Montag, 31. August 2015

Buchpatenschaftsprogramm der WLB Stuttgart

Die Württembergische Landesbibliothek (WLB) Stuttgart hat - wie viele andere Bibliotheken auch - ein Patenschaftsprogramm für seltene Bücher, alte Drucke, Handschriften, Grafiken, Musikmaterialien und Dokumente der Zeitgeschichte gestartet. Die WLB stellt Auswahllisten auf ihrer Homepage bereit, aus denen Interessierte, denen der Erhalt des kulturellen und wissenschaftlichen Erbes ein Anliegen ist und die sich in der Lage sehen, abhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten einen Betrag zur Verfügung zu stellen, ein Objekt aussuchen können. Jedes durch die Hilfe des Paten gerettete Werk erhält ein Exlibris aus alterungs­beständigem Papier mit dem Namen des Sponsors. Der Name bleibt für immer mit diesem Werk und der Württembergischen Landesbibliothek verbunden.

Auf Wunsch wird der Name des Paten in einer allgemein zugänglichen Liste der Paten veröffentlicht (Patenverzeichnis). Der Pate erhält eine Einladung zum Jahresempfang der Direktion. Hier werden die durch Buchpaten geförderten Werke der Öffentlichkeit präsentiert. Auf Wunsch kann das mit der Hilfe des Paten wieder benutzbar gemachte Stück besichtigt werden. Die betreffenden Sammlungsleiter nehmen Kontakt mit den Buchpaten auf. Die WLB schickt dem Paten eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt. Spenden zur Förderung kultureller Zwecke sind steuerlich absetzbar.

Alles Wissenswerte zum Patenschaftsprogramm kann der Website der WLB Stuttgart entnommen werden.

MOOCs des Hasso-Plattner-Instituts boomen

Immer mehr Internetnutzer nehmen an kostenlosen Onlinekursen teil, um sich aktuelles universitäres Wissen zur Informationstechnologie anzueignen: Das Hasso-Plattner-Institut, Deutschlands Pionier im Bereich von „Massive Open Online Courses“ (MOOC), konnte jetzt die 200.000. Einschreibung auf seiner interaktiven Bildungsplattform https://open.HPI.de melden. Mehr als 95.000 Teilnehmende aus über 150 Ländern wurden dort seit September 2012 registriert.

OPUS 4: Neuer Teilnehmer des KOBV

Seit dem 01. August 2015 hat der KOBV eine neue OPUS-Partnerbibliothek: Die WHU - Otto Beisheim School of Management in Düsseldorf und Vallendar, hat sich für das Hosting des OPUS-Repositoriums im KOBV entschieden.

Das Hostingteam des KOBV betreut mittlerweile 37 OPUS-Instanzen und ist damit der größte Anbieter dieses Services deutschlandweit. Und die OPUS 4-Gemeinde wächst auch außerhalb des KOBVs: Anfang August sind dem KOBV insgesamt 75 Instanzen bekannt. Mehr Informationen dazu sind unter "OPUS 4-Referenzen" zu finden.

Projekt K2 - Das neue KOBV-Portal

Am 01. Juli 2015 ist die Version 1.4 des KOBV Portals unter http://portal.kobv.de für die Öffentlichkeit freigeschaltet worden. Mit diesem Release hat das neue KOBV-Portal auch eine mobile Version erhalten. Ein Schwerpunkt der Version 1.4 war die Freischaltung weiterer Ressourcen aus dem externen Index Primo Central. Es können jetzt neben frei verfügbaren Ressourcen auch lizenzpflichtige Online-Ressourcen (aus KOBV-Bibliotheken) gefunden werden.

Die Fernleihe von Zeitschriftenaufsätzen und Zeitungsartikeln ist nun ebenfalls möglich. Sie erfolgt über die bekannte Anmeldemaske der KOBV-Fernleihe.

Der Gemeinsame Verbündeindex (GVI), der die Bestände aller Bibliotheksverbünde in Deutschland zur verbundübergreifenden Recherche und Fernleihe zusammenfassen soll, ist im 2. Quartal des Jahres aufgebaut worden. Er wurde bereits in das Portal-Testsystem integriert (nach: KOBV-Newsletter Nr. 40 – Juli/August 2015).

KOBV-Newsletter Nr. 40 Juli/August 2015 erschienen

Der neue KOBV-Newsletter Nr. 40 Juli/August 2015 ist erschienen. Der Newsletter informiert alle zwei Monate über Neuigkeiten aus dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV).

In dieser Ausgabe sind folgende News enthalten: Allgemeines: Langzeitarchivierung und Forschungsdatenmanagement; Projekte und Kooperationen: Humanities Data Centre (HDC), Projekt K2 - Das neue KOBV-Portal, Servicestelle Digitalisierung (digiS) - Coding da Vinci, digiS-Förderprogramm 2016 - Ausschreibung; Hosting und Entwicklung: OPUS 4, Weiterentwicklung der Open-Source-Software; Events: Veranstaltungen: Forschungsdaten in Bibliotheken am 03. Juli 2015; Ankündigungen: digiS-Jahresveranstaltung, 16. Oktober 2015, digiS-Workshop Recht am 24.09.2015, ZIB.

Ein Gedankenexperiment zur Neuordnung des Urheberrechts - iRIGHTSinfo

Im „Berliner Gedankenexperiment zur Neuordnung des Urheberrechts“ hat sich eine kleine Gruppe von Experten verschiedenster Disziplinen ... dieser Aufgabe angenommen. Die Grundannahme für das Projekt lautete: Angenommen, wir leben in einer nicht allzu fernen Zukunft, in zirka 25 Jahren. Erstmals macht man sich Gedanken, wie ein Regelungsinstrument für den Schutz und die Verwendung kreativer Güter aussehen müsste. Wie müsste ein Regelwerk aussehen, das den vorhersehbaren Realitäten dieser Zeit gerecht wird und deren Anforderungen entspricht?

Im Ergebnis fordert das Berliner Gedankenexperiment zum Umdenken auf. Es enthält neue und neu gedachte alte Ansätze sowie Lösungsmodelle, mit denen sich die meisten der Probleme mit dem geltenden Urheberrecht vermeiden ließen.

Berliner Gedankenexperiment zur Neuordnung des Urheberrechts (PDF)

Freitag, 28. August 2015

Jahresbericht 2014 der DFG ist erschienen

Der Jahresbericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft bietet auf rund 300 Seiten einen Überblick über die Tätigkeits- und Förderschwerpunkte im Jahr 2014. In journalistisch aufbereiteten Beiträgen werden Projekte aus der Forschungs- und Infrastrukturförderung vorgestellt, die für die über 30.000 Vorhaben stehen, die im Berichtsjahr von der DFG mit insgesamt mehr als 2,8 Milliarden Euro gefördert wurden. Ein ausführlicher statistischer Teil präsentiert die wichtigsten Zahlen und Grafiken zum Förderhandeln der DFG. Der gesondert und ausschließlich in elektronischer Form vorliegende Berichtsteil „Programme und Projekte“ bietet eine Übersicht zu den bewilligten Fördermaßnahmen.

Der Jahresbericht wurde bereits am 02.07.2015 im Rahmen der Jahrespressekonferenz in Berlin vorgestellt.

BSZ-Kolloquium am 22. September 2015 in der Universität Stuttgart

Das 16. Kolloquium des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ-Kolloquium) wird am Dienstag, den 22. September 2015, in der Universität Stuttgart (Hörsaal M17.02 - Keplerstr. 17) stattfinden. Das detaillierte Tagesprogramm liegt als PDF-Dokument vor. Das Online-Anmeldeformular steht unter http://www.bsz-bw.de/kolloquium/anmeldung.html bereit.

Project REVEAL des Harry Ransom Center der University of Texas

"Project REVEAL has been a year-long project designed with the three-fold purpose of increasing access to the Ransom Center's manuscript and archival resources, enhancing the online user experience for the Center's researchers, and creating workflows and institutional best practices for future large-scale digitization projects at the Center. Over the past year, 25 manuscript collections of some of the best-known names from American and English literature of the nineteenth and early twentieth centuries have been digitized in their entirety and made available online via the Center's digital collections portal" (via http://hrc.contentdm.oclc.org/cdm/reveal).

