Samstag, 17. November 2018

LoC Blog: 30 Years of Movies in 30 Days

Over on our “Now See Hear!” blog, we’ve been featuring a special series of posts celebrating the 30th anniversary of our National Film Registry. Each year since 1989, the Librarian of Congress has selected 25 films of cultural, historic and/or aesthetic importance that showcase the range and diversity of American film heritage to increase awareness for its preservation. We think this is a great opportunity to share stories behind these important films, one for each year that we’ve been adding to the Registry.
Our “30 Years of the National Film Registry” series launched with “Casablanca” (1942), [link]  which entered the Registry in its inaugural year, 1989. “Duck Soup” (1933) followed in 1990, and “King Kong” (1933) in 1991. Each blog post includes an in-depth essay on the importance of each of these classic films and why they are deserving of preservation. We keep the ball rolling today with “Detour” (1945), which was selected for the Registry in 1992.
You can subscribe to the “Now See Hear!” blog and keep up with this list of classics as we work through the years each day up through December 12, when Librarian of Congress Carla Hayden will announce the next 25 films to join the National Film Registry.

via https://blogs.loc.gov/loc/2018/11/30-years-of-movies-in-30-days/

Freitag, 16. November 2018

E-Book auf Wachstumskurs

In den ersten drei Quartalen 2018 stehen für das E-Book weiter alle Zeichen auf Wachstum. Der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,0 Prozent auf 24,4 Millionen Stück. Auch der Umsatz nahm um 14,9 Prozent zu und lag mit Stand September bei insgesamt 148,3 Millionen Euro. Damit entfielen in den ersten drei Quartalen 5,8 Prozent der Umsätze am Publikums-Buchmarkt auf E-Books.
Ein leichtes Wachstum gibt es auch bei der Zahl der Käufer: Sie stieg um 1,6 Prozent. Die 3,1 Millionen Käufer der ersten drei Quartale 2018 legten dabei durchschnittlich 7,8 E-Books in den Warenkorb und gaben insgesamt durchschnittlich 47,51 Euro aus – 13,1 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittlich bezahlte Preis geht weiter zurück: Während Käufer in den ersten drei Quartalen 2017 durchschnittlich 6,29 Euro für ein E-Book ausgaben, zahlten sie von Januar bis September des aktuellen Jahres nur noch 6,07 Euro.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,4 Mio. Menschen.

LoC Blog: The First Film Version of Frankenstein, Newly Restored

Rarely has the arrival of a film at the Library’s Packard Campus for Audio Visual Conservation occasioned as much anticipation as the day in April 2015 when we accessed into our collection the sole surviving nitrate print of the first cinematic adaptation of “Frankenstein.” It’s not because the film, produced in 1910 by the Edison Manufacturing Company, is all that revelatory—it’s most decidedly not—or because it’s especially rare, as a quick search on YouTube will attest. Rather, this is an instance in which the story of how a particular reel came to be in our collection is more interesting than the film itself.
As an acquisitions officer, I work a lot with collectors and have a great deal of respect for them. If it weren’t for collectors, huge chunks of film history would have vanished forever; in many ways, our Silent Film Project is a testament to them. But, sometimes, I have to explain to eager sellers that there’s a difference between rarity and value; just because there’s only one print of a particular film doesn’t mean the print has much monetary value if there’s no market for it.
The nitrate print of “Frankenstein” does, however, have market value, based not only on rarity, since it truly does seem to be the single extant print, but also crucially on the cultural durability of Mary Shelley’s 1818 creation, whose bicentennial we celebrate this year.
The print also comes with a bit of notoriety because of its previous owner: Alois F. “Al” Dettlaff of Cudahy, Wisconsin. He acquired the print as part of a larger collection in the 1950s, but he wasn’t aware of the film’s significance until the American Film Institute included “Frankenstein” on a list of “top 10 most wanted lost films” in 1980.
I never met Dettlaff, but it seems like everyone in film collecting circles has a story. Often they’re about the “Father Time” character he enjoyed portraying at film conventions, compete with robe, scythe and hourglass to complement his long white beard.
He was exceptionally protective of the “Frankenstein print, traveling with it to film festivals and monster conventions. He even took it to the Academy of Motion Picture Arts and Sciences in 1986, where academy president and famed director Robert Wise was unable to convince him to let the reel be properly preserved and archived. Eventually, Dettlaff had the film transferred to DVDs he would sell at his appearances, and it’s rips from that DVD you can find on YouTube. Dettlaff died at home in 2005 surrounded by his film collection, including “Frankenstein,” still unpreserved.

via https://blogs.loc.gov/loc/2018/11/the-first-film-version-of-frankenstein-newly-restored/

Bibliographiedatenbank „dblp“ feiert sein 25jähriges Bestehen

Die "dblp computer science bibliography" wurde 1993 von Michael Ley an der Universität Trier gegründet. Ley reagierte damit auf die besondere Publikationskultur in der Informatik, in der die oft schwer zu recherchierenden Konferenzbeiträge ein höheres Gewicht besitzen als Veröffentlichungen in Fachjournalen. Um die thematische Breite der dblp-Datenbank zu vergrößern und um die Infrastruktur langfristig zu verstetigen, wird die Datenbank seit Ende 2010 gemeinsam mit Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik betrieben und weiterentwickelt. Sie ist heute mit mehr als 4,3 Millionen gelisteten Fachartikeln, Monographien und Aufsatzsammlungen (Stand November 2018) die weltweit größte, frei zugängliche Bibliographiedatenbank in der Informatik. Jedes Jahr wächst die Sammlung um mehr als 400.000 neue Einträge. Dies entspricht mehr als 1.600 neuen Einträgen pro Arbeitstag.
Die Datenbank hat sich in den vergangenen Jahren zu einem mächtigen Werkzeug entwickelt, das Informatikerinnen und Informatiker weltweit bei der Recherche nach Artikeln, Ideen und Experten unterstützt. Über ihre Webseite https://dblp.org erlaubt dblp einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge und Netzwerke der internationalen Informatikforschung. Alle Daten werden zudem über sogenannte "Linked Open Data"-Schnittstellen der Allgemeinheit zur freien Nachnutzung zur Verfügung gestellt. Jeden Monat verzeichnen die dblp-Server mehr als 30 Millionen Seitenzugriffe von über einer halben Million Nutzern aus aller Welt. 


