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Dienstag, 20. Januar 2015

Startschuss für den Aufbau eines DFG-geförderten „Fachinformationsdienstes Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“

Ein Konsortium aus wissenschaftlichen Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen wird in den kommenden drei Jahren einen „Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ etablieren. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Vorhaben soll die Versorgung mit wissenschaftlicher Fachliteratur und weiteren forschungsrelevanten Ressourcen auf eine neue Stufe heben.

Der „FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ wird in enger Kooperation mit Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern zwei inhaltliche Schwerpunkte setzen:

1. Das Fachportal Pädagogik mit der FIS Bildung Literaturdatenbank wird zu einem umfassenden Nachweis- und Recherchesystem ausgebaut und damit zum Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Informationsversorgung im Bereich der Erziehungswissenschaft sowie der Bildungs- und Hochschulforschung.

2. Es wird ein fachspezifisches Angebot für die überregionale Literaturversorgung entwickelt, das sich flexibel am Nutzerbedarf orientiert und der Bereitstellung digitaler Publikationen eine hohe Priorität einräumt.

Der Fachinformationsdienst wird flankiert durch einen Projektbeirat mit fachlicher und bibliothekarischer Expertise sowie durch kontinuierliche Nutzungsevaluation.

Das Konsortium setzt sich zusammen aus dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mit seinen Abteilungen „Informationszentrum Bildung“ (IZB) in Frankfurt am Main und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin, der Universitätsbibliothek (UB) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Georg Eckert Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig sowie der Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität zu Berlin. Das DIPF koordiniert das Vorhaben.

Das DFG-Förderprogramm der Fachinformationsdienste (FID) leistet einen wichtigen Beitrag zur standortunabhängigen wissenschaftlichen Informationsversorgung in Deutschland. FID werden in erster Linie von den Bibliotheken getragen, die in den jeweiligen Themengebieten bisher Sondersammelgebiete betreut haben. Als Weiterentwicklung der DFG-Sondersammelgebiete lösen sie diese ab. Die Konsortialpartner des „FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ betreuten bislang die für den FID relevanten Sondersammelgebiete Bildungsforschung (UB Erlangen-Nürnberg), Schulbücher (GEI), Hochschulwesen (UB der HU zu Berlin) und Bildungsgeschichte (BBF).

nach der Pressemitteilung des DIPF vom 16.01.2015

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