Project REVEAL ermöglicht den freien Zugang zu den literarischen Archiven von Charlotte Perkins Gilman, Christina Georgina Rossetti, Dante Gabriel Rossetti, Edward Lear, Gerard Manley Hopkins, Hart Crane, Henry James, Jack London, Joseph Conrad, Katherine Mansfield, O. Henry, Oscar Wilde, Robert Louis Stevenson, Thomas Hardy, Washington Irving, William Makepeace Thackeray, Zane Grey und anderen bedeutenden britischen und US-amerikanischen Autoren.

Kazuo Ishiguro verkauft sein Archiv an die Universität Texas

Kazuo Ishiguro hat sein Archiv für eine Million Dollar an das Harry Ransom Center der Universität Texas verkauft. Die Einrichtung hat sich seit ihrer Gründung vor fast sechzig Jahren als eine der bedeutendsten Sammlungen literarischer Dokumente etabliert. Ishiguros Archiv umfasst Entwürfe, handschriftliche Notizen, unveröffentlichte Romane sowie ein verworfenes Anfangskapitel für den verfilmten Bestseller "Was vom Tage übrig blieb", für den der in Japan geborene und in Großbritannien aufgewachsene Schriftsteller der Booker-Preis erhielt.

Dem Rat eines Freundes folgend, hat sich Ishiguro seit den neunziger Jahren angewöhnt, alle Zettel, die er nicht für den nächsten Schritt der Abfassung ablegt, in einen Karton unter seinem Schreibtisch zu werfen. Wenn der Karton voll ist, wird der Inhalt in Plastikkisten auf dem Speicher gelagert.

Im vergangenen Jahr hatte das Harry Ransom Center zwei Millionen Dollar für das Archiv von Ian McEwan bezahlt (via FAZ vom 28.08.2015).

Helwig Schmidt-Glintzer erhält chinesischen Staatspreis

Der Göttinger Sinologe und Publizist Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, der von 1993 bis 2015 die Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel leitete, hat den diesjährigen „Staatspreis der Volksrepublik China für besondere Verdienste um die chinesische Buchkultur“ erhalten. Der Preis ehrt herausragende Leistungen um die Vermittlung der chinesischen Kultur im Ausland und richtet sich an Publizistinnen und Publizisten sowie an Übersetzende und Herausgebende, die sich mit China beschäftigen. Der seit 2005 bestehende hochdotierte Preis wurde in dieser Woche zum neunten Mal traditionell zum Auftakt der Pekinger Internationalen Buchmesse verliehen.

Donnerstag, 27. August 2015

BibliotheksMagazin. Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München 2/2015: FID Musikwissenschaft an der BSB

Nägele, Reiner. „FID Musikwissenschaft an der Bayerischen Staatsbibliothek“. BibliotheksMagazin. Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München 2/2015. S.10-12 (http://staatsbibliothek-berlin.de/fileadmin/user_upload/zentrale_Seiten/ueber_uns/pdf/Bibliotheksmagazin/BM_2_2015_Inhalt.pdf)

Als Ergebnis einer Programmevaluierung in den Jahren 2010/11 beschloss der Hauptausschuss der DFG Ende 2012, das bisherige System der überregionalen Literaturversorgung grundlegend zu ändern. Die Einrichtung von „Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft“ (kurz FID) löst seit 2014 die Förderung der Sondersammelgebiete an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland ab. Bestandteil der Förderrichtlinien für den FID ist das Primat des E-only, d.h. bei Doppelveröffentlichungen als E- und Print-Version soll künftig nur noch die elektronische Ausgabe gekauft bzw. lizensiert werden. Zudem darf künftig nur noch Spitzenbedarf im FID-Kontext erworben werden; Grundbedarf ist nicht förderungswürdig. An der BSB München wird aufgrund der Vorgaben der DFG der FID Musikwissenschaft eingerichtet. Die Förderung des FID orientiert sich ausschließlich durch ein aktiv bekundetes Interesse der Wissenschaftscommunity, also durch eine Mitgestaltung der Erwerbungskomponente und durch projektbezogene Kooperationen zwischen Fachwissenschaft und der für den FID verantwortlichen Bibliothek, in diesem Falle der BSB München. Die Bayerische Staatsbibliothek kann dafür vorrangig auf der Virtuellen Fachbibliothek Musik – VifaMusik aufbauen, die zum strukturellen Element des FID wird. Ziel der VifaMusik ist zum einen die Realisierung eines „One-Stop-Shops“ im Hinblick auf musikbibliographische Daten und digitale Quellen, zum anderen wird die informationstechnologische Kompetenz der BSB im Rahmen des FID dazu genutzt, nicht nur Wissenschaftskommunikation zu fördern, sondern vor allem in der Entwicklung von forschungsrelevanten E-Tools als Partner der Wissenschaft innovative Arbeit zu leisten.

Bibliothekar Georg Ruppelt mit Theodor-Fuendeling-Plakette geehrt

Georg Ruppelt, Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover, ist am 26.08.2015 mit der Theodor-Fuendeling-Plakette des Börsenvereins, Landesverband Nord, ausgezeichnet worden. Der Gründer der Akademie für Leseförderung erhielt den Preis in Würdigung seiner Verdienste um die Buchkultur und für sein soziales Engagement.

Der Landesverband Nord des Börsenvereins zeichnet mit der Theodor-Fuendeling-Plakette Menschen für ihre besonderen Verdienste um die Leseförderung und die Buchkultur aus. Die Ehrung wurde 2013 zum 130. Geburtstag des Landesverbands (damals noch Niedersachsen-Bremen) ins Leben gerufen und ist nach dem Verbandsgründer, dem Hamelner Buchhändler Theodor Fuendeling benannt.

IFLA veröffentlicht Positionspapier zum Datenschutz in Bibliotheken

Das IFLA Governing Board hat bei der jährlichen Konferenz in Kapstadt ein Positionspapier zum Datenschutz in Bibliotheken („Statement on Privacy in the Library Environment“) verabschiedet. Diese Stellungnahme beschreibt aktuelle Herausforderungen für Bibliotheken und Informationsdienste beim Datenschutz der BenutzerInnen, skizziert relevante internationale Datenschutzrichtlinien und kennzeichnet zugehörige IFLA-Erklärungen. Außerdem stellt sie Empfehlungen für Bibliotheken und Informationsdienste bereit, die sowohl das Eintreten für den Datenschutz als auch praktische Maßnahmen für den Schutz der BibliotheksbenutzerInnen beinhalten. Die Stellungnahme zum Datenschutz steht auf der IFLA-Website in sechs Sprachen zum Download zur Verfügung.

Stellungnahme der IFLA zum Datenschutz im Bibliothekswesen

Neue Strategie der IFLA für 2016-2021

Die zukünftige Ausrichtung des internationalen Bibliotheksverbandes IFLA wurde auf dem 81. Bibliothekskongress in Kapstadt in den verschiedenen Verbandsgremien intensiv diskutiert. Die vier strategischen Richtungen sind: Stärkung des Beitrages der Bibliotheken zu gesellschaftlichen Entwicklungen; Förderung des gleichberechtigten Zugangs zu Information und Wissen; Schutz des kulturellen Erbes; Stärkung der Lobbyarbeit auf allen politischen Ebenen durch die Mitglieder der IFLA. Für jede dieser vier strategischen Ausrichtungen wurden für den Zeitraum 2015-2016 entsprechende Prioritäten zur konkreten Umsetzung vereinbart.

Weitere Infos (in englischer Sprache) stehen unter http://www.ifla.org/files/assets/hq/officers/key-documents/introducing-the-new-ifla-strategic-plan-and-key-initiatives-draft-for-discussion.pdf bereit.

EU-Projekt: Computer entziffern Handschriften

"Die Universität Innsbruck koordiniert ein auf drei Jahre angelegtes EU-Projekt, das Wissenschaftlern und Laien gleichermaßen historische handschriftliche Dokumente digitalisiert zur Verfügung stellen soll, unabhängig davon, ob es sich um private Briefe, Taufregister oder Katasterbände handelt. Aufbauend auf Algorithmen, die die TU Valencia und das Nationale Forschungszentrum in Athen erarbeitet haben, soll das eifrige Nutzen der Infrastruktur dazu beitragen, die Algorithmen zu verbessern."