via https://idw-online.de/de/news706204

Open Access: 20 Titel aus dem Bereich Jüdische Studien frei verfügbar

Der Fachinformationsdienst (FID) Jüdische Studien der Frankfurter UB und De Gruyter stellen 20 Titel aus dem Bereich Jüdische Studien Open Access. Die Open Access-Stellung der E-Books erfolgte unter Vermittlung von Knowledge Unlatched und deren Modell „KU Reverse“. Auf der Titelliste finden sich wichtige Werke aus den Bereichen Geschichte, Judaistik und Literatur, darunter Grundlagenwerke wie das von Hans Otto Horch herausgegebene „Handbuch der deutsch-jüdischen Literatur“ und „Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ von Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz. Die Titel können auf Open Access-Portalen wie OAPEN sowie in Bibliothekskatalogen aufgerufen werden. Zusammen mit weiteren frei zugänglichen E-Books finden sich die 20 Titel auf der Webseite des Verlages (https://bit.ly/2PdMkDW).
Der FID Jüdische Studien an der Universitätsbibliothek JCS Frankfurt wird von Rachel Heuberger geleitet und hat die früheren Sondersammelgebiete „Wissenschaft vom Judentum“ und „Israel“ abgelöst. Ziel ist die Versorgung der Fachcommunity mit forschungsrelevanter Literatur, aber auch die Entwicklung innovativer Recherchetools.


via https://idw-online.de/de/news706184

Forschungsdaten nachhaltig sichern und nutzbar machen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich am 16.11.2018 darauf geeinigt, eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufzubauen und gemeinsam zu fördern. Dieses Programm ist Teil eines für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wichtigen Förderpakets, auf das sich die GWK geeinigt hat. Hierzu gehören außerdem:
• Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen
• Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen
• Förderung von Forschungsbauten, Großgeräten und Nationalen Hochleistungsrechnern an Hochschulen

Das Beschlussverfahren soll innerhalb einer Woche im Umlauf abgeschlossen werden.

Für Aufbau und Förderung der NFDI wollen Bund und Länder bis 2028 jährlich bis zu 90 Mio. Euro im Endausbau bereitstellen, hiervon bringt der Bund 90 Prozent auf, 10 Prozent der Kosten tragen die Länder. Das Programm startet am 1. Januar 2019.
Derzeit oft dezentral, projektförmig und temporär gelagerte Datenbestände von Wissenschaft und Forschung sollen im Rahmen der NFDI für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen werden. Die NFDI soll Standards im Datenmanagement setzen und als digitaler, regional verteilter und vernetzter Wissensspeicher Forschungsdaten nachhaltig sichern und nutzbar machen. Auf diese Weise wird eine unverzichtbare Voraussetzung dafür geschaffen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und Innovationen in Forschung und Gesellschaft zu ermöglichen.

Die NFDI soll von Nutzern und von Anbietern von Forschungsdaten im Zusammenwirken mit Einrichtungen der wissenschaftlichen Infrastruktur – wie z.B. Fachinformationszentren – ausgestaltet werden. Sie werden zu diesem Zweck in Konsortien zusammenarbeiten, die im Rahmen des Programms eine finanzielle Förderung erhalten können. Der Förderbeginn der Konsortien ist für Sommer 2020 vorgesehen. Das wissenschaftsgeleitete Verfahren zur Begutachtung der Förderanträge von Konsortien führt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) durch; die Entscheidungen über die Förderung trifft die GWK auf der Grundlage der Begutachtungsergebnisse der DFG.


via https://idw-online.de/de/news706198

Freie Bildungsmaterialien: Loslassen als OER-Prinzip


Seine eigenen Bildungsmaterialen als OER frei zu lizenzieren, ist im Kern eine urheberrechtliche Entscheidung. Aber es geht auch ums Loslassen: Man verzichtet darauf, den Werdegang der eigenen Werke zu kontrollieren. Diese Freigabe erhöht die Chancen, dass die Inhalte weiter genutzt werden und an Bedeutung gewinnen.
Die zentrale Idee offener Bildungsmaterialien (OER – Open Educational Resources) ist, sie für vielfältige Nutzungen freizugeben. Konzeptioneller Ausgangspunkt ist eine rechtliche Konstruktion. Mit der Freigabe verzichtet man als Urheber nicht auf seine gesetzlichen Schutzansprüche, sondern fügt diesen Werken eine Art Geschäftsbedingung bei: Jeder darf sie ohne Weiteres nutzen und verwerten, bearbeiten und verbreiten.
Mit der Freigabe löst man die Werke aus der Umklammerung des üblichen „Alle Rechte vorbehalten“, wonach ein Verändern oder kommerzielles Verwerten eines Werkes an eine explizite Erlaubnis gebunden ist. Wer seine Texte und Bilder, Arbeitsbögen oder auch Filme oder interaktive Medien hingegen nutzungsrechtlich freigibt, entscheidet sich dafür, sie in die freie Wildbahn zu entlassen. Denn wer anderen (fast) alles erlaubt, der kann ihnen (fast) nichts mehr verbieten.
Das heißt aber auch: Es ist nicht mehr kontrollierbar, wer die Werke und Materialien weiter nutzt, verändert und bearbeitet, ganz oder teilweise übernimmt, weiter verteilt oder verkauft. Und auch nicht, was mit den Werken geschieht, wie sie bearbeitet, variiert oder neu zusammengestellt werden. Betrachtet man dies nun als Kontrollverlust oder als Kontrollverzicht? ... [mehr] https://irights.info/artikel/loslassen-als-oer-prinzip-von-kontrollverzicht-zu-bedeutungsgewinn/29270

Statement der Fachinformationsdienste (FIDs) zur NFDI

Das Statement der AG "Fachinformationsdienste (FID)" der DBV-Sektion-4 "Wissenschaftliche Universalbibliotheken" zur NFDI ist unter dem folgenden Link zu finden: https://wikis.sub.uni-hamburg.de/webis/images/a/a1/AG_FID_zu_NFDI.pdf

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg65005.html

Von Elsevier zu Open Access: Wie Wissenschaft künftig verlegt wird / Tanja Malle

Ida Vitale erhält Cervantes-Preis

Die uruguayische Schriftstellerin Ida Vitale wird mit dem diesjährigen Cervantes-Literaturpreis ausgezeichnet. Das gab der spanische Kulturminister José Guirao in Madrid bekannt. Der Cervantes-Preis gilt als die wichtigste literarische Auszeichnung in der spanischsprachigen Welt und ist mit 125.000 Euro dotiert. Ida Vitale floh während der Militärdiktatur in Uruguay nach Mexiko. Heute lebt die 95-Jährige in den USA. Die Jury hielt sich mit ihrer Entscheidung dieses Mal nicht an die ungeschriebene Regel, wonach die Ehrung abwechselnd spanischen und lateinamerikanischen Autoren zuerkannt wird: Im vergangenen Jahr hatte der nicaraguanische Autor und Menschenrechtler Sergio Ramírez (76) den „Premio Cervantes“ erhalten. Vitale ist erst die fünfte Frau, der die wichtige Ehrung zuteil wird.

