Mittwoch, 10. Mai 2017

Wallstein-Verleger gegen das UrhWissG

Eine überhastete, verfassungsrechtlich bedenkliche und einer kurzsichtigen Haushaltslogik folgende Reform: Der Verleger Thedel von Wallmoden lässt in der Welt kein gutes Haar am Regierungsentwurf für das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz. Hauptkritikpunkt des Göttinger Verlegers ist die Ausweitung der Schrankenregelungen für Lehre und Forschung, die eine extensive Nutzung von Inhalten, etwa Lehrbüchern, vorsieht. Bereits die bestehenden Schrankenregelungen hätten "zu einem dramatischen Rückgang der Lehrbuchkäufe geführt". Anstatt gegenzusteuern, wolle der Gesetzgeber "die gesetzlich erlaubten lizenzfreien Nutzungen nun noch drastisch erweitern".

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