Donnerstag, 21. Februar 2019

Veröffentlichung des DEAL-Wiley Vertrages vom 15.01.2019

Der DEAL-Vertrag mit Wiley („Publish and Read Agreement“) für die deutschen Wissenschaftseinrichtungen wurde im Publication Repository der Max-Planck-Gesellschaft  veröffentlicht (https://pure.mpg.de/pubman/faces/ViewItemOverviewPage.jsp?itemId=item_3027595).

Kein Schadenersatz für Künstlerin des "Mannheimer Lochs"

Die Rauminstallation "HHole" der Künstlerin Nathalie Braun Barends fiel vor einigen Jahren dem Kunsthallen-Neubau in Mannheim zum Opfer. Die Künstlerin klagte deswegen vor mehreren Gerichten jeweils erfolglos, auch am 21.02.2019 vor dem Bundesgerichtshof. Der BGH hat entschieden, dass in solchen Streitfällen abgewogen werden müsse, was stärker wiegt: Das Interesse des Künstlers am Erhalt seiner Kunst, oder das Interesse des Gebäudeinhabers, das Gebäude umbauen beziehungsweise anderweitig nutzen zu können. Je nach Abwägung kann es dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Es kommt also immer auf den Einzelfall an, etwa auch darauf, wie bedeutsam ein bestimmtes Kunstwerk ist.
Im konkreten Fall rund um das "Mannheimer Loch" bekam die Kunsthalle Mannheim recht. Das heißt: Sie durfte den Umbau vornehmen und die Installationen entfernen. Außerdem hat die Künstlerin keinen Anspruch auf Schadenersatz. Der Fall wird dennoch noch einmal an die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Karlsruhe, zurückverwiesen. Dort muss die Frage geklärt werden, ob der vertraglich vereinbarte Vergütungsanspruch verjährt ist oder nicht. 
Dennoch ist die Stadt Mannheim als Betreiberin der Kunsthalle nicht ganz zufrieden. Dass der BGH eine Interessenabwägung verlange, könne in der Praxis zu größeren Problemen führen, meinte der Leiter des Mannheimer Rechtsamts Thomas Drosdowski. Er sagte, gerade für eine Stadt wie Mannheim sei das "etwas misslich". Vor Jahren hatte die Künstlerin Nathalie Braun Barends in der Kunsthalle Mannheim mehrere Löcher in die Decken gebohrt, verteilt auf sieben Etagen ("HHole"). Das Ganze ergänzte sie mit einer Lichtinstallation ("PHaradise"). 2012 wurde das Gebäude der Kunsthalle aber renoviert, die Installationen wurden deshalb entfernt. Die Künstlerin verklagte daraufhin die Kunsthalle. Sie wollte erreichen, dass die Installationen inklusive Löcher wiederhergestellt werden. Falls nicht, forderte sie Schadenersatz in Höhe von rund 300.000 Euro. 
Die Installation "HHole" von Nathalie Braun Barends galt einst als Aushängeschild der Kunsthalle Mannheim. In einem Trakt des alten Kunsthallen-Gebäudes wirkte ihre "HHole"-Installation auf sieben Gebäudeebenen: Ein Werk aus Licht, Wasser, Erde und Gold, verbunden durch kreisrunde Öffnungen in den Geschossdecken und einen senkrechten Lichtstrahl, der über das Dach hinaus bis in die "unendlichen Weiten des Kosmos" reicht. Dem damaligen Kunsthallen-Direktor Rolf Lauter war das "Mannheimer Loch" so wichtig, dass er 2006 Zehntausende Euro für Feuerwachen ausgab. Die Deckenöffnungen durchlöcherten den Brandschutz - bis das bestellte Sicherheitsglas da war, musste zu den Öffnungszeiten ein Feuerwehrmann auf das "HHole" aufpassen. Der Gebäudeteil, in dem sich einmal die als "Mannheimer Loch" bekannt gewordene Arbeit "HHole" durch Öffnungen in den Decken über sämtliche Ebenen zog, ist inzwischen entkernt und offen bis unters Dach. Die Lichtinstallation "PHaradise" wurde bei einer Dachsanierung entfernt. Heute steht die Kunsthalle längst unter anderer Leitung, überhaupt ist nicht mehr viel, wie es einmal war. Der sanierungsbedürftige Mitzlaff-Bau ist einem spektakulären Neubau gewichen, mit Brücken, Treppen, Terrassen in lichtem Weiß, einem riesigen Glasdach und transparenter Außenhaut. Anfang Juni 2018 war große Neueröffnung. 