Eine erste Version der geplanten Software haben die Innsbrucker unter dem Namen Transkribus online gestellt.

Mehr unter http://heise.de/-2790595

Mittwoch, 26. August 2015

Umstellung der SWB-Datenbank auf RDA-Konfiguration im Oktober 2015

Am 01. Oktober 2015 beginnt die Katalogisierung nach dem neuen Regelwerk RDA (Resource Description and Access) im deutschsprachigen Raum. Auch im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) wird ab Oktober die Katalogisierung nach RDA möglich sein. Der Umstieg erfolgt fließend: die Kolleginnen und Kollegen, die bereits ausreichend in RDA geschult sind, können nach RDA katalogisieren. Alle anderen arbeiten bis Ende 2015 weiterhin nach RAK-WB. Mit dem Umstieg sind Veränderungen im Katalogisierungsformat verbunden. Diese sind derzeit auf der RDA-Testdatenbank konfiguriert und werden Anfang Oktober auf die SWB-Katalogisierungsdatenbank übernommen. Mit dieser Konfiguration ist dann die Katalogisierung nach beiden Regelwerken möglich.

Weitere Infos zum Umstieg auf RDA im SWB sind im BSZ-Wiki unter https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=v-team:katalogisierung:doku:regelwerke:umstieg zu finden.

RDA im OBV produktiv

Am Montag, 17. August 2015, wurde in die Verbunddatenbank des Österreichischen Bibliothekenverbundes (OBV) der erste Datensatz nach dem neuen Katalogisierungsregelwerk RDA (Resource Description and Access) eingebracht. Mit diesem historischen Datum wird ein neuer Erfassungsstandard Realität, dessen Einführung im Österreichischen Bibliothekenverbund über viele Jahre hinweg vorbereitet worden ist.

Der erste RDA-Datensatz beschreibt ein Werk mit dem Titel "Metamorphosis" - eine englische Übersetzung der "Verwandlung" von Franz Kafka. Nicht ohne Grund erschien genau diese Erzählung passend für eine Umstellung von der genannten Dimension: weniger weil es sich, wie der Klappentext weiß, um eine Geschichte "of unexplained horror and nightmarish transformation" handelt, sondern vielmehr deshalb, weil der Terminus "Metamorphose" in vielerlei Hinsicht einen kompletten Wechsel von Form, Struktur und Substanz anzeigt.

Die RDA (Resource Description and Access) sind der neue Standard für die Katalogisierung und lösen die RAK-WB (Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken) ab. Aufbauend auf den Anglo-American Cataloguing Rules (AACR2) stellen die RDA ein umfassendes Set an Richtlinien und Regeln zur Beschreibung von Ressourcen bereit, das alle Inhalte und Medientypen abdeckt und besonders die digitalen Publikationsformen berücksichtigt. Ihre Einführung im OBV wurde 2012 von der Vollversammlung beschlossen und von der AG Implementierung RDA vorbereitet. Gemeinsam mit Institutionen aus Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz wird seit Mitte 2012 im kooperativen RDA-Projekt die Implementierung der RDA vorbereitet. Ab 01.01.2016 ist die Erfassung der Metadaten von Neuerscheinungen verpflichtend RDA-konform durchzuführen (via http://lists.dnb.de/pipermail/rda-info-liste/2015-August/000124.html).

Praxisleitfaden für Kulturinstitutionen veröffentlicht

Im Land Baden-Württemberg haben rund 28 % der Bürger mit steigender Tendenz einen Migrationshintergrund. Maßnahmen der Integration werden also immer wichtiger. Die interkulturelle Kulturarbeit ist eine davon. Sie steht auch im Mittelpunkt eines neuen Leitfadens, der vom Kunstministerium des Landes gefördert und auf Initiative der Landesregierung von Vertretern aus Kommunen, Kultureinrichtungen und Migrantenorganisationen erstellt wurde.

In dem Leitfaden werden zunächst in einem Glossar Stichworte wie "interkulturelle Kompetenz" und "Diversitätspolitik" erläutert, anschließend werden Projekte vorgestellt wie etwa das Festival "Mix versteh'n" des Kulturamts Pforzheim. Schließlich erläutert die Leiterin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT Karlsruhe wissenschaftliche Aspekte der interkulturellen Kulturarbeit. Zudem findet sich eine Liste mit Veröffentlichungen zum Thema.

Interkultur für alle - Ein Praxisleitfaden für die Kulturarbeit. Hrsg. vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst B.-W. Juli 2015. 107 S. Als PDF zum kostenlosen Download

Dienstag, 25. August 2015

BLB Karlsruhe digitalisiert badische Zeitungen

Die Badische Landesbibliothek <31> in Karlsruhe hat eine Reihe badischer Zeitungen aus den vergangenen drei Jahrhunderten komplett digitalisiert und mit insgesamt über 900.000 Seiten in ihre Digitalen Sammlungen integriert. Für das Projekt hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) Mittel aus dem Ausbauprogramm "Hochschule 2012" zur Verfügung gestellt.

Historische Bestände der UB Mannheim – digital

Die digitalen Sammlungen der Universitätsbibliothek Mannheim präsentieren alte Drucke und handschriftliche Nachlässe vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Inzwischen umfassen diese Sammlungen mehr als tausend Einzeltitel, die in sechs Unterabteilungen eingeteilt sind: Sammlung Desbillons, Sammlung Mammelsdorf, Sammlung Weickum, Sammlung Naturkunde, Varia, Nachlass Otto Selz. Ein Teil dieser historischen Werke ist bereits via OCR (Texterkennung) als Volltext verfügbar. Am Beispiel Führer durch die Industrie- und Hafenanlagen von Mannheim Rheinau und Ludwigshafen aus dem Jahr 1909 sind die Vorteile der OCR-Texterkennung selbst erfahrbar: Wenn man auf das kleine „T“ klickt, sieht man an diesem Symbol, dass das Werk bereits im Volltext vorliegt.

BSB München bietet App "Deutsche Klassiker in Erstausgaben" an

Die Bayerische Staatsbibliothek bietet eine weitere App mit dem Titel „Deutsche Klassiker in Erstausgaben“ an. Insgesamt wurden 30 Werke - für die Nutzer kostenlos - digital umgesetzt. Bei den Titeln handelt es sich um Klassiker der deutschen Literatur, die Generationen von Schülern gut bekannt sind – etwa Johann Wolfgang von Goethes "Die Leiden des jungen Werther" und Christian Morgensterns "Galgenlieder". Jetzt können sie sich (und andere Interessierte auch) die Lektüren (kostenlos) aufs Handy oder Tablet laden.

Savifa wird abgeschaltet und von CrossAsia abgelöst

Mit Unterstützung der DFG haben die Bibliothek des Südasien-Instituts (SAI) in Heidelberg und die UB Heidelberg <16> die Virtuelle Fachbibliothek Savifa aufgebaut. Vor dem Hintergrund einer Kooperation zwischen SAI, UB und der Staatsbibliothek zu Berlin wurde Savifa im August 2015 vom Netz genommen. Zentrale Module von Savifa wie die Bereiche E-Publishing, Digitale Sammlungen und die Odisha Bibliographie wurden bereits in die von der Staatsbibliothek zu Berlin aufgebaute Virtuelle Fachbibliothek CrossAsia integriert und sind dort im neuen Design zugänglich. Neu eingerichtet wurde der sogenannte “Blaue Leihverkehr” mit einer verlängerten Leihfrist von einem Jahr für Material in südasiatischen Sprachen. Ziel der drei Partnerorganisationen ist es, CrossAsia zu einem Informations- und Rechercheportal für alle Themenbereiche der Asienwissenschaften auszubauen. Im Mai 2015 wurde bei der DFG ein gemeinsamer Antrag für einen Fachinformationsdienst Asien (FID Asien) gestellt, so dass im Falle einer positiven Begutachtung auf CrossAsia weitere Dienstleistungen für die Asienwissenschaften entstehen. Für die Forschung sollen neue attraktive Dienste und Mehrwerte geschaffen werden, wie z.B. eine Rezensionsplattform oder der Ausbau des Bereichs Elektronisches Publizieren.