Donnerstag, 15. November 2018

Travel Risk Map 2018

https://www.travelriskmap.com/#/planner/map/security

How Saul Bellow Reckoned with Money and Fame / Zachary Leader. In: Lit Hub Daily November 15, 2018

The launch party for Saul Bellow’s Herzog was held on September 22, 1964, two days after Julian Moynihan pronounced the novel “a masterpiece” on the front page of The New York Times Book Review and Philip Rahv called Bellow “the finest stylist at present writing fiction in America” in a review in the New York Herald Tribune Book Week. Alfred Kazin was among the guests at the launch, and while waiting for his wife to arrive he amused himself by picking out “the customers for Saul’s party from the regulars at 21 was so easy!” The regulars were better looking, stamped with the difference of their background deeply depressing. In they came, “Arabel Porter all the old loves, would-be loves, friends and misses—even Vassiliki [Rosenfeld]. All so stale, isn’t bloody familiar?” Only Bellow impressed:
Saul, our plebeian princeling and imaginative king, standing there, gray, compact, friendly and aloof, receiving his old friends whom he had invited to 21 . . . Saul alone of all the old gang has achieved first-class status. . . . Saul alone has made it, with the furious resistance of personal imagination to the staleness of the round. There’s more yet for me, he cries in his heart, more, much more! Nothing is stale, he cries, if only you look at it hard enough, see in it aspects of human fate in general. Put your story on the universal stage of time, and the old Chicago friends will seem as interesting as kings in the old history books.
Two days earlier, when the first reviews of Herzog appeared, Kazin had pondered Bellow’s public persona. The face he presented to the world, Kazin decided, resembled Charlie Chaplin’s “in that first photograph of the tramp—the face absolutely open to life, open, humble, almost childlike, in its concentrated wistfulness and naïve expectancy. Above all a face submissive to the fates.” This face, Kazin imagined, was worn by Herzog, and “Saul himself now wears [it] in company. He sits in the waiting room, prepared to be ushered into anything. What will you do with me? he asks, recognizing a stronger power than himself.” Kazin admired Bellow’s air of containment, expectancy, passivity, but also found it irritating. “Saul now wears an aspect mild and submissive,” he writes in a journal entry of September the book was published. “He puts his ear willing to anything to say to him. He is available to you, he is interested in you, he is most polite. But the minute he has registered what turns it into food for thought—and you find yourself sacrificing your thought for the pleasure of having him develop it. Later, in a journal entry of August 1, 1965, Kazin complains of “Saul’s usual trick of having others make the effort, his immobility in company. . . . Saul is in an interesting state of self-consciousness, of course, because of his present fame and fortune. Having worked so long to make it, he now is suffering even more than usual because he has. He intimated, making almost a physical point of it as usual, that he sought anonymity. . . . He was, as usual, making mental lassos of everyone to himself. And I was tired of adjusting to him.” ... [mehr] https://lithub.com/how-saul-bellow-reckoned-with-money-and-fame/

Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an die Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Am 14.11.2018 hat der Verband Bibliothek und Information Deutschland (BID) in einer Feierstunde im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin die Karl-Preusker-Medaille an die Allianz der Wissenschaftsorganisationen verliehen (vgl. dazu die Pressemitteilung vom 11.11.2018: https://www.bideutschland.de/de_DE/karl-preusker-medaille-2018). 

Auf der Website des Verbandes befindet sich eine Dokumentation der Veranstaltung mit den
viel beachteten Reden (im Wortlaut) der Professoren Degkwitz, Pöschl und Hippler zum Themenkomplex Open Access und Transformation des wissenschaftlichen  Informationssystems (https://www.bideutschland.de/de_DE/verleihung-2018).

Open Data Strategie: Freigabe der Metadaten der Schweizerischen Nationalbibliothek

Die Schweizerische Nationalbibliothek verfolgt eine Open Data Strategie. Die Metadaten des elektronischen Katalogs Helveticat und der Bibliographie der Schweizergeschichte (BSG) dürfen von Dritten ohne Einschränkung genutzt werden, sowohl für nicht-kommerzielle wie für kommerzielle Zwecke. Eine Quellenangabe ist nicht obligatorisch, wird aber nachdrücklich empfohlen, damit andere Nutzende die Quelle lokalisieren und mögliche Änderungen nachvollziehen können. Die Daten sind im Format MARC21 über die Schnittstelle Z39.50 und auf Anfrage über OAI-PMH erhältlich. Eine Auswahl der Daten kann vom Portal https://opendata.swiss/de/organization/schweizerische-nationalbibliothek-nb heruntergeladen werden.

Virtuelle Ausstellung der Schweizerischen Nationalbibliothek zu "LSD - Ein Sorgenkind wird 75"

1943 entdeckt der Schweizer Chemiker Albert Hofmann die ungeheure psychedelische Wirkung von LSD. 75 Jahre später erzählt die Schweizerische Nationalbibliothek die wechselvolle Geschichte dieser Substanz zwischen Wunderdroge und Sorgenkind (https://www.nationalbibliothek.ch/de/aktuelle-ausstellung-17.html).

Wörterbuch über die Mundarten Sachsen-Anhalts online

Das Mittelelbische Wörterbuch beschreibt den Mundartwortschatz der nördlichen und mittleren Regionen Sachsen-Anhalts. Es enthält nicht nur Angaben zur Bedeutung, Lautung und regionalen Verbreitung der Wörter, sondern auch zu deren Sprachverwendung in Form von Beispielsätzen, Sprichwörtern und regional gewachsenen Volksweisheiten. Bei der Erarbeitung beziehen sich die Wissenschaftler auf Sprachmaterial, das zwischen 1936 und 1958 mithilfe von Fragebögen erhoben wurde, sowie auf historische Quellen, Veröffentlichungen und private Mundartsammlungen. 
Die Geschichte des Dialektwörterbuchs reicht weit zurück: 1935 wurde das Projekt von Dr. Karl Bischoff in Magdeburg begonnen. Nachdem er 1951 als Professor für Deutsche Philologie an die Martin-Luther-Universität berufen wurde, gelangten die Arbeiten zum Wörterbuch nach Halle. 1958 verließ Bischoff die DDR und ging nach Mainz, wo er fortan lehrte. Nach der Wende 1992 wurde die Arbeit am Wörterbuch fortgesetzt. Die ersten zwei Bände wurden gemeinsam mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig herausgegeben. Sie dokumentieren den Wortschatz anhand der Anfangsbuchstaben A-G und H-O.  
Die digitale Version wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Paul Molitor und Dr. Jörg Ritter vom Institut für Informatik aufgebaut. Sie bietet eine Vielzahl an Suchfunktionen, die den Zugriff auf das Material nach unterschiedlichen Fragestellungen ermöglicht. Der dritte und letzte Band (P-Z) des Wörterbuchs, das maßgeblich von Dr. Ulrich Wenner bearbeitet wird, wird nach Veröffentlichung ebenfalls digital zur Verfügung gestellt.
Das Mittelelbische Wörterbuch wurde als Akademievorhaben durch die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung sowie durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert. Mehr Informationen stehen zur Verfügung unter https://www.germanistik.uni-halle.de/altgermanistik/forschungsschwerpunkte/mittelelbisches_woerterbuch/ 

