Dienstag, 20. Juni 2017

CEWS-Hochschulranking zur Qualitätssicherung für Gleichstellung an Hochschulen veröffentlicht

Mit dem Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017 legt das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS die achte Ausgabe vor. Seit seiner Erarbeitung im Jahr 2003 hat es sich als ein Bestandteil der Qualitätssicherung für Gleichstellung an Hochschulen etabliert. Zielstellung des Ranking ist es, die Leistungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren kontinuierlich zu vergleichen.

Für die letzte Ausgabe im Jahr 2015 wurde die Methodik des Rankings grundlegend überarbeitet. Mit Ausnahme der Auswahl der Hochschulen, die in das Ranking aufgenommen werden, hat sich die Methodik mit dieser Ausgabe nicht geändert. In das Ranking werden die Hochschulen einbezogen, die Mitglied in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sind sowie weitere Hochschulen, soweit sie mindestens 30 Professorinnen und Professoren aufweisen. 


Das CEWS-Hochschulranking berücksichtigt das Fächerprofil der Hochschulen und greift dabei auf das Kaskadenmodell zurück. Die Bezugsgrößen sind, je nach Qualifikationsstufe und Hochschultyp, der Frauenanteil an den Studierenden und an den Promotionen. Das Ranking beruht auf quantitativen Daten aus dem Jahr 2015. Bewertet werden die Hochschulen in den Bereichen Studierende, Promotionen, Habilitationen und Juniorprofessuren, wissenschaftliches und künstlerisches Personal und Professuren. Berücksichtigt werden auch Veränderungen im Zeitverlauf beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal sowie bei den Professuren. Eingeflossen sind die Daten von 287 Hochschulen, das Gesamtranking gibt Auskunft über 64 Universitäten, 131 Fachhochschulen und 44 Künstlerische Hochschulen.. Zusätzlich zu dem Hochschulranking beinhaltet die Veröffentlichung ein Ranking der Bundesländer, das auf ähnlichen Indikatoren beruht.


Das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten ist online zugänglich unter: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-52104-5.

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