[Infographic] "50 Inspirational Quotes from Literature"

http://www.adweek.com/galleycat/get-inspired-by-literature-infographic

Montag, 24. August 2015

Horizon Report: 2015 Library Edition erschienen

Der NMC Horizon Report - 2015 Library Edition identifiziert, beschreibt und bewertet Trends, Technologien und Herausforderungen der kommenden fünf Jahre für wissenschaftliche Bibliotheken. Der Bericht ist Teil der vom New Media Consortium (NMC) im Rahmen des NMC Horizon Projects herausgegebenen international renommierten Reihe Horizon Reports. Alle Horizon Reports werden unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, um ihre Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung möglichst einfach zu machen. 2014 ist in der Reihe erstmals eine Library Edition erschienen, die das New Media Consortium (NMC), die ETH-Bibliothek Zürich, die HTW Chur und die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover gemeinsam erstellt haben. Auch der aktuelle Report ist von den genannten Einrichtungen in Gemeinschaftsarbeit veröffentlicht worden.

NMC Horizon Report - 2015 Library Edition in engl. Sprache

Berichterstattung zum IFLA-Kongress in Kapstadt

Ein junges Nachwuchsstipendiaten-Team berichtet in einem Blog über den IFLA-Weltkongress in Kapstadt vom 15.-21.08.2015. Interessante Themen, die behandelt werden, sind u.a. Fotoreportagen verschiedener Bibliotheksbesuche, Interviews mit VertreterInnen der deutschen Community, Zusammenfassungen der Rezeption des Kongresses auf Twitter, Berichte rund um den Kongress, Südafrika und IFLA-Aktivitäten und Übersetzungen offizieller Dokumente und Verabschiedungen (https://biistories.wordpress.com/).

Schwedische Kista Public Library als internationale Bibliothek des Jahres ausgezeichnet

Die Dänische Agentur für Kultur und die Softwarefirma Sytematic haben in Kooperation mit dem Weltverband der Bibliotheken IFLA die schwedische Kista Public Library als internationale Bibliothek des Jahres auf der IFLA-Jahrestagung im südafrikanischen Kapstadt ausgezeichnet. Einige Fotoimpressionen finden sich unter https://www.flickr.com/photos/stockholms_stadsbibliotek/albums/72157646602157123.

"Online-Cappelli" im Digitalen Handapparat der Inkunabelsammlung der USB Köln

Nachdem die USB Köln den Server der Verteilten Digitalen Inkunabelbibliothek (http://inkunabeln.ub.uni-koeln.de) am 01.08.2015 außer Betrieb genommen hat, stellt sie einzelne Werke wieder ein. Das erste Werk aus dem Handapparat der ehemaligen Verteilten Digitalen Inkunabelbibliothek (VdIB), das die USB Köln digital zur Verfügung stellt, ist das Werk "Lexicon Abbreviaturarum" von Adriano Cappelli. Dabei handelt es sich um ein Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen, wie sie in Urkunden und Handschriften besonders des Mittelalters gebräuchlich sind (http://www.ub.uni-koeln.de/cdm/ref/collection/mono20/id/8533).

Der Digitale Handapparat Inkunabeln der USB Köln findet sich unter https://www.ub.uni-koeln.de/sammlungen/inkunabeln/inkunabelhandapparat/index_ger.html.

Frankfurter Buchmesse kooperiert mit kanadischem Onlinekiosk

Die Frankfurter Buchmesse (14.–18. Oktober) kooperiert mit dem kanadischen Onlinekiosk PressReader. Als Newspartner wird PressReader Ausstellern, Fachbesuchern und Privatbesuchern der Frankfurter Buchmesse in der Messewoche unbegrenzten Zugang zu mehr als 4.000 Zeitungen und Magazinen aus aller Welt bieten. Im Angebot enthalten sind internationale, regionale und lokale Magazine und Tageszeitungen wie The Guardian, Vogue, GQ, Corriere della Serra, Rheinische Post, The Washington Post, USA Today, Paris Match, Cosmopolitan Germany, Joy und andere.

Aussteller und Besucher der Frankfurter Buchmesse erhalten einen gesponserten Zugang zum Gesamtkatalog von PressReader und können während der Messetage und bis zu einer Woche nach der Messe so viel lesen und herunterladen wie sie möchten. Zum Aktivieren müssen Interessierte die PressReader-App herunterladen und in der Messewoche diese Seite besuchen: http://www.pressreader.com/fbf.

Archiv von Alexander Kluge wird erschlossen

Das Archiv des Filmemachers und Autors Alexander Kluge wird für Forschungszwecke erschlossen. Der 83-jährige Kluge, der als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films gilt, hat der Berliner Akademie der Künste sein Archiv vermacht. Die ersten Teile nehmen zehn Regalmeter in Anspruch, weitere Konvolute sollen folgen. Enthalten sind Unterlagen und Mittschnitte zu seinen Film- und Fernsehprojekten, Manuskripte und Korrespondenzen. Am 15.09.2015 werden die Dokumente bei einer Veranstaltung gemeinsam mit Alexander Kluge präsentiert.

Bundestagsbibliothek in der Stuttgarter Zeitung

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.serie-orte-der-macht-wo-sich-boshafte-zitate-fuer-bundestagsreden-finden.8f26119c-3e7c-43e2-bd77-ae5bb856c7aa.html Ausgabe vom 22.08.2015

Karasek rezensiert IKEA-Katalog

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/karasek-ueber-ikea-vermoebelt-13762061.html

Sonntag, 23. August 2015

Jahresbericht der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf für 2014

Die ULB Düsseldorf bringt seit dem Jahr 2005 einen Jahresbericht heraus. Neben einer Bilanz des Jahres in Zahlen gewährt er Einblicke in die Arbeit der ULB, ihre Strategie und Services. Der aktuelle Jahresbericht der ULB findet sich unter http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-37061/_JB_14.pdf.

Alle anderen Jahresberichte der ULB Düsseldorf seit 2005 sind unter http://www.ulb.hhu.de/ueberblick-gewinnen/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/publikationen/jahresbericht-der-ulb.html abrufbar.

Donnerstag, 20. August 2015

arbido 2/2015 - Schwerpunkt Urheberrecht

arbido Ausg. 2 (2015). Herausforderung Urheberrecht. Le défi du droit d’auteur. La sfida del diritto d’autore.

Das Heft 2/ 2015 der Zeitschrift arbido der Schweizer Berufsverbände VSA (Verein Schweizerischer Archivarinnen und Archivare) und BIS (Bibliothek Information Schweiz) widmet sich dem Schwerpunktthema „Herausforderung Urheberrecht“. Das Heft kann im Volltext unter http://www.arbido.ch/userdocs/arbidoprint/arbido_2015_2_low.pdf abgerufen werden.

Deutscher Buchhandlungspreis

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat im Februar diesen Jahres den Deutschen Buchhandlungspreis ausgelobt. Unabhängige und inhabergeführte Buchhandlungen konnten sich für diese Auszeichnung bewerben. Die Jury hat unter den 614 eingereichten Bewerbungen 108 Buchhandlungen für die erste Preisverleihung nominiert. Auf der Website http://www.deutscher-buchhandlungspreis.de/ sind diejenigen Buchhandlungen, die ausgezeichnet werden (unter "Nominierte") nach dem Alphabet der Bundesländer aufgelistet.