via https://idw-online.de/de/news705970

PwC-Prognose zum deutschen Medienmarkt

Für ihre Prognosen zum Buchmarkt im "German Entertainment & Media Outlook 2018−2022" hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) Erhebungen des Börsenvereins ("Buch und Buchhandel in Zahlen 2018") als Grundlage herangezogen.
In Deutschland sei für den Buchmarkt von 2018 bis 2022 mit Umsatz-Wachstumsraten von durchschnittlich 0,4 Prozent pro Jahr zu rechnen, fasst der Outlook zusammen − von 9,13 Milliarden Euro (2017) auf 9,34 Milliarden Euro (2022). Der Markt für elektronische Bücher dürfte in Zukunft um mindestens 10 Prozent pro Jahr zulegen, so die Ansicht der PwC-Marktforscher. Die etwa auf den Bildungsmarkt verweisen: Im Zuge der Bundesinitiative "Digitalpakt Schule" dürften sich die Schulbuchverlage zunehmend auf digitale Medien verlagern.
Insgesamt erwartet PwC für den deutschen Buchmarkt, "dass die steigenden E-Book-Umsätze die voraussichtlich in allen Segmenten rückläufigen Printumsätze in Deutschland kompensieren werden". Dabei werde die Nachfrage nach Büchern in Deutschland "sehr stark bleiben".
Für den Printumsatz prognostiziert PwC von 2018 bis 2022 einen durchschnittlichen jährlichen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent, für E-Books im gleichen Zeitraum ein mittleres jährliches Plus von 12,8 Prozent.
Im Publikumsmarkt werde sich der Umsatz durchschnittlich um 0,6 Prozent pro Jahr verringern, so eine weitere Prognose. Bei E-Books gehen die Marktforscher von einem jährlichen Plus von 10 Prozent aus.
Die komplette Studie (147 S.) kann hier als PDF heruntergeladen werden.

via https://www.boersenblatt.net/artikel-pwc-prognose_zum_deutschen_medienmarkt_.1552235.html

Mittwoch, 14. November 2018

Hemingway's Old Man and the Sea fishing trip letter sold for $28,000 / Alison Flood. In: The Guardian Tue 13 Nov 2018

A 1935 letter in which Ernest Hemingway details his capture of a 500lb blue marlin, an escapade that is believed to have partly inspired his novel The Old Man and the Sea, has been sold for $28,000 (£22,000).
The handwritten letter was sent by Hemingway on 8 May to the fishing editor of the Miami Herald, laying out in great detail how the author and his friend Henry Strater battled to keep sharks away from the marlin after catching it off the Bahamian island of Bimini.
“Landed Blue Marlin which weighed 500 lbs [226kg] … Fish hooked off Bimini, hooked in corner of mouth … jumped 18 times clear, brought to boat in an hour such a heavy fish jumped hell out of himself. We worked him fast our system. Had him at boat when shark hit him,” wrote the novelist, who would go on to recount the story of the ageing Cuban fisherman Santiago’s battle with a gigantic marlin in The Old Man and the Sea.
In his letter, Hemingway recalls how the sharks bit so much meat off the marlin that it would have weighed between 700 and 900lbs if it had been reeled in intact. “Had two buckets full of meat that knocked off but wouldn’t weigh it as didn’t want try to beat Tommys record with any conniving,” he writes (referring to the angler Tommy Gifford’s 800lb record), and promising to measure the fish with a steel tape when he had the chance. “Fish would have weighed between 700 and 900 – He weighed 500 before 20 some witnesses. We could have brought him plenty up above that by weighing the loose meat.”
Nate D Sanders, which sold the letter at auction, said it documented for the first time in Hemingway’s own words not only the size of the marlin, but also the attack by sharks, reflecting the plot of the novel.
The company added that Hemingway’s account of the marlin catch differed from other anecdotal stories of it, one of which described Hemingway using a machine gun on the shark, which purportedly attracted more sharks to the feeding frenzy. “It’s likely Hemingway left out this detail, as Strater would blame its use on attracting more sharks to the marlin” – thus depriving him of a world record marlin catch. The Old Man and the Sea has been said by Hemingway scholars to have probably been inspired by the fishing trip, on 7 May 1935.
The novel was also inspired by an anecdote told by Hemingway’s Cuban friend Carlos Gutierrez. In the April 1936 issue of Esquire, Hemingway wrote that Carlos had told him about “an old man fishing alone in a skiff out of Cabanas”, who “hooked a great marlin that, on the heavy sashcord hand-line, pulled the skiff out to the sea”.
“Two days later the old man was picked up by fisherman 60 miles to the eastward, the head and forward part of the marlin lashed alongside. What was left of the fish, less than half, weighed 800 pounds,” wrote Hemingway. “The old man had stayed with him a day, a night, a day and another night while the fish swam deep and pulled the boat. When he had come up, the old man had pulled the boat up on him and harpooned him. Lashed alongside the sharks had hit him and the old man had fought them out alone in the Gulf stream in a skiff, clubbing them, stabbing at them, lunging at them with an oar until he was exhausted and the sharks had eaten all that they could hold. He was crying in the boat when the fishermen picked him up, half crazy from his loss, and the sharks were still circling the boat.”
Three years later, Hemingway told his editor Max Perkins that he was planning a new book of short stories, “one about the old commercial fisherman who fought the swordfish all alone in his skiff … I’m going out with old Carlos in his skiff so as to get it all right.” Instead, he ended up writing For Whom the Bell Tolls, not returning to what he called the “Santiago story” until January 1951. It won him the Pulitzer in 1953, and was specifically cited when he was awarded the Nobel prize in 1954.

via https://www.theguardian.com/books/2018/nov/13/ernest-hemingway-old-man-sea-fishing-trip-letter-sold-28000

James Baldwin’s Optimism / Gabrielle Bellot. In: The Paris Review November 13, 2018