via SWR aktuell 21.02.2019

On David Foster Wallace’s Obsession With Failure / Ryan Lackey. In: Lit Hub February 21, 2019

Near the beginning of each term, I tell my writing students that they’re all going to fail. It’s a rhetorically charged claim; a few students giggle or snicker, clearly uncomfortable, and then everyone grows pretty silent. And then I tell them that I don’t really mean fail in the traditional, F-on-the-transcript-and-uncomfortable-calls-home sense (sometimes there’s more uneasy laughter here); I mean that writing is always the practice of failure. Most things that are valuable, worthwhile, or offer anything like real meaning are developed through long patterns of failure. I construct an x-and-y coordinate plane on the whiteboard and draw in a sweeping exponential curve that levels out right at the horizontal axis: the limit at Y = 0. And I say, look: this line will get closer and closer and closer to the axis over time, but it’s never going to get there. That, I claim, is what it’s like to learn to write.
My students who decide to stick around academia in some capacity post-graduation eventually realize, as I am, that living and working and studying in the academy is also a practice of failure. Rejection can be as frightening for a Ph.D applicant or article-writing professor as for a lovestruck student. It’s the middle of December as I write—application season, the season of submission. Hopeful undergrads- and grads-to-be are filling online forms’ blank fields, pressing SUBMIT, and bedding down into anxious hibernation for a few months.
Having filed my sixth and final application a few days ago, I write from the thicket of those feelings. And I’ve noticed that the well-meaning encouragements offered by friends, family, and beleaguered letter-of-recommendation writers echo the advice I give to my students, figuring failure as part of some long process: the necessary, though admittedly painful, antithesis of the personal dialectic. Hooray, goes the thinking, for personal growth, the fuel for which is failure, dry and ready to burn.
But I wonder if treating failure as the kindling for the future fire of success is to miss the point, to accede too readily to the gospel of growth and the bootstrappy forward-march-towards-progress narrative that fits too easily into the cultural paradigms that invent fictions like the welfare queen and tell my students to either major in STEM or starve. What happens when we think about failure as something else? Something meaningful and important, a thing-in-itself? ... [mehr] https://lithub.com/on-david-foster-wallaces-obsession-with-failure/

Kontroverse Einschätzungen über NS-Raubkunst bei Anhörung

Während einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien gaben Experten am 20.02.2019 in Berlin unterschiedliche Einschätzungen ab. Museen und Einrichtungen in Deutschland wird immer wieder vorgeworfen, die 1998 von mehr als 40 Staaten vereinbarte "Washingtoner Erklärung" zur NS-Raubkunst nur zögerlich umzusetzen. Darin sind Grundsätze über die Rückgabe von Objekten geregelt, die von Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Ziel der Vereinbarung ist, «faire und gerechte Lösungen» mit den Opfern des NS-Kunstraubs oder ihren Erben zu finden. Agnes Peresztegi von der Commission for Art Recovery in New York sprach davon, es gebe immer noch Tausende Objekte, die verdächtig seien. Die Fortschritte bei der Restitution seien nur Stückwerk. Sie forderte eine Erforschung auch jenseits der Museen und entsprechende Zugänge zu den Depots.
Aus Sicht von Gilbert Lupfer vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gibt es für die Nennung Tausender Objekte keine empirische Basis. Die Sensibilität für Restitutionen sei deutlich gewachsen. Museen und Einrichtungen seien noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Museen und Einrichtungen seien noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Das Zentrum habe 256 Projekte seit 2008 unterstützt, die zu eine Vielzahl von Restitutionen geführt hätten.
Wolf Tegethoff regte von Seiten der für Streitfälle zuständigen Kommission für die Rückgabe eine Umkehr der Beweislast an. So müsse etwa ein Museum nachweisen können, wo ein Objekt in seinen Beständen herkomme. Die geringe Zahl von bisher nur 15 Fällen bei der Kommission begründete Tegethoff mit entsprechend geringer Nachfrage. Die Kommission könne sich nur mit Fällen befassen, die ihr von beiden beteiligten Seiten vorgelegt würden.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) berichtete, allein aus den Beständen des Bundes seien seit 1998 etwa 5700 Objekte restituiert worden. Sie betonte die Verantwortung für Deutschland, Fälle von NS-Raubkunst weiter aufzuklären. Nach Angaben Grütters' hat der Bund in den vergangenen zehn Jahren 38 Millionen Euro in die Provenienzforschung gesteckt. In 2019 seien es zehn Millionen Euro. Grundlage für die Arbeit sei Transparenz als Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Anspruchstellern und Nachfahren. 