Digitalisierung von Ton-Archiven: Walze aus Wachs, der Tonträger der Vergangenheit

http://heise.de/-2780668

Digitale Pflanzen-Kataloge der Universität Hohenheim

Die Universität Hohenheim hat nach jahrelanger Arbeit unter dem Titel "Hohenheimer Gärten" eine Website ins Netz gestellt, auf der sie vier verschiedene Datenbanken präsentiert:

1. Pflanzen der Hohenheimer Gärten: eine neue Datenbank mit Informationen, Bildern und neuer taxonomischer Zuordnung der Pflanzen, die auch für Smartphone und Tablet geeignet ist,

2. die Homepage der Hohenheimer Gärten,

3. die Gehölzdatenbank für das Landesarboretum: seit 2005 werden die Gehölze des Exotischen Gartens und des Landschaftsgartens hier in tabellarischer Form gezeigt (mit Standortkarten),

4. den Bienenweidepflanzenkatalog des Landes Baden-Württemberg, der unter Mitwirkung der Hohenheimer Gärten und des Institutes für Botanik der Universität Hohenheim als Online-Datenbank verfügbar ist.

Studie: Trolle beeinflussen Lesermeinung über Online-Nachrichten

http://heise.de/-2782178

15 Deeply Inspiring Workplaces: INFOGRAPHIC (Arbeitsplätze großer Künstler)

http://www.adweek.com/galleycat/15-deeply-inspiring-workplaces-infographic

Dienstag, 18. August 2015

Eine Million Ausleihen in der Onleihe RLP

Die Millionengrenze bei den Ausleihen im Onleihe-Verbund Rheinland-Pfalz ist erreicht. Seit Gründung im Oktober 2010 liehen die Nutzer der beteiligten Bibliotheken mehr als eine Million E-Books und andere E-Medien aus. Derzeit beteiligen sich 46 Bibliotheken aus allen Regionen des Landes. Die Leserinnen und Leser der an der Onleihe beteiligten Bibliotheken können mittlerweile auf einen Bestand von rund 31.000 E-Medien zugreifen. Koordiniert wird die Onleihe Rheinland-Pfalz vom LBZ, der Ausbau des Medienangebots wird vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Weitere Infos stehen unter http://lbz.rlp.de/ueber-uns/presse/pressemeldungen/ zur Verfügung.

Jahresbericht des LBZ Rheinland-Pfalz für 2014

Seit 2007 veröffentlicht das Landesbibliothekszentrum einen regelmäßig erscheinenden Jahresbericht, der in Wort und Bild einen zusammenfassenden Überblick über das Dienstleistungsangebot des LBZ mit seinen vier Standorten gibt. Auch für das Berichtsjahr 2014 hat das LBZ einen Jahresbericht veröffentlicht (http://lbz.rlp.de/fileadmin/lbz/LBZ/Publikationen/Jahresbericht/lbz-jahresbericht2014.pdf).

Alle anderen Jahresberichte seit 2007 können unter http://lbz.rlp.de/ueber-uns/publikationen/jahresberichte/ abgerufen werden.

[Infografik] Warum Blogger Blogger sind

http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2015/08/18/infografik-warum-blogger-blogger-sind/

Freitag, 14. August 2015

Koha in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF

Die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) ist eine internationale Forschungsbibliothek zur Historischen Bildungsforschung mit angeschlossenem Archiv. Sie gehört zum Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), einem Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Die Bibliothek hat sich im letzten Jahr für die Teilnahme am SWB-Verbund und für den Einsatz von Koha als Bibliothekssystem entschieden.

Koha löst das bisher in der BBF-Bibliothek eingesetzte Bibliothekssystem allegro ab. Migriert wurden die Titel- und Normdaten aus der Verbunddatenbank sowie Exemplar-, Benutzer- und Ausleihdaten aus dem allegro-System. Die Bibliothek wird neben OPAC, Ausleihe und Katalogisierung auch die Module für Erwerbung und Zeitschriftenverwaltung einsetzen. Mit ihren über 730.000 konventionellen und elektronischen Medien ist die BBF die bisher größte Einrichtung, für die das BSZ Koha betreibt. Der neue Katalog ist unter http://bbf.bsz-bw.de erreichbar.

Curricula-Workstation des GEI

Die Curricula Workstation des Georg-Eckert-Instituts (GEI) für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig bietet einen zentralen Zugang zu deutschen und internationalen Lehrplänen in gedruckter und elektronischer Form. Sie ermöglicht weltweit und dauerhaft die Recherche nach derzeit über 6.000 Lehrplänen der Fächer Geschichte, Geographie, Sozialkunde/Politik und Werteerziehung/Religion. Neben einer strukturierten Suche nach Lehrplänen über die Eingabe des Landes, der Bildungsstufe, des Lernbereichs und des Erscheinungsjahres ist auch eine Volltextsuche in elektronischen Lehrplänen möglich.

Weitere, detaillierte Infos zur Curricula-Workstation stehen unter http://www.edumeres.net/informationen/literaturrecherche/curricula-workstation/ueber-die-curricula-workstation.html zum Abruf bereit.

Bund fördert deutsche Kultur in Osteuropa mit 23,3 Mio. Euro

Die Bundesrepublik Deutschland hat für die Förderung der deutschen Kultur und Geschichte in Osteuropa im vergangenen Jahr rund 23,3 Mio. Euro bereitgestellt. Dies geht aus dem Bericht der Bundesregierung über die Förderung der Kulturarbeit gemäß des Bundesvertriebenengesetzes hervor. Im Jahr 2013 hat die Förderung rund 20,2 Mio. Euro betragen.

Nach Angaben der Bundesregierung wird der Erhalt des deutschen Kulturgutes in den östlichen Nachbarländern durch Museen, wissenschaftliche Forschung, Bibliotheken, Archive, Kulturveranstaltungen und die Restaurierung von Kulturdenkmälern gesichert.

SWIB15-Programm ist online

Das Programm für die siebte Fachkonferenz „Semantic Web in Libraries“ steht. Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kiel / Hamburg und das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) in Köln laden vom 23. bis 25. November 2015 nach Hamburg ein (http://www.swib.org).

GEI veröffentlicht Call for Papers zum Thema Bildungsmedienforschung

In der neuen Open-Access-Reihe des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung ECKERT. BEITRÄGE werden Forschungsergebnisse aus der Bildungsmedien- und Curriculumsforschung präsentiert. Die Artikel erscheinen als Monografien auf dem zentralen Online-Portal des Instituts – EDUMERES. Sprachen der Reihe sind Deutsch und Englisch. Der Fokus des Georg-Eckert-Instituts liegt auf den Schulfächern Geschichte, Geographie, Politik, Soziologie, Wirtschaft, Religion und Ethik.

Die Artikel erscheinen unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-ND 3.0 und werden mit einem Uniform Resource Name versehen, durch den jeder Beitrag eindeutig dauerhaft identifizierbar und voll zitierfähig ist. Zudem werden alle Publikationen bei der Deutschen Nationalbibliothek, beim Open Access-Repository für Bildungsforschung PeDOCS und an Leibniz Open, dem Open Access-Repository der Leibniz Gemeinschaft, gemeldet, um die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Veröffentlichungen zu garantieren. Die bisherigen Veröffentlichungen der Reihe sowie weitere Informationen und einen Formatierungsvorschlag finden sich unter http://www.edumeres.net/publikationen/beitraege.html.

Obama's summer reading list...

http://mashable.com/2015/08/14/obama-reading-list/

Donnerstag, 13. August 2015

Jahresbericht des Zentrums für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung (ZBIW) 2014 erschienen

"Fortbildung bzw. Weiterbildung ist .... für den Berufsstand kein „nice to have“, sondern ein „must“, für heute und noch mehr für die Zukunft. Die Herausforderungen der vergangenen und auch der kommenden Jahre müssen mit vorhandenen Personal gestemmt werden, das durch nachhaltige Personalentwicklung und konsequente Fortbildungsverpflichtung auf das sich ändernde Berufsbild, neue Situationen und die daraus resultierenden Aufgabenveränderungen vorbereitet und fit gemacht werden muss. Das ZBIW leistet in dieser Hinsicht einen wichtigen Beitrag für den gesamten Bibliotheks- und Informationsbereich. Der vorliegende Jahresbericht belegt dies eindrucksvoll" (aus dem Vorwort von Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach, Dekanin der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der Fachhochschule Köln).

Der Jahresbericht legt den Fokus seiner Berichterstattung auf den Begriff OPEN, der in Wortverbindungen wie Open Access, Open Science, Open Data, Open Source, Open Educational Resources, Open Content, Open Standards, Open Collection, Open Knowledge, Open Development, Open Research, Open Innovation oder Open Culture vorkommt.