In November 1970, in the wake of the controversial arrest of the black activist and UCLA professor Angela Yvonne Davis, James Baldwin reflected on the acrid irony of seeing a dark-skinned woman harassed and manacled by white Americans. “One might have hoped that, by this hour, the very sight of chains on black flesh, or the very sight of chains, would be so intolerable a sight for the American people, and so unbearable a memory, that they would themselves spontaneously rise up and strike off the manacles,” he wrote in an open letter to Davis. “But no,” he lamented, “they appear to glory in their chains; now, more than ever, they appear to measure their safety in chains and corpses.”
The incident began at California’s Soledad Prison, with a guard’s grisly murder of three black inmates. Davis rallied to the cause of the Soledad Brothers, as the executed prisoners became known. Their black bodies, it seemed, had been unceremoniously shipped off, like so many others, to some vast necropolis of America, a necropolis ironically the only city, by virtue of being a city of the dead, where black bodies seemed safe. But Davis was not alone in her anger at the Soledad Brothers’ deaths. Months after the murders, armed militants stormed a trial in Marin County to attempt to free three convicts in retaliation. Pandemonium erupted. In the chaos, bullets began to fly in the courtroom, and four people died, including a superior court judge. Davis was accused of supplying firearms to the militants, and she fled California in fear, becoming, in the process, the third woman ever to appear on the FBI’s Ten Most Wanted list, charged with homicide, conspiracy, and kidnapping.
To Baldwin’s dismay, Davis—who would be acquitted of all charges in a 1972 trial that captivated the nation—appeared on the cover of Newsweek in 1970 in handcuffs—“chained,” as he put it. Only her attire and her glasses, really, appeared to set her apart from the countless slaves depicted in manacles in dehumanizing illustrations of slavery. America, Baldwin believed, not only could not stop putting chains on black people; it thrived, like a blood-drunk rose, on the wounds it inflicted on black bodies, its white inhabitants able to avoid nightmares only by imagining that black Americans were safely sequestered and rotting in distant, fetid cells.
Four years after that open letter, Baldwin composed what I consider his masterpiece, If Beale Street Could Talk, which also examined a black body forcibly incarcerated—that is, put in chains. It was also a profound depiction of two black people in love, both before and after one is wrongly imprisoned. To me, it is Baldwin’s most poignant, most moving novel. And, in its exploration of police brutality and racist cops trying to frame black men for crimes they did not commit, it has a particularly powerful resonance in 2018—making Barry Jenkins’s years-in-the-making cinematic adaptation, which will be released in American theaters later this month, particularly timely.
In some ways, If Beale Street Could Talk can be read as a response to, if not a corrective rewriting of, Richard Wright’s Native Son. The second novel by an African American to become a best seller (the first being Claude McKay’s Home to Harlem), Native Son was both popular and controversial, at once a gothic narrative of grisly violence and a moralizing tract advocating for better treatment of black Americans. For decades, Baldwin mentioned the book in his essays and lectures. Though he was initially repulsed by it, he couldn’t get it out of his head, couldn’t stop orbiting its ugly sun. ... [mehr] https://www.theparisreview.org/blog/2018/11/13/james-baldwins-optimism/

Online-Datenbank der SLUB Dresden zu den Novemberpogromen

Der Dresdner Historiker Daniel Ristau hat in den vergangenen Jahren im Rahmen des Forschungsprojekts Bruch|Stücke die Ereignisse der antisemitischen Novemberpogrome für Sachsen recherchiert, in den historischen Kontext und in die Forschungsdiskussion eingeordnet. In Zusammenarbeit mit der SLUB Dresden ist daraus eine Datenbank entstanden, in der Quellen und Literatur zu den Pogromen erfasst sind. Das neue Recherchewerkzeug führt die verfügbaren Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zusammen. Zugleich wird so ein Beitrag zum Gedenken an die Pogrome geleistet. Am 01.11.2018 wird die Datenbank in der SLUB Dresden der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Online-Angebot wird über das neue Regionalportal Saxorum der SLUB präsentiert und nach und nach ergänzt. Auf seiner Grundlage können Interessierte die (lokale) Erforschung der sächsischen Novemberpogrome selbstständig weiterverfolgen.

Baden-Württemberg gibt „Witbooi-Bibel“ und Peitsche an Namibia zurück

Der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg hat der Rückgabe der sog. "Witbooi-Bibel" und der Peitsche des Nama-Anführers Hendrik Witbooi an Namibia zugestimmt, die im Jahr 1902 als Schenkung in das von Land und Stadt Stuttgart getragene Linden-Museum gekommen sind. Die Rückgabe ist Teil einer Gesamtstrategie des Landes zum Umgang mit seinem kolonialen Erbe.
Hendrik Witbooi war während der deutschen Kolonialzeit „Kaptein“ und einer der wichtigsten Anführer der Nama-Gruppen. Er ist heute ein Nationalheld Namibias, dem durch zahlreiche Denkmäler gedacht wird. Die Familienbibel mit handschriftlichen Anmerkungen von Hendrik Witbooi war sehr wahrscheinlich im Jahr 1893 bei einem Angriff auf Hornkranz, den Hauptsitz Hendrik Witboois, von deutschen Kolonialtruppen erbeutet worden, bei dem mit größter Brutalität vorgegangen und auch viele Frauen und Kinder ermordet wurden. Namibia hat daher um die Rückgabe gebeten. Mit dem Botschafter Namibias und der namibischen Regierung wurde vereinbart, dass Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Bibel persönlich Ende Februar 2019 nach Namibia zurückbringt. Vom 10.12.2018 bis zur Rückgabe werden die beiden Objekte nochmals im Linden-Museum zu sehen sein.
Ab 01.12.2018 wird zudem ein von Land und Museum finanzierter Provenienzforscher für zwei Jahre gezielt den Namibia-Bestand des Linden-Museums mit namibischer Beteiligung erforschen und die seit 2016 geleistete Arbeit fortführen. Das Land unterstützt das Linden-Museum daher auch dabei, seine Sammlung ab 2020 online zu präsentieren. Ein Schwerpunkt bilde hierbei die Provenienzforschung. Aktuell werde gemeinsam mit der Universität Tübingen der Abschlussbericht eines Provenienz-Forschungsprojekts vorgelegt. Damit liege ein erster Überblick über kolonialzeitliche Objekte aus Namibia, Kamerun und dem Bismarck-Archipel in der Sammlung des Museums vor.
Bei der Familienbibel handelt es sich um ein in Nama verfasstes Neues Testament aus dem Besitz von Hendrik Witbooi, mit Eintragungen unter anderem von Hendrik Witbooi, Christina Witbooi und Salomo Witbooi. Die Bibel gelangte laut Inventarbuch des Linden-Museums 1893 während eines Angriffs auf Hornkranz, Witboois Hauptsitz, in die Hände deutscher Militärs und später in den Besitz des in Berlin ansässigen Hofrat von Wassmannsdorf. Dieser war zwischen 1895 und 1898 als „kommissarischer Intendant für die Schutztruppe und Chef der Finanzverwaltung“ in „Deutsch-Südwestafrika“ tätig. Die Bibel und die Peitsche kamen 1902 als Schenkung des Hofrats in die Sammlung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie (der Verein ist Gründer des 1911 eröffneten Linden-Museums).
Objekte aus kolonialem Kontext finden sich insbesondere in den ethnologischen, historischen, archäologischen und naturkundlichen Museen, aber auch in universitären Sammlungen. Die im Rahmen des mit der Universität Tübingen durchgeführten Provenienzforschungsprojektes „Schwieriges Erbe“ von 2016 bis 2018 untersuchten Regionalbestände des Linden-Museums umfassen zusammen circa 25.300 Objekte der insgesamt 160.000 Objekte des Museums. Davon entfallen circa 2.200 Objekte auf Namibia, 6.600 auf den Bestand aus dem Bismarck-Archipel (Papua-Neuguinea) und 16.500 auf Objekte aus Kamerun.

