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Donnerstag, 19. April 2018

Kleist-Handschrift erworben

"Ein einziges Wort von euch, und ehe ihrs euch verseht wälze ich mich vor Freude in der Mittelstube": Was eine positive Rezension mit einem schwermütigen, bis dahin verkannten Dichter anfängt, teilt sich in der überschwänglichen Schlussformel des Briefes mit, den Heinrich von Kleist im März 1803 an seine Lieblingsschwester Ulrike schrieb. Die Adressatin trennte die letzten sieben Zeilen des Briefes ab, die bis vor kurzem verschollen waren. Vor drei Jahren wurde das Fragment versteigert, das Kleist Museum in Frankfurt an der Oder erwarb es nun, unterstützt von der Kulturstiftung der Länder, und stellt es vom 22.04.2018 an aus.

spre - FAZ 17.04.2018    

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