Der Jahresbericht des ZBIW kann als PDF-Dokument unter https://www.fh-koeln.de/mam/downloads/deutsch/weiterbildung/zbiw/allgemein/jahresbericht_2014.pdf abgerufen werden.

Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Sach- und Personalkosten zur Verfügung

Ziel der Stiftung Kulturgutverluste ist der Ausbau und die weitere Stärkung der dezentralen Provenienzforschung in öffentlichen Museen, Bibliotheken, Archiven und privaten Sammlungen. Dazu stehen Fördermittel für Sach- und Personalkosten zu Verfügung. Gefördert werden systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen. Antragsberechtigt sind neben öffentlichen Einrichtungen nun auch Privatpersonen und privat eingetragene Einrichtungen in Deutschland, die bei der eigenen Suche nach NS-Raubgut und fairen und gerechten Lösungen den Washingtoner Prinzipien und der Gemeinsamen Erklärung folgen. Die nächste Antragsfrist für längerfristige Forschungsprojekte endet zum 01. Oktober 2015. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert die Stiftung ohne Frist ganzjährig.

Weitere Informationen zur Förderung sowie die Antragsformulare sind zugänglich unter http://www.kulturgutverluste.de/de/foerderung/foerderung-von-projekten. Bis zum 30. September 2015 berät das Team der Stiftung Antragssteller in allen inhaltlichen und formalen Fragen.

Stadtbibliothek Köln ist Bibliothek des Jahres

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) verleiht der Stadtbibliothek Köln den Preis „Bibliothek des Jahres 2015“. Die Stadtbibliothek Köln erhält den Bibliothekspreis im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Samstag, dem 24. Oktober 2015, am „Tag der Bibliotheken“. Der Preis “Bibliothek des Jahres” wird in diesem Jahr zum sechzehnten Mal verliehen.

Mit der Stadtbibliothek Köln wird eine Bibliothek geehrt, die in den letzten Jahren mutig mit unkonventionellen Denkansätzen viele innovative Entwicklungen angestoßen hat.

Außerdem spricht die Jury der Westdeutschen Blindenhörbücherei in Münster eine besondere Anerkennung für ihre langjährige engagierte Arbeit bei der Versorgung von Blinden und Sehbehinderten sowie körperlich eingeschränkten Personen mit Literatur aus. Die Bücherei feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen.

Monatsbericht Juli 2015 der Staatsbibliothek zu Berlin veröffentlicht

Der Monatsbericht der Staatsbibliothek zu Berlin für den Monat Juli 2015 steht unter http://staatsbibliothek-berlin.de/fileadmin/user_upload/07-15.pdf zur Verfügung.

„Strategie 2015 – 2020“ der Staatsbibliothek zu Berlin

Die „Strategie 2015 – 2020“ für die Staatsbibliothek zu Berlin liegt in elektronischer Fassung vor. Ausgangspunkt zur Entwicklung dieses Grundsatzpapiers war eine Selbstbewertung, die im Rahmen des internen Qualitätsmanagements der Bibliothek durchgeführt wurde. Im Ergebnis der Selbstbewertung wurde als eines der größten Defizite das Fehlen einer Strategie angesehen. Anlässlich der Veröffentlichung der Strategie wurde am 02.07.2015 die Veranstaltung „Strategie im Dialog“ ausgerichtet. Der interne Workshop verfolgte zwei Ziele: Zum einem ging es darum, im Gespräch die Inhalte der Strategie zu vermitteln und zum anderen sollte bibliotheksintern ein Raum geschaffen werden, um die Umsetzung der für den Zeitraum 2015 bis Ende 2016 priorisierten Maßnahmen anzustoßen.

Die elektronische Fassung der Strategie ist auf den Webseiten der Staatsbibliothek zu Berlin abrufbar (http://www.staatsbibliothek-berlin.de/fileadmin/user_upload/zentrale_Seiten/ueber_uns/pdf/sbb_strategie_2020.pdf).

eBooks und Mehrwertsteuer: Wie es weltweit aussieht

http://www.selfpublisherbibel.de/ebooks-und-mehrwertsteuer-wie-es-weltweit-aussieht/

Mittwoch, 12. August 2015

Öffentliche Hand gibt 9,4 Milliarden für Kultur

Für Kultur haben Bund, Länder und Kommunen 2011 insgesamt rund 9,4 Milliarden Euro ausgegeben. Das bedeutete eine Steigerung um 2,9 % gegenüber dem Jahr 2009. Das geht aus dem am 11.08.2015 in Wiesbaden vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Kulturfinanzbericht hervor.

Danach entfiel 2011 der größte Teil der Aufwendungen auf den Bereich Theater und Musik (35,4 %). Es folgen die Bereiche Museen, Sammlungen, Ausstellungen mit 19,5 % und Bibliotheken (14,4 %). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt belief sich der Anteil der Kulturausgaben auf 0,36 %.

Mit einem Budget in Höhe von 4,2 Milliarden Euro stellten die Gemeinden den größten Anteil der öffentlichen Ausgaben für Kultur zur Verfügung. Die Länder beteilgten sich mit 3,9 Milliarden, der Bund gab 1,2 Milliarden Euro.

Internet-Bildungsplattform openHPI möchte Publikumssieger im Land der Ideen werden

Die Internet-Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts (https://open.hpi.de) war von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" als zukunftsweisendes Projekt ausgewählt worden, das Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels bereithält. 2015 steht der Wettbewerb unter dem Thema "Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt".

Die vom HPI für jedermann angebotenen kostenlosen offenen Onlinekurse (Massive Open Online Courses, MOOCs) in Deutsch, Englisch und Chinesisch gehören zu den 15 ausgezeichneten Projekten aus der Kategorie Bildung. Derzeit hat die interaktive Bildungsplattform rund 95.000 Nutzer mit fast 200.000 Einschreibungen für Onlinekurse zu Themen der Informationstechnologie. Die Nutzer kommen aus 150 Ländern der Welt.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat dazu aufgerufen, seine interaktive Bildungsplattform bei der Wahl zum Publikumssieger aus 100 ausgewählten Projekten des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" zu unterstützen. Abgestimmt werden kann vom 10. bis 23. August auf der Internetseite http://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/internet-bildungsplattform-openhpi. Aus den zehn Projekten mit den meisten Stimmen wird in einer zweiten Runde auf der Website der Tageszeitung "Die Welt" der endgültige Publikumssieger 2015 bestimmt. Die Siegerehrung findet am 10. November 2015 in Berlin statt.

DNB erschließt ab 01.10.2015 nach RDA

Am 1. Oktober 2015 wird die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) mit der Erschließung nach dem Regelwerk Resource Description and Access (RDA) beginnen. Die Verbünde und Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz folgen innerhalb der nächsten Monate.

Die Deutsche Nationalbibliothek veröffentlicht aus diesem Anlass ein auf die Anforderungen der Erschließung nach RDA ausgerichtetes Erschließungskonzept. Es ist das Ziel der DNB, dass die Daten der Deutschen Nationalbibliografie, die seit Juli 2015 erstmals komplett über die Lizenz CC0 zur kostenfreien Nachnutzung bereitgestellt werden, auch weiterhin in den Bibliotheken des deutschsprachigen Raums so intensiv nachgenutzt werden wie bisher. Darüber hinaus war ein wesentliches Ziel der Einführung von MARC 21 und RDA in Bibliotheken des deutschsprachigen Raums, dass auch Bibliotheken anderer Länder Katalogdaten aus Deutschland effizient nachnutzen können - und umgekehrt.

Da das Regelwerk RDA eine Vielzahl von Alternativen und Optionen für eine Erschließung in unterschiedlichem Umfang erlaubt, ist die Festlegung gemeinsamer Richtlinien bei der Anwendung dieses Regelwerks ein wichtiges Ziel. Eine solche Festlegung in Form des Standardelemente-Sets erfolgte durch die Arbeitsgruppe RDA des Standardisierungsausschusses (AG RDA).