EuGH: Geschmack eines Lebensmittels kann keinen Urheberrechtsschutz genießen

Mit Urteil vom 13. November 2018 stellte der EuGH fest, dass Geschmack eines Lebensmittels nur dann durch das Urheberrecht gemäß der Urheberrechtsrichtlinie geschützt sein kann, wenn er als »Werk« im Sinne dieser Richtlinie einzustufen ist (Az.: C-310/17 - Veröffentlichung in ZUM bzw. ZUM-RD folgt). 
Der EuGH betont, dass sich der urheberrechtliche Schutz ausschließlich auf Ausdrucksformen erstrecke. Der Begriff »Werk« im Sinne der Urheberrechtrichtlinie impliziere folglich »notwendigerweise eine Ausdrucksform des urheberrechtlichen Schutzobjekts, die es mit hinreichender Genauigkeit und Objektivität identifizierbar werden lässt«. Im Fall des Geschmacks eines Lebensmittels fehle es an der Möglichkeit einer präzisen und objektiven Identifizierung. Die Identifizierung des Geschmacks eines Lebensmittels beruht im Wesentlichen vielmehr auf Geschmacksempfindungen und -erfahrungen, die subjektiv und veränderlich sind, so der EuGH.

Dokumente:

Institutionen:

via http://www.urheberrecht.org/news/6129/

Informationsveranstaltung in der SULB Saarbrücken: „Open Access: Zwischen Fakes und Fakten“

Am 06.11.2018 fand an der Universität des Saarlandes die Informationsveranstaltung „Open Access: Zwischen Fakes und Fakten“ statt. Ausrichter war die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek (SULB), die die gehaltenen Vorträge auf ihrer Website veröffentlicht hat:

Aachener Ludwig Forum ist Museum des Jahres

Das Aachener Ludwig Forum mit umfangreichen Beständen aus der Sammlung von Irene und Peter Ludwig ist von der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA zum Museum des Jahres 2018 gewählt worden. Das Ludwig Forum sei vor allem durch gut präsentierte und recherchierte thematische Sonderausstellungen aufgefallen, die künstlerische Strömungen der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit in neuem Licht zeigten, begründete der Verband am Montag die Wahl. Als Ausstellung des Jahres kürte der Verband die im Ludwig Forum präsentierte Schau "Flashes of the Future - Die Kunst der 68er oder Die Macht der Ohnmächtigen". Die von Andreas Beitin und dem Kunsthistoriker und Kurator Eckhart Gillen erarbeitete Ausstellung habe in über 200 Werken ein umfassendes Panorama der Kunst um 1968 in all ihren Stilrichtungen entfaltet, hieß es in der Begründung. 
Als "Besondere Ausstellung 2018" wurde eine noch laufende Schau des US-Amerikaners Arthur Jafa in der Julia Stoschek Collection Berlin gewürdigt. Sie sei der vielleicht dringlichste und gelungenste künstlerische Beitrag zur kulturellen und politischen Dramatik der gegenwärtigen Situation in den USA, teilte der Verband mit.

dpa 12.11.2018

122 Jahre alte Filmszene aus Köln aufgetaucht

Eine wiederentdeckte Filmszene aus dem Köln des Jahres 1896 erfreut die Historiker. Die in einem französischen Archiv aufgetauchte Rolle enthalte die erste Sequenz der Filmgeschichte, die aus drei Kameraperspektiven gedreht worden sei, erklärte der Kölner Filmemacher Hermann Rheindorf. Martin Koerber von der Deutschen Kinemathek in Berlin bestätigte die Angaben auf Anfrage.
Die Filmszenen aus dem Köln des 19. Jahrhunderts zeigen unter anderem die damalige Pontonbrücke über den Rhein, die alle paar Minuten für die Schifffahrt geöffnet wurde. Auf der nun entdeckten Sequenz ist ein durchfahrender Schaufelraddampfer zu sehen.... [mehr] http://www.spiegel.de/kultur/kino/koeln-122-jahre-alte-filmaufnahme-entdeckt-a-1238233.html

American Publishers Join Chorus of Criticism of Europe’s Plan S

As Publishing Perspectives reported from the Frankfurter Buchmesse last month, Plan S is an open access plan announced in early September by the European Research Council.
As we wrote on October 12 in our Frankfurter Buchmesse Show Daily, the plan was created by about a dozen of the leading funders of research in Europe responsible for €7.6 billion (US$8.6 billion). It says that all papers that are the product of research funded by them be free to read as soon as possible.
“No science should be locked behind paywalls,” is the declaration in the preamble to the plan.
The S is said to stand for “science, speed, solution, and shock,” that last s-word referring for many in publishing to the January 1, 2020, deadline by which the plan is meant to be implemented.
The initiative still lacks detail, but it’s clear that it’s meant to stamp out hybrid open access business models which will be declared “non-compliant.” Hybrid models of publishing typically make papers immediately free to read if a scientist wishes, but keep most studies behind paywalls.
An open letter appeared last week, signed by a large group of international researchers—1,039 at this writing—all of whom have misgivings about the approach.
Calling Plan S “a serious violation of academic freedom,” the researchers write, “Plan S, as currently presented by the EU (and several national funding agencies) goes too far, is unfair for the scientists involved and is too risky for science in general. Plan S has far-reaching consequences, takes insufficient care of the desires and wishes of the individual scientists, and creates a range of unworkable and undesirable situations.”
Among those “unworkable and undesirable situations” the letter lists:
  • “The complete ban on hybrid (society) journals of high quality is a big problem, especially for chemistry.
  • “We expect that a large part of the world will not (fully) tie in with Plan S.
  • “With its strong focus on the ‘gold open access’ publication model, in which researchers pay high APCs for each publication, the total costs of scholarly dissemination will likely rise instead of reduce under Plan S.
  • “Plan S ignores the existence of large differences between different research fields.”
And on Thursday (November 8), the Association of American Publishers (AAP) issued its own statement about Plan S, prompted by the objections of the signatories to the researchers’ letter. In a prepared statement, AAP president and CEO Maria A. Pallante is quoted, saying:
“It is the strong view of the US publishing industry that Plan S is ill-conceived and unsustainable.
“Plan S is a violation of academic freedom to publish and is a disservice to all who rely on credible research literature.
“Plan S devalues and disrespects the publishing industry threefold: it imposes strict regulations on an innovative private sector marketplace; it creates market access barriers for American publishers; and it places unreasonable constraints on individual researchers.” ... [mehr] https://publishingperspectives.com/2018/11/american-publishers-address-concerns-about-plan-s/

Dienstag, 13. November 2018

Stan Lee, Marvel Comics' Real-Life Superhero, Dies at 95 / Mike Barnes. In: Hollywood Reporter November 12, 2018