dpa  / Aktualisierung: 21. Februar 2019

Die Zahl möglicher NS-Raubkunst-Objekte in Beständen deutscher Museen bleibt umstritten. Während einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien gaben Experten am Mittwoch in Berlin unterschiedliche Einschätzungen ab.
Museen und Einrichtungen in Deutschland wird immer wieder vorgeworfen, die 1998 von mehr als 40 Staaten vereinbarte „Washingtoner Erklärung“ zur NS-Raubkunst nur zögerlich umzusetzen. Darin sind Grundsätze über die Rückgabe von Objekten geregelt, die von Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Ziel der Vereinbarung ist, „faire und gerechte Lösungen“ mit den Opfern des NS-Kunstraubs oder ihren Erben zu finden.
Agnes Peresztegi von der Commission for Art Recovery in New York sprach davon, es gebe immer noch Tausende Objekte, die verdächtig seien. Die Fortschritte bei der Rückgabe seien nur Stückwerk. Sie forderte eine Erforschung auch jenseits der Museen und entsprechende Zugänge zu den Depots. Es sei weder im deutschen Interesse noch im Interesse der Opfer und ihrer Nachfahren, wenn deutsche Museen solche Objekte behielten.
Aus Sicht von Gilbert Lupfer vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gibt es für die Nennung Tausender Objekte keine empirische Basis. Die Sensibilität für Restitutionen sei deutlich gewachsen. Museen und Einrichtungen seien noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Das Zentrum habe 256 Projekte seit 2008 unterstützt, die zu eine Vielzahl von Restitutionen geführt hätten.
Wolf Tegethoff regte von Seiten der für Streitfälle zuständigen Rückgabe-Kommission eine Umkehr der Beweislast an. So solle etwa ein Museum nachweisen können, wo ein Objekt in seinen Beständen herkomme. Die geringe Zahl von bisher nur 15 Fällen bei der Kommission begründete Tegethoff mit entsprechend geringer Nachfrage. Die Kommission könne sich nur mit Fällen befassen, die ihr von beiden beteiligten Seiten vorgelegt würden.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, allein aus den Beständen des Bundes seien seit 1998 etwa 5700 Objekte zurückgegeben worden. Sie betonte die Verantwortung für Deutschland, Fälle von NS-Raubkunst weiter aufzuklären. Nach Angaben Grütters' hat der Bund in den vergangenen zehn Jahren 38 Millionen Euro in die Provenienzforschung gesteckt. In 2019 seien es zehn Millionen Euro. Grundlage für die Arbeit sei Transparenz als Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Anspruchstellern und Nachfahren.
Die Zahl möglicher NS-Raubkunst-Objekte in Beständen deutscher Museen bleibt umstritten. Während einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien gaben Experten am Mittwoch in Berlin unterschiedliche Einschätzungen ab.
Museen und Einrichtungen in Deutschland wird immer wieder vorgeworfen, die 1998 von mehr als 40 Staaten vereinbarte „Washingtoner Erklärung“ zur NS-Raubkunst nur zögerlich umzusetzen. Darin sind Grundsätze über die Rückgabe von Objekten geregelt, die von Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Ziel der Vereinbarung ist, „faire und gerechte Lösungen“ mit den Opfern des NS-Kunstraubs oder ihren Erben zu finden.
Agnes Peresztegi von der Commission for Art Recovery in New York sprach davon, es gebe immer noch Tausende Objekte, die verdächtig seien. Die Fortschritte bei der Rückgabe seien nur Stückwerk. Sie forderte eine Erforschung auch jenseits der Museen und entsprechende Zugänge zu den Depots. Es sei weder im deutschen Interesse noch im Interesse der Opfer und ihrer Nachfahren, wenn deutsche Museen solche Objekte behielten.