Die Nationalbibliotheken Deutschlands, der Schweiz und Österreichs haben auf dieser Basis weitere, für Nationalbibliotheken erforderliche Elemente im Standardelemente-Set ergänzt und für die nationalbibliografische Erschließung nach RDA Erschließungsniveaus (Erschließungslevel) vereinbart. Alle von der DNB für die Deutsche Nationalbibliografie erstellten Datensätze werden künftig durch eine entsprechende Codierung einem der Erschließungsniveaus zugeordnet sein. Die Codierung der Datensätze erfolgt bereits zeitgleich mit dem Umstieg auf die Erschließung nach RDA zum 1. Oktober 2015. Die Auslieferung der Codierung erfolgt nach vollzogener technischer Anpassung des Lieferformats in der ersten Hälfte des Jahres 2016, auf Wunsch auch rückwirkend für die ab Oktober bereits ausgelieferten Datensätze.

Ein ausführliches Dokument zur Verfahrensweise findet sich im RDA-Info-Wiki (https://wiki.dnb.de/pages/viewpage.action?pageId=94676205) bzw. auf der Website der DNB (http://www.dnb.de/DE/Standardisierung/International/rda.html).

via http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg56174.html

The Bodleian treasures online – in pictures

"Oxford’s Bodleian Libraries has digitised its archive of rarely-seen book illustrations. Here we show highlights of the collection" - The Guardian Saturday 8 August 2015

http://www.theguardian.com/books/gallery/2015/aug/08/the-bodleian-treasures-online-in-pictures

Freitag, 7. August 2015

Lokale und regionale Berichterstattung in hessischen Regionalzeitungen des Jahres 1914

"Mit ihren Beständen an regionalen Zeitungen verfügen die Hochschul- und Landesbibliotheken in Hessen über ein einmaliges Reservoir an Informationen insbesondere auch über die Zeit des Kriegsbeginns 1914, das nun in digitalisierter Form zur Verfügung gestellt wird. Versehen mit einer Startförderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst arbeiten die Universitäts- und Landesbibliotheken Darmstadt, Fulda und Wiesbaden, die Universitätsbibliotheken Frankfurt am Main, Gießen, Kassel und Marburg sowie das Hessische Bibliotheksinformationssytem (HeBIS) als zentraler Dienstleister an der Digitalisierung dieser Bestände. Für die Bürgerinnen und Bürger bietet sich damit die Möglichkeit, eine zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindende, gleichwohl bedeutende Epoche deutscher Geschichte im gewohnten Medium regionaler Zeitungen begreifbar zu machen. Für die Wissenschaft entsteht ein neuer und wichtiger Pool an Primärmaterial, das bislang nur vor Ort und damit nur mit erheblichem Aufwand einsehbar war."

URL http://sammlungen.hebis.de/hebis-zeitungen/ - 1914 - Der Kriegsbeginn im Spiegel hessischer Regionalzeitungen

Jürgen Rohwer gestorben

Prof. Dr. Jürgen Rohwer, Militärhistoriker und Bibliothekar sowie langjähriger Leiter der Stuttgarter Bibliothek für Zeitgeschichte, ist am 24.07.2015 in Weinstadt gestorben. Der 1924 in Friedrichroda in Thüringen geborene Rohwer leitete von 1959 bis 1989 die Bibliothek in Stuttgart. Unter seiner Leitung erhielt die Bibliothek mit dem Marinearchiv und der Sammlung Neue Soziale Bewegungen bedeutende Erweiterungen und großes internationales Renommee. In den 1970er und 1980er Jahren veranstaltete er große internationale Kongresse in Stuttgart, unter anderem zur Rolle der Funkaufklärung im Zweiten Weltkrieg und zum Holocaust. Er beteiligte sich auch wesentlich an der Erforschung der Chiffriermaschine Enigma und ihrer Rolle im Zweiten Weltkrieg. Die Bibliothek für Zeitgeschichte wirkte außerdem an der 1989 gezeigten Ausstellung "Stuttgart im Zweiten Weltkrieg" mit. Rohwer war Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und seit 1970 Honorarprofessor an der Universität Stuttgart. Von 1985 bis 1991 war er Vorsitzender des Komitees der Bundesrepublik Deutschland für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und von 1985 bis 1991 Vizepräsident der Internationalen Kommission für Militärgeschichte. 1993 bis 1999 war er Vorsitzender (Chairman) der International Intelligence History Association. Seit 1975 war er Mitglied des US Naval Institute in Annapolis und seit 1977 des International Institute for Strategic Studies.

Wikipedia-Eintrag von Jürgen Rohwer: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Rohwer

Mittwoch, 5. August 2015

Europeana im KVK

Über den KVK (http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html) kann seit Ende Juli 2015 auch in Europeana (http://www.europeana.eu/portal/) recherchiert werden. Europeana umfasst digitale Bestände (Bilder, Texte, Tonaufnahmen, Videos) in Europas Museen, Bibliotheken, Archiven und audio-visuellen Sammlungen. Derzeit sind über 30 Millionen Objekte nachgewiesen. Einschließlich Europeana sind jetzt insgesamt 70 Kataloge und Portale über den KVK abfragbar.

Hochschulatlas der Stuttgarter Zeitung

Die Stuttgarter Zeitung stellt in ihrem Hochschulatlas die beliebtesten Studiengänge von Anglistik bis Wirtschaftswissenschaften an baden-württembergischen Hochschulen vor und porträtiert einige Hochschulstädte. Darüberhinaus informiert sie über Berufsziele (wie den Lehrerberuf), psychologische Hindernisse (wie die "Aufschieberitis"), private Hochschuleinrichtungen, die Wohnsituation der Studierenden, studentische Verbindungen, Mädchen und technische Studiengänge, kreative Studiengänge an der Pop-, Film- und Theaterakademie, Wege im Bewerbungsdschungel usw.

Post-2015-Entwicklungsagenda veröffentlicht

Nach mehr als dreijährigen Verhandlungen unter Beteiligung zahlreicher Interessensgruppen einschließlich der IFLA haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen am 02.08.2015 auf die Endfassung der Post-2015-Entwicklungsagenda geeinigt.

Das nun als Agenda 2030 der UNO firmierende Strategiedokument besteht aus 17 nachhaltigen Entwicklungszielen mit nicht weniger als 179 einzelnen Zielvorgaben für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Sie umreißen einen Plan zur aktiven Beteiligung aller Länder an der Schaffung einer besseren Zukunft, sowohl für ihre Bewohner/innen als auch für die Erde selbst. Die IFLA begrüßt die Agenda 2030 ausdrücklich; nicht zuletzt, da der Zugang zu Informationen, allgemeine Bildung, der Schutz von Kultur- und Naturerbe sowie die Bereitstellung von Informations- und Kommunikationstechnik darin als Querschnittsaufgabe festgehalten sind. Besonders erfreut zeigt sie sich über die explizite Erwähnung des Zugangs zu Informationen in Ziel 16.10:

"Die Sicherung öffentlichen Zugangs zu Informationen und der Schutz fundamentaler Rechte in Übereinstimmung mit nationaler Gesetzgebung und internationalen Vereinbarungen."

World's coolest bookstores - by Frances Cha, CNN

http://edition.cnn.com/2015/08/03/travel/worlds-coolest-bookstores-new/

Dienstag, 4. August 2015

1.200 digitale Zeitungen in den Katalogen der DNB

Wer überregionale, regionale oder lokale Nachrichten sucht, kann in den Lesesälen der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) unmittelbar aus dem Katalog heraus per Mausklick mittlerweile rund 1.200 E-Paper-Tageszeitungen aufrufen. So können bereits eine Woche nach Erscheinen der digitalen Ausgabe z. B. die Leipziger Volkszeitung oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung von den Computerarbeitsplätzen aus vor Ort genutzt werden. Insgesamt sind mehr als 21 Millionen Seiten digitaler Tageszeitungen mit rund 520.000 Tagesausgaben deutscher E-Paper-Titel verfügbar. Und jeden Tag werden es mehr: Von Montag bis Samstag kommen rund 5.200 digitale Ausgaben ins Haus sowie wöchentlich die Ausgaben von 16 Sonntagszeitungen, die voll automatisch gesammelt werden. Damit bietet die Sammlung der Deutschen Nationalbibliothek alle in Deutschland erscheinenden E-Paper-Tageszeitungen.

vgl. https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&reset=true&cqlMode=true&query=partOfTreasury%3D1049942000&selectedCategory=any

Open Access an der UB der TU Berlin

Ein Blog der Universitätsbibliothek der TU Berlin informiert nicht nur über Open-Access-Aktivitäten an der Technischen Universität, sondern berichtet auch über neue Entwicklungen in Sachen Open Access, die von allgemeinem Interesse sind (http://blogs.ub.tu-berlin.de/openaccess/).