Stan Lee, the legendary writer, editor and publisher of Marvel Comics whose fantabulous but flawed creations made him a real-life superhero to comic book lovers everywhere, has died. He was 95. 
Lee, who began in the business in 1939 and created or co-created Black Panther, Spider-Man, the X-Men, the Mighty Thor, Iron Man, the Fantastic Four, the Incredible Hulk, Daredevil and Ant-Man, among countless other characters, died early Monday morning at Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles, a family representative told The Hollywood Reporter.
Kirk Schenck, an attorney for Lee's daughter, J.C. Lee, also confirmed his death.
Lee's final few years were tumultuous. After Joan, his wife of 69 years, died in July 2017, he sued executives at POW! Entertainment — a company he founded in 2001 to develop film, TV and video game properties — for $1 billion alleging fraud, then abruptly dropped the suit weeks later. He also sued his ex-business manager and filed for a restraining order against a man who had been handling his affairs. (Lee's estate is estimated to be worth as much as $70 million.) And in June 2018, it was revealed that the Los Angeles Police Department had been investigating reports of elder abuse against him.
On his own and through his work with frequent artist-writer collaborators Jack Kirby, Steve Ditko and others, Lee catapulted Marvel from a tiny venture into the world's No. 1 publisher of comic books and, later, a multimedia giant.
In 2009, The Walt Disney Co. bought Marvel Entertainment for $4 billion, and most of the top-grossing superhero films of all time — led by Avengers: Infinity War's $2.05 billion worldwide take earlier this year — have featured Marvel characters.
"I used to think what I did was not very important," he told the Chicago Tribune in April 2014. "People are building bridges and engaging in medical research, and here I was doing stories about fictional people who do extraordinary, crazy things and wear costumes. But I suppose I have come to realize that entertainment is not easily dismissed."
Lee's fame and influence as the face and figurehead of Marvel, even in his nonagenarian years, remained considerable. ... [mehr] https://www.hollywoodreporter.com/heat-vision/stan-lee-dead-marvel-comics-real-life-superhero-was-95-721450

Das Motiv der Bibliothek in der Kriminalliteratur (Young Information Scientist 3, 2018)

Zsuzsanna Csuka: Das Motiv der Bibliothek in der Kriminalliteratur

Zielsetzung — Die Arbeit will der Frage nachgehen, wie das Motiv der Bibliothek in Kriminalromanen dargestellt wird. Konkret werden drei Romane untersucht, ob sie die üblichen Elemente des Kriminalromans und des Bibliotheksmotivs beinhalten. Eine weitere Forschungsfrage beschäftigt sich damit, inwiefern die in den Romanen dargestellten Bibliothekare herkömmliche Stereotype bedienen. Forschungsmethoden — Im Rahmen einer strukturalistischen Literaturanalyse werden drei Romane auf die zwingend notwendigen Elemente eines Kriminalromans mit Bibliotheksmotiv untersucht. Ergebnisse — Im Zuge dieser Untersuchung konnte gezeigt werden, in welchen unterschiedlichen Formen die drei ausgewählten Kriminalromane die Bibliothek als Motiv enthalten und wie Bibliothekare dargestellt werden. Schlussfolgerungen — Obwohl alle drei Romane Library Mysteries sind, gab es durchaus Unterschiede, in welchem Ausmaß das Motiv und die Krimielemente vorkommen und wie wichtig diese aus dem Gesichtspunkt des Geschehens sind.
Schlagwörter — Motiv, Bibliothek, Bibliothekar, Stereotyp, Kriminalliteratur, Strukturalismus, Library Mystery, Bibliomystery

Zsuzsanna Csuka: The library as a motif in crime fiction
Objective — The work aims to investigate the question of how the motif of the library is portrayed in detective novels. Specifically, three novels are examined, whether they contain the usual elements of the detective novel and the library motif. Another research question concerns the extent to which the librarians depicted in the novels are congruent with conventional stereotypes. Methods — By utilizing a structuralist literature analysis, three novels are examined for the essential elements of a crime novel with a library motif. Results — In the course of this investigation, it was possible to show in which different forms the three selected crime novels contain the library as a motif and how librarians are portrayed. Conclusions — Although all three novels are Library Mysteries, there was a difference in the extent to which the subject and the crime elements occur and how important they are from the point of view of the action.
Keywords — motif, library, librarian, stereotype, crime fiction, structuralism, library mystery, bibliomystery

Veröffentlicht in: Young Information Scientist, Jg. 3 (2018), S. 27-36.
Online: https://yis.univie.ac.at/index.php/yis/article/view/1950

Young Information Scientist (YIS) wird vom Verein zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI), Wien, herausgegeben. Alle Beiträge unterliegen einem Peer Review. ISSN: 2518-6892.

via https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=47672

Online-Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Dresden zur Novemberrevolution

Eine Online-Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Dresden zeigt seit dem 06.11.2018 eine kommentierte Bildergalerie mit historischen Dokumenten zur Entstehung des Freistaats Sachsen vor 100 Jahren.

via Archivalia-Blog vom 11.11.2018

SRF-Einstein zum Thema Fake

Die SRF-Sendung Einstein vom 25.10.2018 befasst sich mit dem Thema „FAKE: Lüge im digitalen Zeitalter„:
„Die Digitalisierung hebt die Lüge auf eine neue Ebene. Videobilder lassen sich immer glaubwürdiger manipulieren. Was bedeutet es, wenn jedes Video eine Lüge sein kann?
«Einstein» demonstriert, wie einfach man ein Video fälschen kann, analysiert, wie sich eine Falschmeldung über die ganze Welt verbreitet, besucht die Stadt Veles, die sich zur Kapitale der Fakenews entwickelt hat und zeigt wie Wissenschaftler dem Computer beibringen wollen, Bildmanipulationen und Falschmeldungen automatisch zu entlarven.“
via http://blog.digithek.ch/srf-einstein-zum-thema-fake/

OER: Netzwerk Medien ist Kompetenzzentrum im Bereich frei zugänglicher Bildungsmaterialien

Lehrkräfte der Uni Köln und Interessierte können sich beim Zentrum Netzwerk Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät zum Themenbereich frei zugängliche Bildungsmaterialien, den sogenannten Open Educational Resources (OER) beraten lassen. Ob rechtliche Hintergrundinfos und praktische Anwendung von OER oder die Installation des OER-Plugins in ILIAS – das neue Serviceangebot ist das Ergebnis eines Verbundprojekts („OERinForm“), welches das Netzwerk Medien initiiert und an dem es sich für die Universität Köln über den Zeitraum von 18 Monaten beteiligt hatte. Gemeinsam mit fünf weiteren Hochschulen (Universität Augsburg, HU Berlin, JGU Mainz, HHU Düsseldorf, FAU Erlangen-Nürnberg) wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ein Informations- und Beratungskonzept für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen entwickelt, das jetzt in Köln in die Praxis überführt worden ist.
Den Lehrenden stehen unter http://oer.amh-ev.de eine Vielfalt an Infomaterialien zu OER kostenfrei zur Verfügung. Gleichzeitig können sie sich mit dem Input zu kreativen OER Lösungen ihre eigenen Ideen umsetzen und als offene Bildungsmaterialien verbreiten. Neben einem Reputationsgewinn der Lehrpersonen steigert sich so auch der Bekanntheits- und Nutzungsgrad der erstellten Materialien. Der erleichterte Zugang bietet außerdem Lernenden die Chance, sich Themen kostenfrei anzueignen.  