Aus Sicht von Gilbert Lupfer vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gibt es für die Nennung Tausender Objekte keine empirische Basis. Die Sensibilität für Restitutionen sei deutlich gewachsen. Museen und Einrichtungen seien noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Das Zentrum habe 256 Projekte seit 2008 unterstützt, die zu eine Vielzahl von Restitutionen geführt hätten.
Wolf Tegethoff regte von Seiten der für Streitfälle zuständigen Rückgabe-Kommission eine Umkehr der Beweislast an. So solle etwa ein Museum nachweisen können, wo ein Objekt in seinen Beständen herkomme. Die geringe Zahl von bisher nur 15 Fällen bei der Kommission begründete Tegethoff mit entsprechend geringer Nachfrage. Die Kommission könne sich nur mit Fällen befassen, die ihr von beiden beteiligten Seiten vorgelegt würden.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, allein aus den Beständen des Bundes seien seit 1998 etwa 5700 Objekte zurückgegeben worden. Sie betonte die Verantwortung für Deutschland, Fälle von NS-Raubkunst weiter aufzuklären. Nach Angaben Grütters' hat der Bund in den vergangenen zehn Jahren 38 Millionen Euro in die Provenienzforschung gesteckt. In 2019 seien es zehn Millionen Euro. Grundlage für die Arbeit sei Transparenz als Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Anspruchstellern und Nachfahren.
Die Zahl möglicher NS-Raubkunst-Objekte in Beständen deutscher Museen bleibt umstritten. Während einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien gaben Experten am Mittwoch in Berlin unterschiedliche Einschätzungen ab.
Museen und Einrichtungen in Deutschland wird immer wieder vorgeworfen, die 1998 von mehr als 40 Staaten vereinbarte „Washingtoner Erklärung“ zur NS-Raubkunst nur zögerlich umzusetzen. Darin sind Grundsätze über die Rückgabe von Objekten geregelt, die von Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Ziel der Vereinbarung ist, „faire und gerechte Lösungen“ mit den Opfern des NS-Kunstraubs oder ihren Erben zu finden.
Agnes Peresztegi von der Commission for Art Recovery in New York sprach davon, es gebe immer noch Tausende Objekte, die verdächtig seien. Die Fortschritte bei der Rückgabe seien nur Stückwerk. Sie forderte eine Erforschung auch jenseits der Museen und entsprechende Zugänge zu den Depots. Es sei weder im deutschen Interesse noch im Interesse der Opfer und ihrer Nachfahren, wenn deutsche Museen solche Objekte behielten.
Aus Sicht von Gilbert Lupfer vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gibt es für die Nennung Tausender Objekte keine empirische Basis. Die Sensibilität für Restitutionen sei deutlich gewachsen. Museen und Einrichtungen seien noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Das Zentrum habe 256 Projekte seit 2008 unterstützt, die zu eine Vielzahl von Restitutionen geführt hätten.
Wolf Tegethoff regte von Seiten der für Streitfälle zuständigen Rückgabe-Kommission eine Umkehr der Beweislast an. So solle etwa ein Museum nachweisen können, wo ein Objekt in seinen Beständen herkomme. Die geringe Zahl von bisher nur 15 Fällen bei der Kommission begründete Tegethoff mit entsprechend geringer Nachfrage. Die Kommission könne sich nur mit Fällen befassen, die ihr von beiden beteiligten Seiten vorgelegt würden.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, allein aus den Beständen des Bundes seien seit 1998 etwa 5700 Objekte zurückgegeben worden. Sie betonte die Verantwortung für Deutschland, Fälle von NS-Raubkunst weiter aufzuklären. Nach Angaben Grütters' hat der Bund in den vergangenen zehn Jahren 38 Millionen Euro in die Provenienzforschung gesteckt. In 2019 seien es zehn Millionen Euro. Grundlage für die Arbeit sei Transparenz als Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Anspruchstellern und Nachfahren.