Stiftung für Bibliotheksforschung gegründet

Eine Stiftung zur Bibliotheksforschung ist im Juni 2015 gegründet worden. Die Stiftung will innovative Konzepte von Bibliotheken fördern und intensivieren. Ihr Fokus sollte dabei auf der Erforschung und der Entwicklung des klassischen und digitalen Bibliothekswesens liegen. Deshalb wurde auf Initiative des Direktors der Hochschulbibliothek an der TH Wildau, Dr. Frank Seeliger, und des Inhabers der ProfilPlus Marketing für Hochschule und Wissenschaft, Hans-Peter Pohl, die „Berlin-Brandenburgische Stiftung zur Förderung der Bibliotheks-Forschung“ in Form einer rechtsfähigen Stiftung bürgerlichen Rechts am 20.06.2015 in der Wildauer Hochschulbibliothek gegründet (http://www.bibliotheksforschung-wildau.de/).

Europäische Charta für den freien Zugang zu Forschungsressourcen

Die EU-Kommission und europäische Wissenschaftsorganisationen haben eine Charta zum Thema freier Zugang zu Forschungsressourcen wie Datenbanken, Archiven, Laboren usw veröffentlicht. Sie erhebt keinen Anspruch auf Verbindlichkeit, zeigt jedoch Richtlinien auf und gibt präzise Empfehlungen (http://ec.europa.eu/research/infrastructures).

How Sex Talk in Literature Has Changed Over 200 Years - by Sarah Seltzer

http://flavorwire.com/531024/how-sex-talk-in-literature-has-changed-over-200-years

Montag, 3. August 2015

Martin Luthers Bibelausgabe - das Exemplar der Landesbibliothek Coburg

Vor fast 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen zu Wittenberg. Bis zum Jubiläumsjahr 2017 wird die Zeit der Reformation deshalb online wieder zum Leben erweckt. Hierzu werden historische Dokumente und Zeitzeugnisse öffentlich zugänglich gemacht. Den Auftakt bildet Martin Luthers Bibelausgabe (ein Exemplar der Landesbibliothek Coburg von 1541/1551).

Das Münchener DigitalisierungsZentrum (MDZ) hat das Exemplar der Luther-Bibel, das sich im Bestand der Landesbibliothek Coburg befindet, digitalisiert und im Rahmen der Digitalen Sammlungen zur Verfügung gestellt (http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?c=highlight&projekt=17&l=de).

Humboldt-Universität veröffentlicht Kennzahlen zu universitären Sammlungen

Universitäten in Deutschland verfügen über eine Vielzahl an wissenschaftlichen Objektsammlungen mit beachtlichem Potenzial. Der Einsatz der Sammlungen in Forschung und Lehre ist allerdings höchst unterschiedlich. Um einen besseren Überblick über Zustand und Nutzungsmöglichkeiten der vorhandenen Bestände zu erlangen, hat die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland, die an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) angesiedelt ist, bundesweite Kennzahlen erhoben und nun veröffentlicht. Anhand dieser Daten ist es zum ersten Mal möglich, die infrastrukturelle Situation der Sammlungen zu vergleichen.

Die Kennzahlen bündeln Informationen zu knapp 900 Sammlungen an 85 Universitäten, die geordnet nach Bundesländern und Universitäten abgerufen werden können. Dargestellt werden die für jede Universität registrierten Sammlungen sowie deren disziplinäre Zuordnung. Die Studie gibt Auskunft darüber, inwieweit die Bestände aktiv in Lehre und Forschung eingesetzt werden und welche über direkte Kontaktpersonen verfügen. Die Kennzahlen geben außerdem an, welche Universitäten die Zuständigkeiten ihrer Sammlungen im Rahmen einer universitätsweiten Sammlungsordnung geregelt haben und wo es für diese zentrale Webportale gibt. Ebenfalls abgebildet wird, an welchen Universitäten eine zentrale Stelle für die Belange aller Sammlungen zuständig ist.

URL http://portal.wissenschaftliche-sammlungen.de/kennzahlen/1/global

vifapol wird im August 2015 abgeschaltet

Mit Unterstützung der DFG betreute die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB Hamburg) viele Jahre das Sondersammelgebiet Politik / Friedensforschung sowie das Sondersammelgebiet Verwaltungswissenschaften. Im Rahmen dieser Aufgabe wurde die Virtuelle Fachbibliothek vifapol aufgebaut.

Mit der Umwandlung des SSG-Förderprogramms hin zu Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft wurden die Sondersammelgebiete Politik / Friedensforschung und Verwaltungswissenschaften eingestellt und die Fächer seit 2014 nicht mehr von der SUB Hamburg betreut. Vor diesem Hintergrund wird auch ViFaPol nicht mehr weiter betrieben. Im August 2015 wird das Portal abgeschaltet.

Alle in den beiden Sondersammelgebieten erworbenen Ressourcen sind im Katalog der SUB Hamburg nachgewiesen. Von außerhalb Hamburgs können diese über die Fernleihe bestellt werden. Die gesammelten freien Volltexte sind ebenfalls im Katalog verzeichnet. Die Sammlung fachlich interessanter Internetquellen wird nicht mehr fortgesetzt, sie wird aber auf der Webseite der SUB Hamburg erreichbar sein.

Neues Rechercheangebot zum Ersten Weltkrieg und zur Novemberrevolution

Ein neuer Spezialkatalog zum Ersten Weltkrieg und zur Novemberrevolution ist Ende Juli 2015 an der Bayerischen Staatsbibliothek online gegangen (https://www.historicum.net/metaopac/start.do?View=wk1). Unter dem Namen "Themenbibliothek Erster Weltkrieg und Novemberrevolution" stellt die Bayerische Staatsbibliothek ein Rechercheangebot für Forschung und Lehre zur Verfügung, das sowohl ihre 1914 begründete Weltkriegssammlung als auch ihre umfangreichen Bestände an Forschungsliteratur zum Weltkrieg und zur anschließenden Revolutionszeit gebündelt durchsuchbar und zugänglich macht.

Die Themenbibliothek stellt einen Spezialkatalog für den Ersten Weltkrieg und die Novemberrevolution dar, der in der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesene weltkriegsrelevante Titel erfasst. In intellektuellen und automatischen Verfahren wurden rund 50.000 Titel identifiziert, von denen über 1.300 Bände in digitaler Form frei zugänglich sind. Ältere Publikationen aus der Zeit vor 1982 wurden mit Schlagwörtern angereichert, so dass auf eine übergreifende Sacherschließung zurückgegriffen werden kann, die sowohl zeitgenössische Materialien als auch neueste Forschungspublikationen umfasst. Neben Büchern und Zeitschriften sind weitere relevante Materialarten enthalten (z.B. Karten, Handschriften, E-Medien).

Die Themenbibliothek ermöglicht nicht nur bibliographische Recherchen und die Nachnutzung von Trefferlisten in Literaturverwaltungssystemen, sondern sie umfasst auch die Option, die bestmögliche Zugangsmöglichkeit vom Standort des recherchierenden Nutzers aus zu identifizieren. Über den bei jedem Titel angezeigten "Beziehen"-Button kann diese Funktionalität für über 400 deutsche Bibliotheken genutzt werden. Das Rechercheangebot wird im Herbst 2015 um ein Themenportal ergänzt, das vertiefende Informationen zu den Weltkriegs-Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek vermittelt und ausgewählte Quellenmaterialien bereitstellt.

via http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg56124.html