben besiedelten Gebiete der Ober- und Niederlausitz verzeichnet, sondern auch alle Sorabica, d. h. die irgendwo auf der Welt erschienenen Veröffentlichungen in sorbischer Sprache, ist sie zugleich so etwas wie die Nationalbibliographie der Sorben. Und drittens ist sie eine Fachbibliographie für die sorabistische Sprachwissenschaft als einem Zweig der Slawistik, da sie sich mit dem Altsorbischen, mit den aktuellen Schriftsprachen des Ober- und Niedersorbischen und mit den diversen mündlichen Dialektvarianten der Sprache beschäftigt (nach: Ludger Syré. „Zu Gast im Land der Sorben: Die Arbeitsgruppe Regionalbibliographie tagte 2014 in Bautzen“. BIBLIOTHEKSDIENST 48. 2014. H.10. S. 768–771).