Hochschule der Medien zählt zu den Top-Fachhochschulen Deutschlands

Das Hochschulbewertungsportal StudyCHECK.de hat ein Ranking mit den beliebtesten Hochschulen 2019 veröffentlicht. Grundlage waren knapp 43.000 Bewertungen von Studierenden. Aus insgesamt 296 Fachhochschulen wurden 52 Favoriten ermittelt. Die Hochschule der Medien (HdM) schaffte den Sprung unter die Top Ten. 4,1 von 5 möglichen Sternen erhielt sie von ihren Studierenden. 
Beim StudyCHECK-Hochschulranking 2018 fand man die HdM noch auf Platz 22. In diesem Jahr konnte sie ganze 15 Plätze überspringen und sich auf Platz 7 der Top-Fachhochschulen Deutschlands und auf Platz 8 aller bewerteten Hochschulen einordnen. Rund 30 akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge, knapp 5000 Studierende und mehr als 145 Professoren und 250 Mitarbeiter sowie zahlreiche Lehrbeauftragte zeichnen die im Jahr 1903 gegründete staatliche Hochschule heute aus. Von der Gesamtzahl der Studierenden hat über ein Zehntel bei StudyCHECK.de eine Bewertung für die HdM abgegeben. 95 Prozent würden ihre Hochschule weiterempfehlen. Auch die fast 280.000 Seitenaufrufe auf StudyCHECK sprechen für ein hohes Interesse seitens der Studieninteressierten.

Die Kategorien, aus denen sich die Gesamtbewertung von 4,1 Sternen ergibt, bewerteten die Studierenden mit 3,6 bis 4,5 von 5 Sternen. Für die Studieninhalte gaben sie 4,2. "Die Hochschule bietet viele Möglichkeiten, sich zu entfalten und auch außerhalb des Studiengangs seine Interessen weiter zu verfolgen", schreibt etwa Mirian aus dem Studiengang Audiovisuelle Medien Anfang Februar 2019 auf StudyCHECK. Die Lehrenden bekamen 4 Sterne. "Die Dozenten sind alle aus der Praxis und haben viel Erfahrung (...)", heißt es in der StudyCHECK-Bewertung von Theresa aus dem Studiengang Mediapublishing.
Gepunktet bei ihren Studierenden hat die HdM auch mit ihrer Ausstattung (4,5) und der Bibliothek (4,2). Zu den beliebtesten Studiengängen zählen Medienwirtschaft, Werbung und Marktkommunikation, Audiovisuelle Medien, Mediapublishing und Bibliotheks- und Informationsmanagement.

Influencer Eberhard im Bart und seine große Geste / LMW-Blog

https://blog.landesmuseum-stuttgart.de/influencer-eberhard-im-bart-und-seine-grosse-geste/

Das Reiterstandbild im Hof des Alten Schlosses ist eine Hommage an den Landesvater Württembergs: Herzog Eberhard im Bart. Dort steht es seit Beginn des 20. Jahrhunderts und zählt gegenwärtig zu den beliebtesten Selfie-Stationen Stuttgarts. Bereits in der Schule haben Generationen von kleinen Württembergerinnen und Württembergern diesen Herzog mit dem Württemberg-Lied besungen. Und heute? Was verbindet Stuttgart und gar die ganze Welt noch mit Eberhard im Bart?
Auffällig ist die große und eiserne Geste des Herrschers: Mit dem rechten Arm reckt er stolz ein blankes Schwert in die Höhe. Es ist Sinnbild für seinen größten politischen Erfolg: Am 21. Juli 1495, auf dem Reichstag zu Worms, erhob König Maximilian I. Eberhard zum ersten Herzog von Württemberg und überreichte ihm ein herzogliches, purpurrotes Gewand, den Herzogshut – und eben dieses kostbare Schwert. Das originale Prunkschwert samt der ziervergoldeten Scheide aus Silber ist bis heute in Familienbesitz. Aktuell ist es noch bis 28.04.2019 in der Großen Sonderausstellung „Faszination Schwert“ zu sehen.

