„Das wissenschaftliche Großprojekt, das den individuellen
Wortschatz Goethes komplett abbilden soll, wurde bereits im Dezember
1946 gestartet. Im Vergleich zum deutschen Wortschatz heute, der ca. 40 000 Wörter
umfasst, brachte es Goethes Wortschatz auf mehr als das Doppelte,
nämlich rund 90 000 Wörter. Diese mussten in mühsamer Arbeit, die
Jahrzehnte dauerte, erst einmal aus all seinen Schriften erfasst werden
–rund 3,5 Millionen Belege waren das Ergebnis. Tübingen bildet, neben Hamburg und Berlin, eine der Arbeitsstellen, die die einzelnen Wörterbuch-Artikel produziert. Fünf Mitarbeiter sowie zwei Hilfskräfte arbeiten jeden Tag daran,
dass Goethe-Wörterbuch zu vervollständigen. Mittlerweile ist man den
Buchstaben T, U und V angekommen.“
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