via https://idw-online.de/de/news705746

Büchersammlung der Familie Benary geht an Fachhochschule Erfurt

Die bisher im Privatbesitz befindliche Firmenbibliothek der Familie Benary, heute Eigentümer der "Ernst Benary Samenzucht GmbH", wird mit fast 1.000 Büchern und Zeitschriften der Hochschulbibliothek der Fachhochschule Erfurt überlassen. Die zum Großteil aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammende Sammlung wird nun zunächst erfasst und katalogisiert um sie perspektivisch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Bücher und Zeitschriften zu den Themen Pflanzenkunde, Landschafts- und Gartenbau sowie Pflanzenzüchtungsverfahren wurden durch die Geschäftsführung ursprünglich als Nachschlagewerke für die Nutzung durch die Angehörigen des Unternehmens angeschafft. Der Großteil der englisch-, französisch- und deutschsprachigen Sammlung stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es befinden sich aber auch deutlich ältere Exemplare darunter wie beispielsweise das 1762 veröffentlichte Exemplar einer französischsprachigen Abhandlung über Nelken. Die umfangreichen Bestände der Bibliothek der Fachhochschule Erfurt, die zum größten Teil aktuelle Medien umfassen, werden durch diese Sammlung um zum Teil seltene und unikale historische Literatur erweitert. 

via https://idw-online.de/de/news705728

Forschungsdateninfrastruktur für die Lebenswissenschaften in Deutschland


NFDI4Life, die Nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Lebenswissenschaften, ist ein Konsortium von Fachcommunities und Informationsinfrastrukturen aus dem gesamten Fachbereich Lebenswissenschaften. Das Netzwerk hat am 09.11.2018 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem es seine Strategie, Hintergründe, Anforderungen und Ziele erläutert. Zugleich ist die NFDI4Life-Website online gegangen, auf der das Konsortium neben dem Positionspapier künftig weitere Informationen bereitstellt und über aktuelle Entwicklungen berichtet.
Die lebenswissenschaftliche Forschung erlebt als Ergebnis der zunehmenden Digitalisierung anhaltend einen rasanten Zuwachs an Forschungsdaten, die bewältigt werden müssen und weiter genutzt werden können. Dabei spielen interdisziplinäre, translationale und datenanalytische Ansätze zur Datennutzung eine immer wichtigere Rolle. Um diese Entwicklungen bestmöglich zu unterstützen, gilt es, das Teilen und Veröffentlichen von Forschungsdaten zu fördern und zu erleichtern. Hierfür muss das Forschungsdatenmanagement nach sogenannten FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable und Re-usable) umgesetzt werden. Damit verbunden ist ein umfassender Kulturwandel in der lebenswissenschaftlichen Forschung, der initiiert und begleitet werden muss.
Die Gründung von NFDI4Life trägt diesen Entwicklungen und Anforderungen Rechnung. Dabei setzt das Konsortium neue Impulse und vernetzt bereits vorhandene Initiativen, so dass Forschungsdaten möglichst weitgehend, z.B. mit der wissenschaftlichen Literatur und existierenden Daten, verknüpft werden können. Ziel ist es zudem, innovative Dienste zu Forschungsdaten anzubieten, die dann synergetisch genutzt werden können.
Das NFDI4Life-Konsortium hat sich Ende 2017 formiert. Es setzt sich zusammen aus über 20 Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen, die entweder den gesamten Bereich der Lebenswissenschaften abdecken oder einzelne Subdomänen vertreten. Die beteiligten Forschungsinstitute arbeiten entweder fachspezifisch im Bereich der Lebenswissenschaften - also Medizin, Biodiversität, Ernährungs-, Agrar- und Umweltwissenschaften - oder methodenspezifisch im Bereich der Datenwissenschaften. Das Konsortium umfasst sowohl universitäre als auch außeruniversitäre Partner der Leibniz- und Fraunhofer-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Ressortforschung. Es bildet somit die institutionelle Vielfalt der deutschen Wissenschaftslandschaft ab. Damit erfüllt NFDI4Life  die umfänglichen Ansprüche an eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur.
In seinem Positionspapier "Leistung ausVielfalt" hat der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) 2016 empfohlen, eine koordinierte Forschungsdateninfrastruktur für Deutschland (NFDI) aufzubauen. Ziel ist es, die Interoperabilität der Datenbestände, niedrigschwellige und nachhaltige Zugänglichkeit zu Forschungsdaten und die kontinuierliche, wissenschaftsgetriebene Weiterentwicklung entsprechender Dienste zu gewährleisten. Derzeit entsteht die NFDI als ein arbeitsteilig angelegtes, bundesweites Netzwerk aus domänenspezifischen Konsortien. Die gesamte Infrastruktur soll zukünftig ein verlässliches und nachhaltiges Service-Portfolio bereitstellen, welches den generischen und domänenspezifischen Bedarf des Forschungsdatenmanagements in Deutschland abdeckt. Die Dienste stehen dann Forschenden fach-, institutionen- sowie bundesländerübergreifend zur Verfügung.
Das NFDI4Life-Konsortium soll Teil dieser Nationalen Forschungsdateninfrastruktur werden. Die Partnerinstitutionen betreiben einerseits fachspezifische Methodenforschung und schaffen Informationsservices für die Lebenswissenschaften. Andererseits entwickelt das Netzwerk generische Dienste für die gesamte Nationale Forschungsdateninfrastruktur, zum Beispiel Lehr- und Trainingsangebote. Darüber hinaus stehen die Förderung der guten wissenschaftlichen Praxis im Umgang mit Forschungsdaten sowie die Umsetzung der FAIR- Prinzipien im Mittelpunkt der Arbeit.
Die Partner im Konsortium NFDI4Life:
  • BIPS GmbH - Leibniz -Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie
  • Botanischer Garten & Botanisches Museum Berlin - Freie Universität Berlin
  • CeBiTec - Center for Biotechnology
  • de.NBI - Deutsches Netzwerk für Bioinformatik Infrastruktur
  • DIMDI - Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
  • Fraunhofer FIT (Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik)
  • Fraunhofer SCAI (Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen)
  • GFBio (Gesellschaft für Biologische Daten e.V.)
  • HITS (Heidelberger Institut für Theoretische Studien)
  • IPK - Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung
  • KTBL - Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V.
  • Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) (https://www.mpi-bremen.de/)
  • Medizinischer Fakultätentag
  • RKI (Robert Koch-Institut)
  • RRZK (Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln)
  • TiHo - Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • TMF (Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.)
  • ULB - Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
  • USB Köln - Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
  • ZALF (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V.)
  • ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften
  • Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (University Bremen/MARUM/AWI)

 Das Positionspapier und weitere Informationen unter http://www.nfdi4life.de

via http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg64988.html