Herzogsschwert Eberhard im Bart © Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch
Herzogsschwert Eberhard im Bart © Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch

Und was hat Eberhard nun mit der medialen Welt von heute zu tun? Im April diesen Jahres startet die achte und finale Staffel der Erfolgsserie „Game of Thrones“. Fans weltweit warten nun schon seit Monaten sehnlichst auf den Release – darunter natürlich auch einige Mitarbeiter_innen des Landesmuseums. So liegt es nahe, dass hier erneut der Blick auf unseren reitenden Eberhard fällt. Denn die Reiterstatue in unserem Schlosshof diente bereits im Jahr 2011 dem Visual Effects Supervisor und zweifachen Emmy-Preisträger Jörn Großhans des Stuttgarter Unternehmens Mackevision als Vorlage für den Titan von Braavos. In der 4. Staffel der Erfolgsserie flimmerte Eberhard alias Titan von Braavos weltweit über Millionen Bildschirme. Erkennt ihr die Ähnlichkeit?
Nicht nur bei Game of Thrones, in unserem Schlosshof und der aktuellen Großen Sonderausstellung sind Spuren des ersten Herzogs zu finden, sondern auch in der Kunst- und Wunderkammer des Landesmuseums. Sie vermittelt uns einen Eindruck mit welchen Kostbarkeiten sich ein Herzog alltäglich umgab. Zwar ist nicht belegt, dass Eberhard diese Sammlung einst anlegte, sondern erst sein Nachfolger Herzog Friedrich I.. Allerdings wissen wir, dass Eberhard Münzen sammelte und diese Bestandteil der reichen Kunst- und Wunderkammer waren, bis sie vermutlich in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verloren gingen.
Dass Eberhard im Bart Vorbild für den Titan von Braavos war, ist aktuell nicht unser einziger Bezug zur Serie Game of Thrones. In der Sonderausstellung „Faszination Schwert“ betrachten wir das Schwert in der Populärkultur der Gegenwart. Natürlich darf dabei auch der hart umkämpfte Eiserne Thron nicht fehlen, ist er doch angeblich aus 1000 Schwertern geschmiedet. Im Video geht Kuratorin Miriam Régerat-Kobitzsch näher auf diese Bezüge ein.




historicum.net: FID Geschichtswissenschaft startet 2019-2021 in die zweite Förderphase

Die DFG fördert den Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft für weitere drei Jahre. Damit können die Bayerische Staatsbibliothek und das Deutsche Museum ihr digitales Informationsangebot zum gesamten Spektrum der Geschichtswissenschaft ab dem Frühmittelalter weiter ausbauen.
Alle Angebote des FID sind über die Einstiegsseite http://beta.historicum.net erreichbar. 

In Förderphase II wird der umfangreiche Bestandsaufbau, der Interessierten deutschlandweit über die Fernleihe und Dokumentlieferung zur Verfügung steht, auf dem Niveau der ersten Förderperiode fortgeführt. Das Angebot an überregional verfügbaren spezialisierten Ressourcen, den FID-Lizenzen, wird bereits 2019 um weitere Datenbanken wachsen. Eine Registrierung ist möglich unter https://geschichtswissenschaft.fid-lizenzen.de.
historicum.net“ erfährt als zentrale Einstiegsplattform für alle FID-Services inhaltliche Erweiterungen, z.B. um Angebote zur Umweltgeschichte, und Verbesserungen in den Funktionen sowie im Nutzungskomfort. Das Rechercheportal „Europäische Geschichte“ vergrößert sich zu einem Gesamtsuchraum für die Geschichtswissenschaft. 
Die im Aufbau befindliche Deutsche Historische Bibliografie (DHB) wird 2019-2021 technisch innovativ weiter entwickelt, zugleich werden weitere Partnerinstitutionen bibliographische Daten zur DHB beitragen.
Ebenfalls verstärkt wird die Digitalisierung vergriffener und urheberrechtsfreier Werke. Beim Rezensionsportal „recensio.regio“ liegt der Fokus auf der Entwicklung neuer Funktionen und einer Erweiterung des Kreises beteiligter landeshistorischer Zeitschriften. Darüber hinaus wird ein Workflow umgesetzt, mit dem Fachpublikationen für einen Dokumentenserver für die gesamte Geschichtswissenschaft eingereicht werden können.
Der FID bietet, gefördert durch die DFG, Informationsveranstaltungen zu seinen Services für historische Institute und wissenschaftliche Bibliotheken an. Bei Interesse an einer solchen Infoveranstaltung wenden Sie sich bitte an: fid-geschichte@bsb-muenchen.de

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg65799.html
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